Umtauschen? (Nº 361 #oneaday)

Ja. Aber was wie und wo?

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Weihnachten ist vorbei. Alle haben mehr oder weniger Geschenke bekommen. Sicher hat der eine oder andere auch etwas bekommen, das “nicht paßt” – sei es von der Größe, der Farbe oder sonstigen Eigenschaften her. Und nun?

Im Handel kann ich sicher vieles umtauschen. Vorausgesetzt, der Kassenzettel ist vorhanden.

Aber was ist mit Geschenken, die nicht gekauft wurden? Sondern gebastelt? Selbst gebaut?

Und mit den Geschenken, die von wichtigen Leuten (z. B. von der berühmten Schwiegermutter) geschenkt wurden? Verschwinden die fürs Jahr im Schrank und werden nur dann hervorgeholt, wenn die Beschenker erscheinen?

Und wenn euch ein Herz geschenkt wurde?


Es ist schon ein Kreuz mit den Geschenken … Denn im Prinzip könnte ich ein Geschenk ja auch ablehnen, nicht annehmen. Wenn es mir nicht gefällt, nicht zu mir paßt, vielleicht Folgekosten verursacht. Wenn es das falsche Herz ist. Aber wer hat sich das schonmal getraut?

Lieber gehe ich umtauschen … Oder ich verschenke die Dinge weiter … Oder leide an ihnen …

 

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 26. Dezember 2011 war leckeres Essen bei meiner allerallerallerbesten Freundin.

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Über Der Emil

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0 Antworten zu Umtauschen? (Nº 361 #oneaday)

  1. fudelchen sagt:

    Umtauschen geht, das Herz aber behalten 😉

  2. sweetkoffie sagt:

    Last christmas I gave you my heart … singen Wham,
    man sollte sich gut überlegen, wem man was schenkt,
    ich wünsche mir, dass niemand an meinen Geschenken leidet und ich möchte auch nicht an einem leiden müssen … ich sag nur Didgeridoo … das habe ich dann weitergegeben, es wurde dieses Jahr zum thema, denn mein Bruder, dem ich es weiterverschnekt habe, hat es wiederum auch weitergereicht.
    Ob es wohl gar eines Tages wieder zu mir zurückfindet?

    Herzliche Grüße, Emil!

  3. Follygirl sagt:

    Da ich dieses ganze Geschenke zum kotzen finde gibt es das bei uns seit 30 Jahren nicht. Ich kaufe mir alles selber.. und wenn ich wirklich mal etwas bekomme, ist es nie passend und verursacht bei mir nur Ärger. (auch wenn ich weiß, es wird gut gemeint sein… ich finde es so überflüssig).
    LG, P.

  4. ich habe mir dieses jahr einfach bargeld gewünscht, um mir mein geschenk selber kaufen zu können. da sich auch (fast) alle an diesen wunsch gehalten haben, muss ich dieses jahr nicht zusehen, wie ich den ganzen unnützen krempel wieder los werde 😉

    und: tausend dank für die weihnachtskarte! ich habe sie erst gestern aus dem briefkasten gefischt, war ja über die feiertage nicht hier. über karten oder kleine, persönliche geschenke freue ich mich viel mehr als über „richtige“ geschenke. danke dir!

  5. anniefee sagt:

    Naja, Umverteilung kann ja auch eine Lebensaufgabe sein 😉
    Also das ständige Überlegen, wem was noch nützen könnte oder was man wirklich aufheben sollte, hat auch was Reizvolles. Ich komm da sowieso nicht aus der Übung, weil ich auch übers Jahr verteilt den Kram verwalte, den die Kinder erben, geschenkt kriegen, nicht benutzen wollen etc.

    Geschenke sollten zeigen, dass sich jemand Gedanken über den oder die Beschenkte gemacht hat – und das vermisse ich auch dieses Jahr wieder. Oft habe ich das Gefühl, die Leute verschenken einfach das, was sie selbst gern mögen, egal obs zum Stil des Schenkzieles passt….

  6. Gudrun sagt:

    Meine Kinder waren da und trotzdem habe ich von jedem einn handgeschriebenen Brief bekommen. Den werde ich mir auch aufheben, denn es ist etwas ganz Besonderes, eben die zu Papier gebrachten, ganz privaten und intimen Gedanken. Wir werden das zur Tradition machen.

    Liebe Grüße von gleich nebenan

  7. Lieber Emil,
    auch ICH danke dir für deinen Besuch und das Weihnachtsgeschenk. Auch wenn ich es schon vorher wußte. Aber genau das finde ich auch deutlich besser, zum einen zu fragen ob das Geschenk, was man dem zu Beschenkenden überreichen will auch gebraucht wird / Verwendung findet oder es sogar schön findet.
    Nur das mit dem Herz? Hach wie schön wäre es endlich wieder Liebe zu empfangen, bedingungslos und aus tiefstem Herzen.
    Nun es ist noch viel Zeit für diese Hoffnung. Vielleicht erfüllt sich dieser Wunsch oder der andere, natürlich auch sehr gern beide im neuem Jahr.

    Dir mein/e allerallerallerbeste/r Freund/in wünsche ich das dein Glück anhält, die Liebe die dir gegeben wird bestehen bleibt und noch weiter anwächst. Ja, auch wenn es mir irgendwann weh tut, weil du vielleicht von hier weg ziehst. Ich wünsche DIR das Du glücklich bist und für immer bleibst.

    Einen ganz lieben Knuddeldrücker von mir.

    Allen Leserinen und Lesern wünsche ich das sich die Wünsche für das neue Jahr erfüllen mögen und natürlich eine guten Rutsch in’s 2012.

  8. M. sagt:

    Umtauschen? Nie würde ich das umtauschen, was ich von meinem Mann erhalten habe! Eine erneute Beteuerung seiner Liebe zu mir unterm Tannenbaum, im Beisein unserer Kinder. Und das, was es ganz privat von ihm gab, bleibt auch privat. Ich jedenfalls habe mich ganz dolle darüber gefreut, hat es mir doch gezeigt, dass er die Monate vorher aufmerksam zugehört hat, was ich immer so sehnsuchtsvoll habe anklingen lassen….

    Ganz liebe Grüße. Mandy

  9. ja, wie man schon sagt : Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Das könnte den Schenker womöglich beleidigen. Und so sammelt sich im Laufe der Zeit auch einiges an.

    Liebe Grüße aus dem Westen. (H)

  10. Pantoufle sagt:

    Ach, Emil! Ein schönes Weihnachtsfest… etwas nachträglich. Du bist hier wohl der einzige, der über die Feiertage noch schreibt. Sehr tapfer! Und wie man sieht, liest man ja auch fleißig.
    Das Umtauschen…
    Bei Deinem letzten Artikel habe ich ja etwas mit mir gerungen – ich wollte ja niemandem in die Weihnachtslaune reingrätschen, aber die alten Bräuche sind vielleicht nicht ganz verschwunden. Sie haben sich nur etwas gewandelt… denkelte ich mir so.
    Die Putzorgien haben sich 1:1 gehalten. Es sind nun keine Kobolde mehr… eher der Besuch, der sich wahnsinnigerweise gerade zur Weihnachtszeit einläd (der sogenannte „Fußpilz“)… da kann es gar nicht glatt und sauber genug sein, das der schnell genug wieder herausrutscht!
    Stroh verteilen die Bauern heute nicht mehr auf dem Felde: Eher Banknoten auf dem Feld der Wirtschaft; aber auch das reichlich! Wieviel Glück das im nächsten Jahr bringt… wir werden sehen.
    Am heiligen Abend meiner Frau bei ihrer Performance vor dem Wäscheschrank zuzusehen, legte die Vermutung nahe, das sowohl weder jemand Wäsche auf den Dachboden gehängt, geschweige denn irgend etwas gewaschen hatte… HABE NICHTS ZUM ANZIEHEN!!… „Liebste:Je weniger Du anhast, desdo….“ duck und wech! Hätte ich innerhalb der nächsten Zeit noch mehr solch Porzelan zerschlagen…
    Wie man sieht, hat sich doch nicht sooo viel geändert! Und einige neue Bräuche sind dazugekommen. Eben das sogenannte Umtauschen. Gehört zu Weihnachten wie frische Windeln fürs Jesuskind! Während der Herr des Hauses am ersten verkaufsoffenen Tag das Öl des Autos schon mit sanften Gasstößen warmlaufen lässt, sucht SIE sämtliche Krawatten, Teflonpfannen und Reiseführer zusammen, um sich mit den dazugehörigen Quittungen dem Strom der Lemminge an den Kassen der Kauftempel anzuschließen.
    Krawatten gegen Badelatschen, Reiseführer gegen Loriot und Pfanne vs. Vase. Das Grauen hat ein Gesicht: Umtauschtag!
    Würde es darum gehen, sein Heim sperrmüllfrei zu halten, genügt der Gang zum Mülleimer – allein: Es ist dieses Gefühl, im Strom der Millionen mitzuschwimmen. Die Gabe wimmert:“Nimm mich!“, der Beschenkte raunzt: „Du bist der weihnachtliche Bodensatz“.
    Jedes Jahr. Jedes.
    Ich habe dieses Jahr Loriot bekommen. Ist tot, deswegen im Angebot. Find ich gut (das Angebot)! Alien IV wäre auch nicht schlecht… vielleicht sollte ich…

    Liebe Grüße
    das Pantoufle

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