Dreihundert. Und Zukunft.
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Dreihundert Tage lang. Jeden einzelnen, wirklich jeden einzelnen Tag (mindestens) ein Text.
Neuerdings lese ich nach, ob ich mich in meinen Texten nicht wiederhole, mir nicht gar widerspreche.
Dabei wollte ich nur einen einzigen Monat überstehen.
Willkommen 7DB(hex) ∗ Schicksals-Spruch ∗ EKM: Klimawandel – Lebenswandel ∗ Statistik 2010 ∗ Pfeifchen schnitzen ∗ Schreiben oder Sprechen / text or talk ∗ Gläsernes / The glassy ∗ Aphorismus / aphorism ∗ Mein Sohn war hier ∗ Mein Sohn – II ∗ Ideen für dein Blog « Mein WordPress Heft ∗ Sprachlosigkeit ∗ Superlativitis ∗ Genuß für alle ∗ Stadtansicht – city view ∗ Küchenarchäologie ∗ Selbstzensur? Self censorship? ∗ Ernst. ∗ oneadaypost about onedayfever ∗ (reblog) Lächeln zaubern ∗ one smile a month – Ein Lächeln pro Monat ∗ Aus «Zufall» wird «Text» ∗ Mein Sohn III ∗ Aus «Sand im Getriebe | Doras Tagebuch» ∗ Ein Zufall ∗ (K)Eine Buchempfehlung ∗ Fassaden halten ∗ Aussichtslos. Mit Zukunft. ∗ Zu weit gefahren. ∗ 3 – Minuten – Test ∗ Lesestoff
Das waren die Themen der Kategorie #oneaday des ersten Monats. Die Titel der ersten 31 Texte, vom Januar 2011.
Meine Güte! Ich habe gestern vieles nochmal gelesen. Irgendwie muß ich dazu eine Volltext-Such-Datenbank anlegen.
Festgestellt habe ich, daß ich Anfang diesen Jahres andere Themen hatte als jetzt. Woran das liegt? Zumindest für die letzten acht Wochen kenne ich den Grund. Und auch eine Auswirkung: Ich hatte lange keine schönen Bilder aus der Stadt mehr dabei. Wenn ich zu k.o. bin von der Therapie, dann schreibt es sich auch etwas schwerer.
Vielleicht sollte ich … Nein. Ganz bestimmt werde ich bald wieder über ein Buch schreiben, über Musik, über die Stadt und was sich in ihr erleben ließe und läßt.
Ich habe mich gefreut über viele positive Kommentare, ganz besonders über die von Schreibenden. Und das Mutmachen hat mir immer weitergeholfen. Danke. Danke allen Lesern dafür!
Ich wünsche mir, daß ich dieses Jahr vollständig schaffe und dabei immer wieder Interessantes mitzuteilen habe. Danach? Jeden Tag werde ich wahrscheinlich nicht mehr schreiben …
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 27. Oktober 2011 war die Traurigkeit, die mich überkam, und vor allem das Wissen über ihr “woher”.
© 2011 – Der Emil. Dieser Text steht unter einer creative common license für Deutschland 3.0
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung):
300 / 365 – One post a day (WP-count: 400 words)


Emil, ich sehe, wir haben ähnliche Ziele. – Auch ich möchte weg von dem „one post a day“ – es geht auch weniger – denke ich.
Gutes Durchhalten in den nächsten (Therapie)Wochen!
Aber dieses Jahr, dieses möchte ich wirklich durchhalten.
Das schafftst Du auch. Jetzt auf der Zielgeraden wirst Du doch nicht aufgeben …
Weniger…? Warum denn?
Witzig, das Du nachschaust ob Du Dich wiederholst… widersprechen darf man sich aber … oder?(wenn nicht ich, wer dann?)
LG und den kleinen Rest schaffst Du doch locker… Petra
Ja, den Rest schaff ich.
Weniger, weil es doch manchmal sehr, sehr anstrengend ist.
Dann werden es vielleicht ein, zwei oder drei Beiträge pro Woche.
Die letzten zwei Monate schaffst Du sicher und Interessantes hast Du auch mitzuteilen. Mit dem oneday2011 geht es mir wie Dir, bin auch am Überlegen, ob ich mich ab 2012 ein bisschen „lockerer“ machen sollte. Dazu habe ich auch einen kleinen Beitrag vorbereitet (Macht bloggen süchtig?), der demnächst bei mir zu lesen ist. Viel Erfolg weiterhin mit der Therapie und einen schönen Tag
Hm. So „twice a week“ wäre besser. Mal sehen.
Süchtig? Hm, ich warte mal Deinen Text ab.
Ich bewundere das sehr, auch wenn ich nicht von Jhresbeginn gelesen habe. Habe Dich ja erst spät „kennengelernt“, so wie die meisten BloggerInnen. Mein Blog ist ja noch nicht so alt.
Ich könnte das nicht, dieses täglich müssen, auch wenn es für mich anfangs vielleicht ein täglich wollen gewesen wäre. Und wenn ich kurz vor Ende aufhören würde, würde ich mich erneut als Versager fühlen? Wieder etwas nicht zu Ende gebracht, geschafft? Oder hätte es eine neue Qualität? ICH entscheide, wann Schluss ist, ich muss mich nicht rechtfertigen, ich entscheide selbstbestimmt!
Lieber Emil, solange es Dir einfach nur Freude bereitet, schreibe munter – oder auch mal müde – weiter. Ich lese Dich gerne! Aber ohne jeglichen Anspruch!
Liebe Grüße,
Elvira
Also: Ich hatte mir das vorgenommen, um endlich aus diesem „Versager“-Kreisel herauszukommen. Es ist eine noch laufende Selbsttherapie.
So lange nichts Dringlicheres ansteht, kann man auch jeden Tag schreiben, oder zeichenen, oder dichten … Warum nicht? Und bei dir zu lesen wird nie langweilig.
Ich wünsche dir viel Kraft für den „Rest“ deiner Terapie, etwas weniger Traurigkeit und viele Geschichten über Musik, Bücher, deine Stadt.
Liebe Grüße von der Gudrun,
die zwar lesen und schreiben kann, aber kein „Schreibender“ ist.
(Aber vielleicht freust du dich trotzdem über das, was ich hier verzapfe.)
Ach, Du schreibst auch. Aber ja, ich meinte eher die echten Profis, die z. T. ihren Lebensunterhalt mit dem Schreiben verdienen.
Lieber Emil, dazu gehöre ich nicht. Mir ist nur aufgefallen, dass alle möglichen Leute Schriftsteller sind, sich so betrachten und auch ihre dementsprechenden Befindlichkeiten haben. Nennen wir es mal so.:D
An manchen Tagen könnte ich zwei, drei Beiträge schreiben und dann hat man Tage, wo es kein einziger wird. Ich sehe darin kein Problem. Du machst das schon richtig und viele andere tun dies auch. Irgendwie würde ich dir gerne mal ein paar Fragen stellen, getrau mich aber nicht. Oder sollte ich das doch? Nun, mal sehen. Vielleicht tue ich dies ja per Mail, denn es könnte sein, dass ich mich auf zu intimes Terrain bewege. Und nun mach dir noch einen schönen Abend. Gehts dir wieder besser?
Ja, bin nicht mehr erkältet.
Frag ruhig. Auch als Kommentar, den genehmige ich dann eben nicht, wenn Du das darin nochmal erwähnst.
Ich habe nun schon soviel bei dir gelesen, auch verschiedene Kategorien angeklickert, aber so ganz schlau, was du für eine Therapie machst, bin ich noch nicht geworden.
Antwort auf Deine Frage solltest Du schon haben 😉
WAHSINN! Stramme Leistung. Du machst das Jahr voll, ganz bestimmt. Und ich wünsch mir auf jeden Fall noch was vom Waldschrat. Darf man sich was wünschen?
Waldschrat? Sind mittlerweile mehr als zehn, die ich allerdings zurückhalte (Erstveröffentlichung als Buch? Hm – da häte ich gern ein paar Illustrationen und noch 20 Seiten mehr …)
Doch, es wird weitere Waldschrat-Geschichten geben.
Ich finde, man sollte sich nicht selbst unter Druck setzen. Ich hatte mal das Ziel, wenigstens einen Post pro Woche zu schreiben. Manchmal schaffe ich nicht mal das, aber dafür dann zu anderen Zeiten wieder fast täglich einen. Also: Locker bleiben! 🙂
Locker? Boaaah!
Auch wenn ich nicht immer Kommentiere, lese ich deine Texte wirklich gerne. (Auch wenn das bei dir passiert ganz ganz weit weg ist :))
Es ist dein Blog und wenn du weniger schreiben willst dann mach das. (Schade für die Leser, u.a. mich)
Wenn du weiter jeden Tag schreiben willst, freu ich mich.
Ist ja mit meiner Kommentiererei ähnlich.
Vor 26 Jahren hatte auch ich zu studieren begonnen – mußte es allerdings vorzeitig beenden. Wenn ich dann lese, was ihr heutzutage so leiden müßt: Nein, heute möchte ich kein Student mehr sein.
Dieses Jahr belib ich beim täglichen Post. Was das nächste Jahr bringt: Die Zeit wird es zeigen …
Ich finde es toll, wie Du das Ganze durchziehst. Ich könnte das nicht.
Du siehtst ja (heute ist der 21.11.), ich komme nicht mal mit dem lesen nach. 🙂
Ich war ja auch nicht vom Anfang an dabei und weiß somit auch nicht alles über Dich. Aber das ist ja auch nicht wichtig. Ich lese Deine Texte einfach gerne.
Und ich bin mir sicher, Du schaffst es, das heurige Jahr noch durchzuhalten. 🙂
lg Gabi