Teil 1: Wie ich meinen Blog enden ließe
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Nachdem gestern das Verschwinden eines Blogs bezeichnet wurde als «digitaler Suizid», welcher eine aggressive Handlung darstellen kann, liegt mir das tatsächlich quer im Magen.
Dabei kann ich dieses Veschwinden so oft verstehen:
- Da war ein Stalker, ein Nerver, ein Belästiger.
- Der Blogger selbst hat zuviel von sich preisgegeben.
- Es gab rechtliche Probleme (Arbeit, Urheberrecht – egal ob nun Verdacht oder falsche Anschuldigung).
- Höhere Belastung im Beruf läßt keine Zeit mehr.
- Geänderte Familienverhältnisse machen das Bloggen unmöglich.
- Der Zweck des Blogs wurde erreicht.
- Der Zweck des Blogs kann nichtmehr erreicht werden.
- Das Blog kann nichtmehr finanziert werden.
usw. usf.
Für mich sieht das dann ideale Vorgehen aber anders aus als einfach nur alles zu löschen und verschwinden zu lassen und vielleicht auch gleich die Domain zu schließen.
Wenn ich nur keine Lust oder Möglichkeit oder oder oder mehr habe, würde ich den Blog bestehen lassen, sofern es möglich ist. Immerhin haben viele Menschen in Kommentaren an der Gestaltung mitgewirkt. Vielleicht gibt es auch Links auf meine Artikel, Beiträge wurden auf die eine oder andere Art und Weise weiterverbreitet. Da muß doch die Quelle der Information nicht verschwinden, oder? Also gibt es für mich in diesem Fall das unveränderte Weiterbestehen mit einem Text, der die Leser über das künftige Ausbleiben neuer Inhalte informiert (und für mich, ganz privat, eine vollständige Sicherung des Blogs). Die Domain sollte auch bleiben.
Wenn das Weiterbestehen des Blogs in seiner Form nicht möglich ist, würde ich in zwei Stufen vorgehen. Nach der vollständigen Sicherung der Daten würde ich die Inhalte so schnell als möglich entfernen und für eine Übergangszeit eine entsprechende Mitteilung von der Schließung des Blogs hinterlassen. Nach zwei Wochen würde ich auch diese und die Domain löschen. (Natürlich geht das nur, wenn der Blog nicht von der Justiz beschlagnahmt und geschlossen wurde, als ewige Gedenkstätte weiterbestehen kann oder soll o.ä.)
Ach ja, und wenn meine neue Freundin nur nicht wissen soll, als was für tollen Hecht ich mich – dummerweise? öffentlich – darstellte, dann reicht ja auch die Umformulierung oder Entfernung einzelner Beiträge (wieder erst nach Datensicherung). Selbiges sollte z. B. bei (falschen) Verdächtigungen wegen Verstoß gegen das Urheberrecht ebenso hilfreich sein, und wenn der Verdacht sich nicht bestätigt, dann ist ja die Datensicherung zur Wiederherstellung der beanstandeten Inhalte da. (Ich verlasse mich nicht nur auf den Hoster.)
Soweit gehen meine Überlegungen eines juristischen Laien, eines Bloggers, der sich ziemlich öffentlich macht und ziemlich viele Einzelheiten zum Zusammenpuzzlen bereitstellt. Natürlich gelten diese Überlegungen auch nur für meine(n) Blog(s) mit all den darin enthaltenen Besonderheiten. Auf eure Überlegungen zum Thema bin ich ja gespannt …
Einen Blog hätte ich liebend gern als Beispiel angeführt – aber das traue ich mich nicht. Einige der Leser werden auch so wissen, welchen “ewigen Abschiedstext” ich hier meine …
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 10. Oktober 2012 war ein Spaziergang über den Großen und Kleinen Galgenberg (und ein nächtliches Telefonat).
© 2012 – Der Emil. Text & Bilder stehen unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).
285 / 366 – One post a day 2012 (WP-count: 538 words)


Die meisten Menschen, die sich über den Verlust beklagen, meinen eigentlich gar nicht den gebloggten Inhalt, den man ihnen entzieht, sondern IHRE Leistung, die man damit „vernichtet“, als hätten sie nie Zeit und Gedanken darein investiert, zu lesen und Kommentare zu schreiben, auf ihrer eigenen Seite darauf Bezug zu nehmen … sie fühlen sich missbraucht und beraubt, und ärgern sich jedesmal, wenn ihnen jemand mitteilt „der Link geht nicht“.
Achja. So kann es gehen. Ich finde, das ist auszuhalten. Dann sollen sie halt nicht so viel rebloggen, sondern ordentliche eigene Artikel schreiben, in denen es lediglich Hinweise gäbe, dann gibt es auch keine sinnentleerten Ruinen. Bis dahin haben sie prächtig partizipiert – an der freiwilligen Leistung des anderen. Patt.
oke, puzzle, klare Ansage. ich hatt mir das auch schon irgendwie so gedacht. Aber wenn ich reblogge, spar ich mir ja nicht nur Arbeit, sondern helf vor allem dem Blogger über die Verlinkung. Ich mein, so mach ich prächtig kostenfreie Werbung für die Leistung Anderer!!
So, wollt ich auch mal gesagt haben. ^^
Häschen, wie du das machst ist eine Kunstform in Gestaltung und Gelassenheit ^^
oh, danke, puzzle, du hast mich durchschaut. Meine Name ist auch eigentlich Hase und ich weiß von nix. 😛
„Digitaler Suizid“ hört sich schon ein wenig heftig an.
Wenn jemand seinen Blog nicht weiterführen möchte – und die von dir angeführten Argumente sind stimmig – so fänd ich es schön, wenn man sich kurz dazu äußern würde, dass man Pause macht, selbst zur Zeit nicht bloggen kann/will oder was auch immer. Es müssen ja keine weitläufigen Erklärungen sein, aber so mir nicht, dir nichts verschwinden ist so, als würde ein lang bekannter Nachbar ausziehen, ohne wenigstens kurz „Tschüss“ zu sagen.
Bloggerland ist schon eine Gemeinschaft, die verbunden ist, sofern man auch bewusst an die Menschen hinter den Monitoren denkt.
Doch jede(r) ist Herr/Frau im eigenen Bloggerhaus und kann tun, was er/sie will. Ich würde nicht sang- und klanglos gehen, würde mich aber auch in epischer Breite zum WARUM und WIESO äußern und Daten gesichert habe ich ohnehin.
Gute-Nacht-Grüße
Anna-Lena
Das mit dem ‚digitalen Selbstmord‘ habe ich gesagt. Ja, es ist ein heftiger Begriff, der aus meinem Verständnis von Virtualität, virtueller Subjektivität und dem virtuellen Subjekt resultiert. Da wir hier allein via Text, auch Videos, Fotos und Podcasts sind letztlich eine Weise von Text, kommunizieren, empfinde ich das plötzliche, sprachlose Verschwinden von virtuellen Textsubjekten als solchen. Die Gründe werden nicht kommuniziert, es gibt keinen kommunizierten Abschied … insofern existiert da eine gewisse phänomenale Ähnlichkeit. Der wichtigste Effekt ist die Aggression, die darin liegt, beziehungsweise die Ohnmacht, die bei den ‚Hinterbliebenen‘ entsteht.
Ich habe es im Rahmen des Germanys next Bundeskabinetts schon oft erlebt, dass Kabinettsmitglieder einfach verschwanden. Bei MySpace oder Facebook ist es ärgerlich, wenn Blogs verschwinden, ist es mehr als das. Blogs haben einfach nochmal eine andere Qualität, weil da ein Subjekt nochmal anders spricht.
Emil weiß, wovon ich rede. Das letzte, drastische Beispiel war GnBKivi, unsere mit immensem Aufwand virtuell gewählte Germanys next Bundeskanzlerin, deren Ankündigung, Diese Kivi gibt es nicht mehr ich eher zufällig mitbekommen habe und die sämtliche Blogs, Videos usw. binnen weniger Tage unwiederruflich gelöscht hatte. Erklärungen gab es keine, woran ich mich aber bei der ohnehin kryptischen Kommunikation gewöhnt hatte. Da ich bei diesem virtuellen Subjekt aber zunehmend das Gefühl von dissoziiertem Subjekt hatte, empfand ich dies als Chronik eines angekündigten Todes eines virtuellen Subjektes.
LG, die Social Secretary
Da ich gerade meinen (Haupt)Blog gelöscht habe… ohne irgendwas zu sichern… (dazu führten mehrere Überlegungen, aber vor allem auch, das es ein „BezahlBlog“ war und auch, weil ich dort sehr übel angegriffen wurde, mehrfach…usw) …leider sind natürlich viele Aktionen, nette Kommentare und viele Themen einfach weg… das ist sehr schade!.
Ich hatte aber dort schon aus Platzgründen sehr vieles gelöscht, sonst hätte ich mich dort dummbezahlen müssen, denn nach einen 3/4 Jahr (!!!) mit dem Blog war er „voll“, hätte also immer mehr dazu kaufen/mieten müssen. Übel.. HIER bei WP kann ich jeden Tag Bilder (groß!!!) zeigen, und das jahrelang… hier werden meine Blogs auch mit Sicherhheit nie gelöscht von mir.
LG, Petra
Ein Leben ohne Blog ist möglich und noch nicht mal sinnlos, aber ich würde nicht „gehen“ ohne mich vorher zu verabschieden und bei den Lesern zu bedanken.
Schließt jemand ein liebgewordenes Blog, heißt es für mich auch ein bisschen wehmütig Abschied nehmen, aber so ist es halt im Leben, Menschen kommen und Menschen gehen wieder.
So mir nicht dir nicht würde ich nicht verschwinden. Deine Schritte könnte ich nachvollziehen (nur erkläre mir doch bitte, was Du mit Sichern der Dateien meinst? Die Posts samt Bilder? Kommentare?) Einmal verschwand ein Blog sang- und klanglos, nun ja, das war eben so. Eine andere Bloggerin verabschiedete sich vor einigen Monaten, das tat mir wirklich weh. Dies war das erste Mal, das ich ernstlich über die Bloggerei nachdachte, über das, was sie mir bedeutet, ganz besonders, was andere Blogs und ihre Macher mir bedeuten. Mittlwerweile ist eine weitere Bloggerin nach mehreren Sinnfragen nicht mehr dabei, eine andere pausiert hoffentlich nur. Und ja, ich vermisse sie! Dabei vermisse ich nicht meine Beiträge in Form von Kommentaren, sondern die Beiträge, die Gedanken, die Diskussionen der BloggerInnen. Was den Menschen hinter dem Blog betrifft, dem schicke ich eine persönliche Mail oder rufe an. So absurd es erscheinen mag, aber einige Menschen sind mir wirklich wichtig geworden in dieser digitalen Welt!
Worpress.com hat unter Werkzeuge im Dashboard den Punkt „Daten exporteren“. Alles sichert eben auch alles …
Danke!
Das habe ich gerade mal gemacht und ein Gesammel von Wörtern und Zeichen erhalten. Wie bekomme ich das in eine reine Textform?
Hallo, Du hast jetzt eine XML-Datei? Das sollte nur Text sein. Alles ASCII-Zeichen. Der große Vorteil ist der, daß diese Datei von allen (aktuellen) WordPress.com- und WordPress.org-Systemen eingelesen werden kann und diese Systeme aus den Daten wieder einen lesbaren Blog reproduzieren können.
Wenn Du mit „reiner Textform“ eine Art Word-Dokument meinst: es gibt Programme, die XML vernünftig anzeigen können. Entsprechende Parser (das sind „Überstetzungsprogramme“, die z. B. aus XML-Dokumenten am Bilschirm lesbare Texte produzieren) können da auch noch andere Umwandlungen vornehmen. Und ich kann auch aus dem Quelltext lesen, was wo ist 😉
Für alle, die das jetzt probiert haben, zitiere ich die Kommentarzeilen vom Anfang der XML-Datei:
<!– This is a WordPress eXtended RSS file generated by WordPress as an export of your site. –>
<!– It contains information about your site’s posts, pages, comments, categories, and other content. –>
<!– You may use this file to transfer that content from one site to another. –>
<!– This file is not intended to serve as a complete backup of your site. –>
Das ist eine erweiterte WordPress-RSS-Datei, die von WordPress als Export ihres Blods erstellt wurde.
Sie enthält Informationen über die Posts, Seiten, Kommentare, Kategorien und weitere Inhalte ihres Blogs.
Sie können sie nutzen, um Inhalte von einem zu einem anderen Blog zu übertragen.
Diese Datei ist nicht dazu gedacht, als vollständiges Backup ihres Blogs zu funktionieren.
(Trotzdem enthält diese Datei alle wichtigen Daten des Blogs, allen erstellten Inhalt. Mit etwas Aufwand ist der auch von Nichtprofis wiederherstellbar.)
Ich wiederhole mich: Es gibt zumindest WordPress und weitere Programme, die aus dem XML-Quelltext wieder von Browsern anzeigbares HTML machen können.
Ich habe mir eingebildet, diese Sicherung sichert nur den Text, aber keine Bilder. Irre ich mich da?
Die Bilder habe ich doch sowieso alle hier. Hab sie ja irgendwann mal hochgeladen. Aber die Beiträge und die Kommentare, die werden alle damit gesichert, auch Entwürfe und Geplante.
Aber: Du hast natürlich Recht.
Meine Fotos sind natürlich nicht „futsch“. Die hab ich ja alle auf meinen Festplatten. Aber welche Bilder ich genau wo zu welchem Text dazupassend veröffentlicht habe, weiß ich dann ja auch nicht mehr so genau. Und die ganze Formatierung wäre ja sicher weg. Schön wäre es, wenn man das Ganze so wie man es präsentiert hat, sichern könnte.
lg Gabi
Oh, xml ! Das wurde uns im Archivstudium immer als ultimative aktuelle unabhängige Datensicherungs- und -migrationslösung gepriesen, endlich mal wieder eine Anwendung davon. Na, ich probiers gleich mal aus. Obwohl ich meinen Blog auch extra bei der dmoz.org oder sowas angemeldet habe. Ulkigerweise bin ich mir mit dem Namen unsicher, aber irgendwo im Mailaccount liegen sicher die Adressdaten. Furchtbar, dass mit der Umständlichkeit.
Gibt es denn wirklich keine leichte Lösung, Websites und Emails im Komplettzusammenhang zu sichern ?
Na doch, die gibt es: Arbeite bei WordPress bzw. dort, wo die wp.com-Blogs gehostet werden und neben einem funktionierenden RAID mit hot-swap-Möglichkeit kannst Du täglich alle Daten sichern 🙂
Scherz beiseite. Ein ftp-Zugang zu meinem wp.com-Blog hätte ich auch gerne, dann wär das nämlich ein Klacks: Verzeichnis mit Texten sichern, Verzeichnis mit Bildern sichern, Kommentare (wahrscheinlich irgendwo in einer Datenbank hinterlegt) sichern.
Heute: 1. Beitrag aufrufen 2. Datei-Speichern unter-Webseite komplett 3. nächsten Beitrag aufruen 4. gehe zu 2.
Och, Emil, weißt du? Ist das jetzt nicht alles zu weit hergeholt? Was deutest du denn alles in eine Blogunlust hinein? Urheberrechtsverletzungen, Beschlagnahmungen … Mann! Vielleicht schwänzelt der Mensch einfach nur in seiner Stadt herum und erfreut sich seines Lebens. Es muss sich niemand rechtfertigen oder entschuldigen, sich abmelden und Erklärungen abgeben. Das Anstellen von allerlei Vermutungen ist schon krass.
Jeder freut sich über Kommentare, wenn sie nicht mistig und hinterhältig sind. Aber jeder gestaltet das Blog selbst. Nur er. Die Beiträge, die da mal geschrieben wurden leiten kein Recht ab, dass alles so bestehen bleiben muss.
Es ist wahrscheinlich dein ganz persönlicher Zweistufenplan. Aber trotzdem ist mir das jetzt alles etwas aufgestoßen. „Digitaler Suizid“, meine Güte, man kann wirklich alles übertreiben.
So, das musste mal raus! Ich gehe jetzt wieder meine Ruhe suchen.
Gruß von der Gudrun von nebenan
Ohhhhhhh! Ohhhhhhhhh! Gudrun, das war doch nun wirklich nicht auf Deinen Blog bezogen!!! (Doch, Du hattest auch was von Blogunlust geschrieben, ja, aber ganz erhlich: an Dich habe ich echt nicht gedacht bei diesem Text und dem vorhergehenden.)
Und was ich hier, in diesem Text schreibe, sind Anmerkungen dazu, wie ich einen Blog enden ließe, wenn ich ihn dann stillegen wollte / müßte. Das Thema Urheberrecht kann auch mich treffen, da auch ich Bilder und Zitate und Videos poste. Bei Youtube z. B. reicht es aus, daß ein von mir veröffentlichtes Video einem anderen ähnelt – und mein Account wird mit oder ohne Warnung gesperrt. In manchen Blogsystemen passiert das auch. Urheberrechtsverletzung und Beschlagnahme sind hier nur beispielhafte Gründe, die zur Schließung eines Blogs führen können, ebenso wie die übertriebene oder den eigenen Ruf schädigende Selbstdarstellung, bei der es aber meist schon reicht, Beiträge zu editieren.
Wie ich gerade schreibe: es geht um keinen konkreten Blog, deshalb habe ich auch keinen benannt. Ja, aus meiner Leseliste sind wieder einige verschwunden („… is no longer available.“ „… wurde als privat markiert.“ bei WordPress, „… due to copyright violation …“ bei Blogspot). Und nochmal ja, es tat mir bei einigen schon leid, daß auch meine Kommentare verschwanden (insbesondere solche, die nicht vorbereitet und dann gepostet, sondern sofort abgeschickt wurden).
„Digitaler Suizid“ war in einem Kommentar der Nabelschau zu lesen – stammte nicht von mir, liegt mir aber noch immer im Magen. Dazu kommt noch mehr. Dieser Schnellschuß hier ist – nunja, etwas unglücklich angekommen. Ein „Muß“ des Fortbestehens — das ist mein Wunsch, mein eigener Plan, ja.
Liebe Gudrun, ich hoffe, daß Du Deine Ruhe gefunden hast. Es tut mir wirklich leid, daß ich so undeutlich geschrieben habe …
Ich weiß, dass du das nicht auf ich bezogen hast. Dafür bin ich auch nicht wichtig genug. Mir geht es einfach um die generelle Aussage. Manchmal habe ich das Gefühl, dass sich die Blogger zu ernst nehmen. Für mich ist das ein Hobby, und als solches sollte es doch auch betrachtet werden. (Es gibt auch Berufsblogger, aber die haben einen ganz anderen Status.)
Jaja, ich bin dabei, meine Ruhe zu finden. Das muss eben manchmal sein.
Danke für deine schnelle Antwort. Das muss ich mir mal langsam im Gehirn zergehen lassen und übersetzen!
Sorry, ist an die falsche Stelle gerutscht, aber du hast mich sicher richtig verstanden 😉
ich würde mich eben auch verabschieden und bedanken. Tetxte, die mir wichtig sind, schreibe ich eh erst „daheim“, bevor ich sie öffentlich mache und meine Bilder habe ich gesondert gespeichert, nein meinen ganzen Blog abzuspeichern, das wäre mir zu viel der Eitelkeiten 😉
herzliche Grüße
Frau Blau
Wenn jemand sein Blog auf so „drastische“ Weise schließt, bleibt immer so ein „schuldiges“ Gefühl bei denjenigen zurück, die dieses Blog immer gelesen haben. Wie du schreibst, gibt es ja viele Gründe, mit dem Bloggen aufzuhören, aber dann kann man es den Lesern doch auch in geeigneter Form mitteilen.
Herzliche Grüße von Rana
@ Gudrun: So sehe ich das auch. Es gibt sicher viele Gründe, mit dem Bloggen aufzuhören, und die können sowohl im virtuellen als auch im nicht-virtuellen Leben liegen. Soll vorkommen. Und ich denke, es sollte jedem selbst überlassen sein, wie er das dann handhabt.
Für mich ist das Bloggen und das Lesen anderer Blogs ein Hobby, und das soll es auch bleiben. Das heißt, wenn es mir irgendwann keinen Spaß mehr machen sollte, dann bin ich niemanden Rechenschaft darüber schuldig, dass und warum ich aufhöre.
Das ist ähnlich wie mit dem Quilten, wenn ich dazu keine Zeit habe, dann dauert es halt ewig und drei Tage, bis wieder mal was Vorzeigbares fertig ist , und dann will ich auch nicht, dass jemand quengelt, dass ich schon lange keine Stücke mehr gezeigt habe (ist tatsächlich mal passiert). Dann macht’s nämlich keinen Spaß mehr.
Gut, höflicher ist es natürlich, dass man sich verabschiedet, und ich denke, dass ich das auch so handhaben würde, aber wenn jemand es nicht tut, kann ich damit leben.
Elvira schreibt weiter oben, dass ihr einige Menschen in dieser digitalen Welt wichtig geworden sind. Dem kann ich zustimmen. Und mit den Mitbloggern, die mir *wirklich* am Herzen liegen, habe ich gelegentlich sogar außerhalb der Blogspäre Kontakt. Schön, nicht? 🙂