Zuviel und zuwenig (Nº 099)

Ärgernisse und Inspiration

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Es ist wiedereinmal soweit. Diesmal fehlt mir jede, wirklich JEDE Inspiration.

 

Aufreger gibt es dagegen genug:

Die neue Verfolgungsbetreuungsinitiative der Bundesagentur für Arbeit, die die Mitarbeiter der Jobcenter anweist, an der von Ärzten attestierten Arbeitsunfähigkeit erwerbsfähiger Hilfebedürftiger zu zweifeln. (Zum Thema z.B.: Nachdenkseiten oder die “Zeitung” mit den vier Buchstaben.) Jobcenter-Mitarbeiter müssen also ab sofort alle ihre medizinische Qualifikation in Ferndiagnostik und Geistheilung nachholen …

Portugal wird von der Troika (EZB, IWF, EU-Kommission) gedrängt, seine Verfassung auszuhebeln und vom portugiesischen Verfassungsgericht als verfassungswidrig eingestufte Kürzungen und Einsparungen trotzdem durchzusetzen. Das Verfassungsgericht müsse jetzt nicht im Sinne der Verfassung und damit der Bürger Portugals, sondern im Sinne der Politik handeln. — Vielleicht beginnt ja Portugal mit dem, was für alle Staaten der EU besser wäre: Raus aus dem TEuro …

Zwei Baustellen auf den wichtigsten Straßenbahnstrecken in Halle (Saale): Die Torstraße und die Große Ulrichstraße. Die Mehrzahl der Linien wird jetzt chaotisch umgeleitet. Die auf der Großen Ulrichstraße ansässigen Händler werden einige Umsatzeinbußen hinnehmen müssen.

Korea, Afghanistan, Zypern, Griechenland, das Polareis, die sogenannte “Energiewende”, peinliche Kanzlerkandidaten, die arabischen Länder …

 

Aber aufregen möchte ich mich nicht. Und ignorieren kann ich das alles nicht.

Abschalten. Geht. Nicht.

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 8. April 2013 waren flotte Arbeit an der frankophonen Sendung und ein sehr nettes Kaffeetrinken.

© 2013 – Der Emil. Text & Bilder stehen unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Zuviel und zuwenig (Nº 099)

  1. Frau Momo sagt:

    Die Mitarbeiter der ARGEN sollten mal lieber darin geschult werden, wie lange Arbeitslosigkeit und Dauerschikanen krank machen.

  2. Amelie sagt:

    Moin Emil, um mal das Thema zu wechseln. Wolltest Du nicht den Hintergrund an Frühling anpassen? Jetzt ist der Winter wohl vorbei. Kurz vor Tag Einhundert des Jahres 2013.

  3. Elvira sagt:

    Ich habe letztens mal eine Satire(??) gesehen, in der die Frage beantwortet wurde, warum Fleisch so extrem billig ist. Satte Menschen gehen nicht auf die Straße. Das habe ich schon immer gesagt. Brot und Spiele machen den Menschen träge. Auch im Denken. Als ich die Nachricht las über die vielen kranken Arbeitslosen und die Anweisungen an die Jobcenter hätte ich nur noch brüllen können. Na, ja, irgendwann sind Hartz IV-Empfänger wahrscheinlich Schuld an sämtlichen Konflikten hier und überall.

  4. Gabi sagt:

    Ich will nicht den „gefällt mir“ Button drücken, denn dies alles gefällt mir nicht.

  5. Gudrun sagt:

    Die Arge Leipzig ist mal wieder Vorreiter. Genial. Da ist man immer sehr findig.

    • Der Emil sagt:

      Die Hallenser würden es sicher auch gern versuchen – aber ich übe mich seit acht Jahren in Gegenwehr und kenne meine Rechte UND Pflichten!

      • Gudrun sagt:

        Aber ganz viele haben leider schon resigniert. Sie haben kaum Fürsprecher.
        Mich betrifft es ( noch) nicht, aber ich kenne die Statistik. Und ich finde es einfach schlimm.

  6. Sofasophia sagt:

    ach, emil, ich lese grad deine letzten blogeinträge, die mir mein reader einfach nicht angezeigt hat. warum auch immer. puh.
    diese ewige gratwanderung – ich kann mir zwar leben anders gar nicht vorstellen, doch wünschte ich mir immer, dass es andern anders (eben besser) geht.
    nein, abschalten geht nicht. kenn ich bestens.
    dennoch wünsch ich dir eine ausgewogenere mischung zwischen deiner eigenen lebenswirklichkeit und all dem, was auch noch ist.
    und dass du dir gönnst und erlaubst, was dir gut tut und was dir hilft.

    liebe grüsse, soso

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