Eine Glaubensfrage.
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Wer
nichts
glaubt,
kann
auch
nichts
wissen.
Oder? Menschen glauben doch oft nur, daß sie etwas wissen …
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 27. Juli 2012 war echt gute Arbeit in der Redaktion.
© 2012 – Der Emil. Text & Bilder stehen unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).
210 / 366 – One post a day 2012 (WP-count: 83 words)


Wer nichts weiss, kann auch nichts glauben – funktioniert zumindest für mich auch.
Ja. Aber?
Wissen ist, langfristig gesehen, immer nur ein vorläufiges Festlegen, eine Übereinkunft mit denen, die dasselbe wahrnehmen, die aufgrund des Wahrnehmungsapparates oder anderer Bedingungen denselben Einschränkungen unterliegen.
Wer nichts weiß, glaubt auch nichts – wäre ein weiterer Umkehrschluss 🙂
Mit dem Glauben und dem Wissen ist das so eine Sache. Viele glauben, denn „Glauben heißt nicht Wissen“, so aus theologischer Sicht.
Was ich weiß, sehen, fühlen, riechen, schmecken kann, muss ich nicht mehr glauben.
Zumindest könnte man über diese Aussage so richtig schon philosophieren…..
Hab einen schönen Tag.
LG Anna-Lena
Nun, deshalb – zum philosophieren – steht das hier!
spannende these. müsste ich also erst alles, was ich weiss, zuerst mal geglaubt haben?
ich frage mich, ob glauben und wissen (je nach definition) nicht zwei unterschiedliche tassen im schrank sind, also von verschiedenen herstellern sozusagen.
ein input, an dem ich noch weiterkauen werde. danke!
Das ist eine reine Glaubensache! Für mich ist Glauben keine rein theologische Angelegenheit.
Ich glaube, dass es gleich regnen wird – alle Anzeichen weisen daraufhin. Wolken türmen sich auf, der Wind frischt auf, die typische Atmosphäre vor einem Sommerregen. Aber ich weiß es nicht mit hundertprozentiger Sicherheit. Nachher werde ich wissen, ob mein Glauben berechtigt war. Könnte man für Glauben auch durch Annahme ersetzen? Denn Glauben beinhaltet auch immer einen Rest Zweifel.
Ist Dein Glauben an den kommenden Regen dann nicht eher eine Vermutung?
Und Deinem Schlußsatz kann ich nichteinmal in der nicht-theologischen Welt zustimmen. Für mich ist Glauben zweifelsfrei.
Glauben ist für mich immer mit Annahme, Vermutung, Möglichkeit verbunden. Daher ist das Wort „Glauben“ ein Wort mit mindestens zwei Interpretationsmöglichkeiten. AN etwas glauben ist unabhängig von wissen.
Glaube kann Berge versetzen.
Ich glaube, einiges zu wissen.
Außerdem weiß ich auch ne Menge….
Dass viele Menschen nur glauben, etwas zu wissen, denke ich auch.
„Wer nichts glaubt, kann auch nicht enttäuscht werden“ wäre auch noch eine Alternative, oder?