Aber die Quellenangaben …
To get a Google translation use this link.
Zur Zeit wühle ich ziemlich oft in meinem alten Kram, Ich bin beim Ausmisten.
Da stieß ich doch auf alte Unterrichtsvorbereitungen, in denen auch dieses auf 1994 datierte Textlein lag, das man sich einmal laut vorlesen sollte:
Achtung: Verwechslungsgefahr
Wußten Sie schon, daß, wenn in einer Rede die Rede von Waldzwergen und Walzwerken ist, es zu phonetischen Irritationen beim Zuhörer kommen kann, weil Walzwerke und Waldzwerge allein beim Hören schwer zu unterscheiden sind?
Stellen Sie sich vor, im Wald der Waldzwerge baut irgendjemand Walzwerke. Oder bei der Einweihung des Walzwerks freut man sich über die Anwesenheit des Waldzwergs …
Am schlimmsten jedoch ist, wenn ein Waldzwerg in einem Walzwerk arbeitet, daß den Waldzwergen gehört. Dann haben wir einen Walzwerkwaldzwerg oder einen Waldzwergwalzwerk-Waldzwerg, der Waldzwergwalzwerker ist.
Und damit wird die Sache ganz schön verzwickt, oder?
Von mir im Unterricht Textverarbeitung in den Jahren zwischen 1993 und 2003 verwendet, Quelle leider nicht mehr feststellbar.
Jaja, die Quellen … Damals war ich sehr oft im Usenet unterwegs. Wahrscheinlich stammt der Text aus de.etc.sprache.deutsch – aber ich weiß es nicht genau. Deshalb bitte ich darum, mir Hinweise auf den Urheber des Textes zu geben. (2006 habe ich selbst den Text unter Pseudonym im Usenet verwendet.)
Aber es ist wirklich erstaunlich, wie nachlässig ich damals mit Quellenangaben war. Heute gibt es solche Fehler nicht mehr, heute bin ich da sehr exakt. Und das habe ich gelernt ohne Abmahnung etc.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 6. Juni 2012 waren mehrere Telefonate und die wiederbekommenen Brillen, die ich am Sonnabend bei der Hochzeitsfeier verlor.
Wegen der unklaren Quellenlage bitte ich, von einer Weiternutzung im WWW abzusehen.
159 / 366 – One post a day 2012 (WP-count: 299 words)


Quelle hin, Quelle her.
Das ist ein wunderbarer Text!
Weil er so schön ist, hab ich ihn ja hergezeigt. Aber die fehlende Quellenangabe ärgert mich schon. Für meine Texte möchte ich ja auch, daß mein Name genannt wird.
(Ha! Und erst jetzt fällt mir auf, daß ich darauf keine CC geben kann …)
Aber gibt es dafür überhaupt eine Quelle? Ist das nicht so was wie Fischers Fritze fischte frische Fische…?
Kann sein – aber der Zweifel nagt.
Interessant. Bislang waren mir nur Gartenzwerge bekannt. Dann ist die Spezies „Waldzwerg“ wohl die, die in Schneewitchen eine tragende Rolle spielt?
In der einen Szene schon … (Okay, der war böse.)
Nun, es gibt meines Wissens Garten-, Wald-, Fels-, Berg-, Fluß-, Stadt-, Wiesen- und Heidezwerge. Ach ja, Charme- und Intelligenz-Zwerge sind keine echten, sondern „Täuschzwerge“, vulgo Dösbaddel u.ä. Aber da fragst Du besser mal einen echten Zwergologen …. 🙂
An die Szene habe ich auch gedacht . . . und darin liegt sogar die Auflösung des Märchens.
Wie steht es mit Riesen? „Charme-Riese“ . . .
🙂
Riesen? Keine Ahnung. Ich bevorzuge Ries-Linge (aus der Meißner Ecke) 😉
Wie gut, dass es so selten vorkommt, dass Waldzwerge im Walzwerk arbeiten 😉
Herrlich, dieser Sprachspieltext – bei manchen Dialekten ist der Unterschied wahrscheinlich noch schwieriger rauszuhören als bei manchen Nicht-Dialekten. – Die entsprechenden Sätze wären auch ein herrlicher Zungenbrechertext.
Lustig. Genau diese Verwechslung hatte ich vor ein paar Monaten. Der kleine Sohn meiner Schwester geht in die Gruppe „Waldzwerge“. Sie erzählte mir davon und ich verstand „Walzwerke“. Und wunderte mich sehr. 🙂
Viele Grüße, Kat
Das ist aber interessant. Ich hielt das Problem bisher für ein eher akademisches, also in realiter nicht auftretendes 😉 Schön, jetzt davon zu wissen.
Da fällt mir mein Sohn ein, der mir mal über die Schulter schaute als ich Stellenanzeigen studierte. „Was ist denn ein Baumanager (ausgesprochen wie Baum-annager)?“, fragte er. Zuerst war nachdenkliche Stille im Raum, dann brüllten alle los vor Lachen. Mein Sohn auch.
Gudrun, mir ist das mit den EUROPA(-)LETTEN so gegangen, damit wusste ich auch nichts anzufangen.