Indianer-Weisheit (#273)

Jetzt auch bei mir: Zwei Wölfe

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An old Cherokee told his grandson that there is a battle between two wolves inside us all. One is evil, greed, resentment, inferiority, lies and ego. The other is good. It’s joy, peace, love, hope, humility, kindness, empathy and truth.
 
The boy thought about those two and asked, “Grandfather, which wolf wins?” And the old man quietly replied, “The one you feed.”

 

Ein alter Cherokee lehrte seinen Enkel, daß in jedem von uns ein Kampf zwischen zwei Wölfen tobt. Der eine ist böse, voller Habgier, Vorurteilen, Niedertracht, Lügen und Selbstsucht. Der andere ist gut. Es ist Heiterkeit, Frieden, Liebe, Hoffnung, Demut, Güte, Einfühlungsvermögen und Wahrheit.
 
Der Enkel dachte über die zwei nach und fragte: “Großvater, welcher Wolf gewinnt?” Und der alte Mann antwortete ruhig: “Derjenige, den Du fütterst.”

Wahrscheinlich wirklich eine alte Indianerweisheit,
bei so vielen Menschen und Verlagen, die daran Urheberrechte haben wollen.

 

 

Wenn das mit dem guten und dem bösen Wolf nur so einfach wäre. Aber es ist nicht einfach! Außerdem: Ich liebe Wölfe, also soll keiner sterben, leiden oder gar vertrieben werden!

Könnte ich die beiden Wölfe nicht einfach nur zu vegetarischen Pazifisten umerziehen?

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 28. September 2012 war mein kleiner Ausflug.

© 2012 – Der Emil. Text & Bilder stehen unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

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0 Kommentare zu Indianer-Weisheit (#273)

  1. Gudrun sagt:

    Das versuchen die Schafe auch schon, bisher allerdings ohne Erfolg. 😀
    Einen Gute-Nacht-Gruß vom Leipzscher Nachtschwärmer, notgedrungen.

  2. Himmelhoch sagt:

    Das Umerziehen versuchen doch sonst immer nur die Frauen mit ihren (Ehe-)Männern – und jetzt willst du gar 2 Wölfe umerziehen??? Zu Pazifisten??? – Beiß dir daran nicht die Zähne aus 🙂

  3. Follygirl sagt:

    Gerade den Indianern mit ihren Weisheiten fühle ich mich nahe… diese mag ich gern.. es liegt eben bei jedem selbst, was man aus seinem Leben macht.
    LG, Petra

  4. Wölfe nehmen sich auch bekanntlich ihr Futter. Insofern finde ich die Aussage des Textes sehr gut aber nicht so ganz zutreffend. „Meine“ Wölfe geben beide erst Ruhe, wenn sie satt sind. Dagegen kann ich gar nichts tun.

  5. Gibt es denn da nicht auch irgendeine Parabel, dass man einen Wolf nicht zum Vegetarier erziehen kann?

    So long,
    Corinna

  6. Ich würde den guten mehr füttern. Den anderen nicht verhungern lassen, sondern auf Diät setzen. LG Gabi

  7. Frau Blau sagt:

    an diese Geschichte muss ich auch oft denken… 🙂

  8. eija, ich sag mal, schöne Geschichte, aber wenn es so einfach wäre, wärs nicht so wie es ist. Und es ist nun mal so, dass Wölfe gemäß ihrer Natur handeln. Das mag auch für viele so lange kein Problem sein, wie sie davon nix realisieren müssen. Wenn dann die Wölfe aber in die Nähe von Schafsherden, oder sogar Siedlungen kommen, weil es sonst nix zu futtern gibt, könnte es kritisch werden.

    Nur meinte der alte Cherokee das ja auch eher, denk ich zumindest mal, im übertragenen Sinne, also, der Wolf in mir selbst. und wenn der noch aktiv ist, kommentiert er nur noch selten. (H)

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