Gedicht über eine Art Freiheit

Natur in der Stadt

To get a Google translation use this link.

 

Kaefer

Ein Käfer.

 

 

Ich saß am Wegrand und lauschte
und hörte des Käfers Lied.
Nur wenige Meter weg rauschte
Verkehr durch das Neubaugebiet.
In neu ausgehobenen Teichen
hatten Enten sich breitgemacht.
Dort lag ich im Gras, im weichen,
alleine dann – die ganze Nacht.

Ich sah keine Sterne funkeln,
der Stadthimmel war viel zu hell.
Und Angst hatte ich nicht im Dunkeln
vor heftigem Hundegebell.
Verschont blieb ich vom Regen
in dieser lauwarmen Nacht,
als einsam im Gras ich gelegen
hab‘ und über Glück nachgedacht.

 

 

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 20. Juni 2014 waren eine erfolgreiche Begleitung, ein nettes Treffen im Radio mit einem echten Cowboy.
 
Tageskarte 2014-06-21: Die Vier der Stäbe.

© 2014 – Der Emil. Text & Bild & Ton unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
Dieser Beitrag wurde unter 2014, Geschriebenes, Gesehenes, One Post a Day abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen für den Permalink.

0 Kommentare zu Gedicht über eine Art Freiheit

  1. Amelie sagt:

    Wunderbar zu lesen und auch anzuhören.
    Sehr schön.

  2. Pingback: Glück am Wegesrand | Sofasophien, Fallmaschen & Herzgespinste

  3. Sofasophia sagt:

    so, lieber emili, nun ist dein käfer doch noch beim mir drüben gelandet …
    danke fürs teilen!
    ein feines sommerpoem!

    • Sofasophia sagt:

      ps: mein alter (erstsatz)laptop schreibt manchmal in zeitlupe und wenn ich dann was lösche wegen tippfehlern schluckt er nicht alles, drum das i zu viel oben …). sorry …

  4. Elvira sagt:

    Hach, das Glück ist auch ein Thema eines nächsten Beitrages bei mir. Allerdings stimmlos.

    • Der Emil sagt:

      Stumm sein vor Glück — ist mir schon lang nicht mehr geschehen …

      • Elvira sagt:

        Ich glaube, dass uns die Begegnung mit einem tierempfundenen Gefühl von Glück sicher sprachlos macht – auch ich war das schon lange nicht mehr. Mein Kommentar bezog sich allerdings, und das hast Du sicher auch so verstanden, auf das ausschließlich geschriebene und nicht gesprochene Gedankenkonstrukt um das Glück.

  5. livia83 sagt:

    Wenn man nur nach dem Großen Glück jagt, kann man das kleine nicht sehn und finden! Und erst recht nicht fühlen!

  6. Gabi sagt:

    Finde ich schön, dieses kleine Glück.

Antworte auf den Kommentar von livia83 Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert