Herbsttakt (Nº 284)

Ich finde ihn schön, den Herbst

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Ah in den vergangenen Tagen vom “Britischen Kleingelddiscounter” heimwärts ging, sah ich nach 18 Uhr noch immer geschäftiges Treiben auf dem Schulhof, der hier hinterm Haus ist. Und ich zückte meine Kladde (eine neue, denn es war wiedermal eine voll) und schrieb auf deren siebte Seite:

 

 

Da sind die Bauarbeiter, die im Schulhof
noch schnell die neuen Wege pflastern
als käme morgen schon der Bodenfrost,
der auch die grad gepflanzten Sträucher
nicht wachsen ließe und die jungen Bäume.

Tief errötet fällt herab das Ahornlaub
und gelbe Birkenblätter wirbeln
in einem sanften Stoß des Abendwinds
rings um die Männer auf ihren Knien.
Und die Hämmer schlagen den neuen Herbsttakt.

 

 

Gestern habe ich dann bei leichtem Nebel noch schnell (und unsauber) Bilder gemacht vom Schulhof.

 

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Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 10. Oktober 2013 war eine Abendveranstaltung.

© 2013 – Der Emil. Text & Bilder stehen unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Herbsttakt (Nº 284)

  1. Deine Worte in Lyrik gefallen mir sehr gut dazu! ▲

  2. deine siebte seite deiner neuen kladde gefallen mir sehr gut emil 🙂

  3. Sofasophia sagt:

    jetzt lebst du auf, du herbst und winter-mann, während ich langsam handschuhe hervorkrame und bereits den nächsten frühling ersehne …

    tief errötetes laub – schön, ja, ein schöner text!

  4. Da kann Muttern gleich vom Balkon rüber zum Pausenhof drohen. 🙂

  5. Gabi sagt:

    Sehr schön in Worte gefasst. Und das schreibst Du so „nebenbei“ sofort in Deine Kladde? – Meine Bewunderung dafür!

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