Über den Umgang mit Geburtstagsgeschenken
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Er stutzt nur kurz, schüttelt dann den Kopf, denkt sich auch nichts dabei und sortiert weiter in seinen Papierhaufen herum. Irgendwo muß doch dieser Zettel sein. Aber in diesem Karton ist er nicht. Gut, zwei Kisten stehen noch in der Ecke. Er nimmt sich die nächste vor, stülpt sie um und legt Blatt für Blatt, Heft für Heft und Zettel und Schnipsel Stück für Stück in die Kiste zurück.
Dieser eine, gesuchte, notwendige Zettel allerdings findet sich in dieser Kiste auch nicht.
Er gibt auf. Für diesen Tag jedenfalls gibt er die Suche auf und geht zurück an seine Arbeit. Bis morgen – es ist sein 54. Geburtstag – muß er das Raumschiff aus den kleinen Plastebausteinen dann eben ohne die Bauanleitung zusammenstecken. Sonst glaubt seine Mutter vielleicht, daß er ihre Geschenke noch immer nicht zu würdigen weiß.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 11. Mai 2014 waren die Beherrschung und der gehörte Satz zum Alter: “Nimm es als Lust, und es ist eine Lust; nimm es als Last, und es ist eine Last.”
Tageskarte 2014-05-12: II – Die Hohepriesterin.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Schöne kleine Geschichte!
Das hört sich an, als wenn da ein Geburtstag war. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag. Viel Freude und Gelassenheit fürs neue Lebensjahr.
Getagt mit „Nichterlebt“ 😉
Da sollte ich doch mal besser lesen. Dann nehme ich die Glückwünsche eben zurück, aber ich wünsche dir trotzdem Freude und Gelassenheit. 🙂
LG
Oh je, die finsteren Seiten des Muttertags.
Die auch 😉
Mir selbst schon so passiert obwohl ich nicht 54 Jahre alt bin.
Ich fid es trotzdem surreal, als 54jähriger ein Spielzeug aufgebaut haben zu müssen für Mutters gutes Gefühl …
In dem Alter noch der Mutter beweisen, dass die Geschenke gut waren???
ist das nicht ein wenig spinnert?
Doch. Ja.
grins.