10. Türchen (Nº 344 #oneaday): Weihnachtsfilm

Mein Fernseh-Pflichtprogramm

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Weihnachtszeit ist bei mir auch Fernsehzeit. Es gibt ja immer so den einen oder anderen Film, der einfach dazugehört zur Weihnachtszeit. Zu einem davon gibt es diese Kritik:

 
MIRACLE ON 34TH STREET

Der Weihnachtsmann eines New Yorker Kaufhauses behauptet, der “echte” Santa Claus zu sein, und soll deshalb vor Gericht für verrückt erklärt werden. Schließlich siegen die Gläubigkeit der Kinder und ein “Fingerzeig Gottes” über die logischen Argumente des Staatsanwaltes, und der Nikolaus kann seiner kleinen Freundin ihre Herzenswünsche erfüllen. Eine in die Länge gezogene, humor- und spannungslose Neuverfilmung des Weihnachtsfilmklassikers von 1947. Die satirischen Seitenhiebe des Vorbildes verkommen zu plumpen, verlogenen Botschaften. Auch schauspielerisch enttäuschend.

 
Zitat von Filmlexikon von Zweitausendeins.de.
 
 

Mit dieser Kritik kann ich nun wirklich nicht einverstanden sein. Mir gefiel diese Version sogar besser als die von 1947. Und in jeder Weihnachtszeit gehört dieser Film zum Pflichtprogramm. Kris Kringle wird so wundervoll kindlich gespielt von Richard Attenborough.

Und noch eines: Im Original (also Englisch) ist er noch viel besser!

 
Leider habe ich noch keinen Sendetermin in den öffentlich-rechtlichen Sendern gefunden … Auch nicht für den deutschen Titel «Das Wunder von Manhattan». Es geht allerdings das Gerücht, daß der Film sogar in einer Tube zu finden sei.

Und ihr, habt ihr Weihnachtsfilme, die unbedingt sein müssen? Ohne die Weihnachten eben nicht Weihnachten ist?

Ich wünsche eine besinnliche Zeit.

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 9. Dezember 2011 war der Termin beim Schulungsbetrieb, mein neues Telefon mit Internetzugang.

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Über Der Emil

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0 Kommentare zu 10. Türchen (Nº 344 #oneaday): Weihnachtsfilm

  1. fudelchen sagt:

    Jedes Jahr schaue ich mir genau diesen Film an, finde ihn ganz wundervoll.

    GLG Marianne ♥

  2. nextkabinett sagt:

    Ach, da will ich nicht vorgreifen. Da kommt in unserem Kalender auch noch was … Aber extremst positiv ist das Telefon mit Internetzugang …

    Na ja, bei mir persönlich ist es natürlich die Augsburger Puppenkiste rauf und runter … Wir warten auf’s Christkind … und seit zwei Jahren die neuverfilmten Grimmschen Märchen in der ARD … nicht alle sind gelungen, manche aber ganz zauberhaft, voll Schalk und Ironie … Einfach alle anschauen und selbst entscheiden, welche einem zusagen …
    Ja, und dies habe ich letztes Jahr zufällig gesehen, was mir ausgesprochen gut gefallen hat. ‚Der Salzprinz‘.

  3. Inch sagt:

    Ganz klar! Drei Haselnüsse für Aschenbrödel. Gern auch zwei mal, je nachdem, wie oft ich in der Weihnachtszeit auf weibliche Verwandte treffe 😀 Der gehört sozusagen zur Familientradition 😉

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  5. sweetkoffie sagt:

    Unser Familien-Weihnachtsfilm ist:

    Eine schöne Bescherung!

    Den sehen wir immer alle zusammen und meine Mitbewohner sprechen ihn synchron mit … wir lachen immer wieder über diesen Film

    Grüßle!
    SK

  6. M. sagt:

    Hallo Emil, ich habe den Film noch nie gesehen. Ich sollte es wohl doch mal tun? Lohnt sich es wirklich oder ist es ein total amerikanisierter, abgehobener Quatsch? Hmmm, ich steh eigentlich mehr auf Märchen in der Weihnachtszeit, Grimms Märchen oder richtig tolle Filme, wie „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel…“

    Sei lieb gegrüßt. Mandy

  7. sucherin sagt:

    Ich habe zurzeit nur spanische Sender zur Verfügung und bin gespannt, was mich da zu Weihnachten erwartet. Vom Winde verweht habe ich bereits in Teilen in spanischer Sprache hier gesehen, aber gehört das wirklich zu Weihnachten?

  8. kreativberg sagt:

    für mich ist „tatsächlich liebe“ so ein weihnachts-muss-film 🙂

  9. Elvira sagt:

    Die drei Nüsse sind ein Muss! Immer wieder gerne auch „Der kleine Lord“, und ganz früher gab es einen Film mit James Stewart „Ist das Leben nicht schön?“. Leider habe ich ihn lange nicht mehr im TV gesehen.

  10. Für mich gehören „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ und „Die Geister die ich rief“ zu dem absoluten MUSS zu Weihnachten. Letzten Sonntag hatte ich die Haselnüsse zum ersten mal in der Vorweihnachtszeit. Allerdings kommt der Film garantiert noch mindesens ein mal am Heiligen Abend. Egal wie oft er kommt (und nicht das ich ihn auch auf DVD hätte) ich schau ihn mir so oft es geht an.
    Wer „die Geister die ich rief“ noch nicht kennt, hier der Trailer dazu http://www.youtube.com/watch?v=6Z0LHBH7Gnc
    oder zum grob überlesen bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Geister,_die_ich_rief%E2%80%A6
    Es ist ein Film bei dem garantiert jeder in sich geht.

    Ich finde beide einfach nur schööööön. <3

    Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich schon einmal einen besinnlichen 3. Advent.

  11. nextkabinett sagt:

    Lieber Emil,
    hast Du den Film ‚Der Uranberg‘ gesehen? Mich würde Deine Einschätzung interessieren. Der Film ist noch bis nächsten Mittwoch in der ARD Mediathek zu sehen.

    http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=8973184

    „Der ehemalige deutsche Soldat Kurt Meinel kehrt aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft nach Annaberg ins Erzgebirge zurück, nachdem er in einem sowjetischen Antifalager auf die Übernahme der kommunistischen Herrschaft in Deutschland vorbereitet wurde. Seine Überzeugung, ein besseres Deutschland aufzubauen, löst bei seinem Vater, Obersteiger Meinel, tiefes Misstrauen aus. Noch immer steht dieser innerlich dem Nationalsozialismus nahe, auch wenn er jetzt gemeinsam mit den Sowjets in den Schächten von Annaberg für den Bau der ersten sowjetischen Atombombe nach Uran gräbt. Die Amerikaner hatten die erste Atombombe über Hiroshima abgeworfen und die UdSSR will das militärische Gleichgewicht in der Welt durch den Bau einer eigenen Atombombe wieder herstellen. …“

    LG, Renate

  12. oh ich muss weinen, emil. steff

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