Über verschiedene Arten, den Tag zu beginnen
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Jeder hat wohl so seine Lieblingsaufwacharten oder seine Horrormorgenrituale. Heute stelle ich euch um diese Uhrzeit (es ist bei Erscheinen dieses Textes wie jeden Tag 00.15 Uhr) ein paar meiner Weckerlebnisse vor. Alle selbsterlebt, aber nicht unbedingt diese Woche.
- Mitten in der Nacht ertönt ein sogenannter “Ochsenfrosch”, kurz darauf trillert die Pfeife des (G)UvD: “Nachtruhe beenden! Aufstehen, Fertigmachen zum Frühsport!” Oh ja, drei Jahre lang war das Wecken bei der NVA einer meiner Alpträume.
- Hochgeschreckt aus einem Traum (oder dringend ins Bad gemußt), die Uhr zeigt: noch 40 Minuten bis zum Aufstehen. Wieder einschlafen und in den Tiefschlaf zu geraten könnte bedeuten zu verschlafen.
- Vom Wecker wurde ich gerettet: Nur im Alptraum brannte der Bart, wie ich durch intensives Abtasten meines Kinnes feststellen durfte.
- Der Wecker klingelt zur eingestellten Uhrzeit und doch viel, viel zu früh. Zwei oder fünf Stunden länger schlafen wären jetzt noch nötig.
- Ein (eventuell fünfjähriges) Kind ruft sonnabends um 4.52 Uhr direkt neben meinem Ohr: “Aufstehen! Wir haben den Frühstückstisch gedeckt und auch schon Kaffee gekocht!”
- Am ersten Urlaubstag den Wecker normal klingeln lassen. Ihn dann im Bewußtsein des Urlaubs genußvoll ausschalten – wahlweise gegen die Wand werfen – und nach dem Umdrehen zurückschweben in meinen Traum.
- Im Sommer von Vogelgezwitscher und Kaffeeduft geweckt werden, irgendwo in einem Zelt. Und dabei die besonderen Berührungen der Liebsten spüren …
- Mitten in der Nacht vom Weinen eines Kindes wachwerden und dann alle Schmerzen und Sorgen wegtrösten können ist wirklich gut.
- Zehn Minuten vor der Zeit von einem sonderbaren Gefühl an den Füßen wachzuwerden heißt: Es hat in der Nacht bzw. am frühen Morgen durch das offene Fenster hereingewolkenbrucht; Decke und Laken und Couch sind völlig durchnäßt.
Das eine oder andere kennt ihr vielleicht selbst. Vielleicht erfahre ich in den Kommentaren eure besonderen (das müssen nicht nur gute sein) Aufwacherlebnisse? Ich würde mich freuen.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 14. Juni 2012 waren die butterweichen, leckeren, von mir selbst zubereiteten Schälrippchen, eine ganze Menge geschaffter Arbeit und ein (tägliches) Einschlafritual.
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über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können in meinem Blog erfragt werden.
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Hm..da weiß ich nicht so recht..ich schlafe immer nur 2-3 Std, dann muß ich wieder aufstehen… lege mich dann fast immer morgens dann noch mal hin. UND Sonntags, wenn ich wirklich mal „ausschlafen“ könnte stehe ich meistens auch ganz früh auf…
Wecker klingelt bei mir fast nie, den hat der beste aller Ehemänner… aber wenn, dann nur ein oder zweimal und ich bin schon wach und stehe sofort auf. Hasse es, wenn Wecker lange klingeln…
LG, Petra
Immer nur 2 – 3 Stunden habe ich, wenn ich wirklich einemal sehr schlecht schlafe.
Ich brauche sieben Stunden am Stück, dann geht es mir gut.
Wenn ich morgens um 5.00 Uhr hoch muß, dann geht das meistens ziemlich schnell und ich hüpfe nur aus dem Bett, unter die Dusche und ab zur Arbeit. Wenn ich Glück habe, mußte Herr Momo schon vor mir hoch und der Kaffee ist bereits fertig.
So ein schönes, langsames Erwachen ist dann meistens nicht drin. Das muß ich mir für freie und Urlaubstage aufheben.
Es gab Zeiten, da mußte ich früh entweder zwei Stunden haben oder ich brauchte nur 11 Minuten bis zur Bushaltestelle.
Heute gönne ich mir ungefähr eine Stunde mit Frühstück.
An einem Tag, an dem ich eigentlich ausschlafen kann, werde ich durch ohrenbetäubende Geräusche geweckt. Wo bin ich? Was passiert hier? Wo sind meine Katzen? Warum „verdammt“ wird dieser Lärm immer lauter? Aufspringen… aus dem Fenster schauen und DA ist der Rettungshubschrauber ganz in der Nähe zu sehen. Dieses Erlebnis gleich 2 mal an völlig unterschiedlichen Tagen.
Oh ja, ich erinnere mich … Hoffentlich hast Du das nicht so schnell wieder …