Bedauern und Bereuen (#084)

Unsortierte Gedanken

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{Neudeutsches Wort: Fantasy. Wie wurde diese Art der Geschichten und Romane, der Serien und Bücher und Filme früher genannt? Aus meiner Jugendzeit kenne ich noch die Utopie und die Wissenschaftliche Phantastik. Und ich frage mich sowieso, ob diese Verschubladisierung (Katalogisierung? Kategorisierung?) überhaupt so sinnvoll ist.}

Ein Fantasybuch lese ich gerade, und in diesem fand ich folgendes:

 

Würde ich alles auftürmen, was ich bedauere, würde es einen Stapel von hier bis zum Mond ergeben. Aber wir sterben nicht am Bedauern, nicht wahr? Wir krümmen und winden uns vielleicht ein wenig, aber wir sterben nicht.

David & Leigh Eddings: Belgarath der Zauberer. Aus dem Amerikanischen von Susi Grixa. Genehmigte Lizenzausgabe für Verlagsgruppe Weltbild GmbH, Steinerne Furt, Augsburg 2009. S. 78. ISBN 3-8289-8280-8
 

Wie ist das denn bei mir mit dem Bedauern?

{Ich hatte da doch mal einen Grundsatz … Wo hab ich denn den … In irgendeinem Blog bei Myspace muß das … Ach, ich und meine Ordnung.}

Wo war ich denn nun? Äh, beim Bedauern. Mein Motto: “Ich bedaure nur, was ich nicht getan habe.” Oder vielleicht: “Ich bereue nur, was ich nicht getan habe?”

{Noch sucht der Rechner nach dem Text. Nein, er findet ihn gerade nicht …}

Bedaure ich viel oder wenig? Zumindest kommt nur noch wenig Neues hinzu zu dem, was ich bereits bedauern sollte. Ja klar, es gibt eine ganze Menge an eigenen (Un-)Taten, die ich bedaure. Bei euch nicht? Nein, erspart mir die Einzelheiten, ich gebe auch keine preis.

Und wie war das mit dem Bereuen?

{Ah, es stand in einem Notizbüchlein.}

 

Eine einfache Art, mich zu belügen und erfolgreich zu verdrängen, ist: Ich bereue nur, was ich nicht getan habe.

 
© 1998 – Der Emil
 

Ja, damit war ich lange erfolgreich. Zu erfolgreich.

Und die Liste der Dinge, die ich bedaure oder bereue, bleibt endlich. Dafür will ich sorgen. Daran arbeite ich. Und ihr?

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 23. März 2012 war der Fortschritt beim Sendungsschnitt.

084 / 366 – One post a day 2012 (WP-count: 354 words)

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Bedauern und Bereuen (#084)

  1. Amelie sagt:

    Was man im Leben immer wieder bereut, das sind die verpassten Chancen.

    …. steht auf eine Postkarte, die an meinem Spiegel klebt.

    • der_emil sagt:

      Sowas bereue ich manchmal auch, eine vergebene / verpaßte Chance. Das bedaure ich dann auch …

      Ursprung dieses Posts ist die Tatsache, daß diese Bedauern-Aussage in einem Buch stand, in dem ich solche Sätze niemal erwartet hätte. Und dann erinnerte ich mich eben daran, daß ich sintemalen etwas über Bedauern / Bereuen geschrieben hatte und ganau das wiederfinden wollte.

  2. Gabi sagt:

    Es gibt vieles, dass ich bedauere. Dinge, die ich gemacht habe und Dinge, die ich unterlassen habe. Ich finde, es ist beides gleich schlimm.

    lg Gabi

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