Milch.Medien.Rechnung (Nº 078)

«Und wenn die Welt nur noch aus Lügen besteht, dann wird die Wahrheit das einzige sein, was niemand mehr glaubt.»

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Eine Milch medien mädchenrechnung.

Vor drei Jahren wurde dieser Film produziert, ich kenne ihn auch schon seit 2010 …

 

 

Nachdem ich wiedereinmal Gelegenheit hatte, ein wenig “Privatfernsehen” (welch ein Euphemismus: das ist Kommerzfernsehen) zu erleben, und nachdem ich die Schlagzeilen der letzten Woche Revue passieren ließ, weiß ich:

Der Film ist tatsächlich aktuell; immernoch; schonwieder.

Faulenzen, fressen, fernsehen – das reicht mir nicht aus. Ich muß mehr tun. Ich muß mehr wissen.

Ich will, daß sich hier was ändert, hier in diesem Land.

 

Im Übrigen werde ich für zwei Wochen testen, wie sich meine Gesundheit ohne Milch und Milchprodukte entwickelt. Und meine Haushaltsrechnung.

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 18. März 2013 war der Schneefall.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Milch.Medien.Rechnung (Nº 078)

  1. Himmelhoch sagt:

    Der Kurzfilm ist gut gemacht, auch wenn er mir etwas zu belehrend erscheint. Er wird dennoch keine Leute ändern, die nicht geändert werden wollen. Er zeigt mir auch, wie tief wir schon in diesem System von Manipulation verstrickt sind.

  2. Sofasophia sagt:

    hach, ja, das mit der milch. ich trinke ja kaum mehr milch – aber joghurt und käse kann ich noch nicht wiederstehen, obwohl es viel besser wäre für den körper. tja …

    aber der film sagt noch mehr. „bitte sei nicht meiner meinung!“ – dieser satz klingt nach. ich empfinde ihn auch nicht belehrend. eher klärend. informierend. erschreckend auch. und ja, auch gut gemacht.

    danke fürs verlinken und deine gedanken dazu!

    liebgrüss, soso

  3. Amelie sagt:

    Ich kannte den Film bislang noch nicht, finde ihn gut gemacht und zeitlos aktuell.

    Aber zu Deinem Eingangssatz habe ich folgendes beizusteuern
    Klug ist immer noch dumm. Dumm ist klug. Kluge bleibt dumm.

  4. ein leben ohne milch und milchprodukte?
    aber warum? o.O
    es schmeckt doch sooo gut.
    ich mag milch. unheimlich gern.
    wieso verzichtest du?

    • Der Emil sagt:

      Vielleicht ist die Milch (die Laktose?) die Ursache für eines meiner Ärgernisse …

      • ahh.. jetzt verstehe ich.
        und ich dachte schon, es hat irgendwelche anderen hintergründe 🙂
        jetzt bin ich doch durchaus beruhigt 🙂

        • Der Emil sagt:

          Andere? Komm, mach mich nicht nur neugierig …

          • 😀 naja. in dem kurzfilm sprachen sie da sowas kurz an. krebserregend usw. und iwie hat mich das i.V.m. deiner aussage (des verzichtes auf milch und milchprodukte) doch etwas verunsichert *kicher*
            jetzt mal die karten auf den tisch: ist da was dran? milch und krebserregend?

            • Der Emil sagt:

              Das weiß ich wirklich nicht – aber sie „verschlackt“ den Körper auch nicht …

            • Es gibt noch mehr Gründe….
              1 Liter Milch verbraucht z.B. 1000 Liter Wasser für seine Herstellung
              Für ein Kilogramm Käse werden 10 Liter Milch verbraucht, macht 100 000 Liter Wasser
              Mein Post von heute passt dazu 🙂
              Beim ökologischen Fussabdruck wird man auch nach seinen Essgewohnheiten gefragt.
              Fleisch, Fisch und Milchprodukte verbrauchen mit Abstand die meiste Energie.

              • Der Emil sagt:

                Zu Deinem letzten Satz: Da kommte es aber wirklich auf die Umstände der Erzeugung an, bei Fisch, Milch und Fleisch. Für die industrielle Erzeugung dieser Dinge stimme ich Dir zu. Aber was ist mit den in traditioneller, kleinbäuerlicher Wirtschaft hergestellten Sachen, oder mit dem geangelten Fisch?

                Nur wegen des ökologischen Fußabrucks werde ich nicht auf das Karnickel vom Nachbarn verzichten …

                • Das gibt es sicher Abweichungen,
                  aber eine Kuh säuft halt nun mal ihr Wasser jeden Tag und der Stall wird mit viel Wasser gereinigt etc.

                  • Der Emil sagt:

                    Kuhstall? Mit Wasser gereinigt? Nicht bei den Klein(st)bauern, die ich noch aus eigenem Erleben kenne. Da gabs Wasser aus dem Teich für die Kuh, die Karnickel wurden mit dem gefüttert, was auf der Wiese stand. Kraftfutter? Nö. Stall wurde ausgemistet.

                    Wie gesagt, für industrielle oder „moderne“ Verfahren gebe ich Dir Recht.

              • naja. aber mich interessieren erstmal vorrangig die „gesundheitlichen“ gründe.
                ich meine, alles verbraucht irgendwas für die herstellung. also mal ehrlich. wenns danach geht, was dürfte man dann heutzutage überhaupt noch?
                egal. sone grundsatzdiskussion passt an dieser stelle sowieso nicht 😉

  5. Elvira sagt:

    Es lebt sich sehr gut ohne Milch und Milchprodukte. Für erwachsene Menschen ist Milch eher unbekömmlich, sie entzieht dem Körper übrigens auch Calcium. Es hat nur eine Weile gedauert bis ich den richtigen Milchersatz für meinen Kaffee gefunden habe, der Rest ist kein Problem.

    • Der Emil sagt:

      Und so wird aus der Wirkung der Medien etwas ganz anderes …

      Ist aber auch ein wichtiges Thema (und im Kaffee wird mir die Milch fehlen, Soja ist für mich keine Alternative).

      • Elvira sagt:

        Kompromiss ist für mich Soja-Reis-Drink, oder aber Sojapulver (wie Kaffeeweißer, nur rein pflanzlich). Habe letztens in einem Café sogar Kaffee mit „Milchschaum“ getrunken. Lecker! Bin morgen wieder dort und werde dann fragen, was sie benutzen. Auch die veganen Kuchen und Cupcakes (mir fällt grad kein deutsches Alternativwort ein) waren absolut köstlich.

        • Elvira sagt:

          Habe übrigens auch Haferdrink (Milch darf sich in Deutschland ja nur nennen, was gemolken wurde) ausprobiert. Da schmeckt der Kaffee eher nach Getreidekaffee.

  6. Frau Blau sagt:

    ich lebe seit meiner OP vor 3 Wochen wieder ohne Kuhmilch und deren Produkte, ich machte es schon einmal 5 Jahre lang und in dieser Zeit war ich schlank, gesund und fit – warum auch immer noch fing ich wieder mit dem Zeugs an, mein Körper hat es mir nicht gedankt, sodass es jetzt einfach war umzustellen. Drei Wochen ohne = 4kg weniger und nicht weil ich plötzlich viel weniger esse …
    aber es kommt auf den Typ an, manche haben keinerlei Porbleme, andere eben schon, weil ihnen ein Enzym fehlt, dass das Milcheiweiß aufspaltet. Fehlt es, dann kommt es zu Verschleimungen, verlangsamter Verdauung und Gewichtszunahme … von körperlichem Unwohlsein begleitet …

    Soja ist für mich auch keine Alternative, aber Hafermilch …
    Reismilch mag ich zwar auch, ist aber etwas dünn im Kaffee, wobei ich mittlerweile meinen Kaffee eh schwarz trinke …

  7. irgendlink sagt:

    Faszinierend!
    Wer hat auf http://schwarzwiemilch.de die Backstory gelesen?
    Hand hoch. 🙂

  8. Gabi sagt:

    Ich würde nicht gerne auf Milch und Milchprodukte verzichten. Aber ich habe Gott sei Dank kein Problem damit. Aber wenn man Laktose nicht verträgt, warum kann man dann nicht laktosefreie Produkte verwenden?
    LG Gabi

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