Durchgeknallt. (Nº 239 #oneaday)

Fünf Marotten – fünf Nachfolger

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Irgendwie hab ich's doch geahnt. Nachmittags irgendwo gelesen, noch so bei mir gedacht: “Wer wird mich denn …?” Sweetkoffie tat es dann, allerdings entdeckte ich es erst nach der Veröffentlichung meines One-Post-a-Day-Beitrags für gestern.

Die Regeln sind: Beichte mindestens 5 Eigenschaften, welche DICH zu etwas Besonderem machen. Bist Du besonders liebenswert, lustig und komisch? Schreibe einen Post und nenne mindestens 5 Marotten, Spleens, Eigenarten, etc. Tagge 5 andere Bloggerinnen / Blogger, bei denen es dich besonders interessiert. Schreib ihnen einen Kommentar, damit sie das auch wirklich mitbekommen.

(Ich hab dieses «Durchgeknallt»e Ding zurückverfolgt … Da sind einige sehr interessante Blogs dabei!)

1. Ich trage an der rechten Hand einen Ring der O – ohne den verlasse ich meine Wohnung nie. Weitere Interpretationen hierzu werde ich öffentlich nicht liefern.

2. Ich hasse es, wenn jemand von mir gestellte “Ja/Nein”-Fragen partout nicht mit Ja oder Nein beantwortet, sondern ein wahnsinniges Geschwurbel als Antwort abgibt.

3. Ich brauche nach dem Aufwachen mindestens zwei, meist aber drei Stunden, ehe ich aus dem Haus gehen kann. Früher geht nicht, wirklich. Oder ich brauche exakt elf Minuten vom Wachwerden bis zum Einsteigen in den Bus direkt vor der Haustür (naja, 50 m sprinten muß ich dann schon). Aber anders ist es unmöglich …

4. Weihnachten ist bei mir sehr traditionell erzgebirgisch. Es beginnt erst nach dem Totensonntag. Der (falls vorhanden: unbedingt echte, frisch aus der Baumschule selbstgeschlagene) Weihnachtsbaum steht bis mindestens zum Hohen Neuen Jahr (Hl. Drei Könige), idealerweis bis Mariä Lichtmeß. Bis dahin bleibt auch die Weihnachtsdeko.

5. Ich rauche. Selbstgedrehte. Ausschließlich mit selbst aromatisierten Mentholfiltern und mit sog. Slim-Paper gedreht.

Zusätzlich 6.: Ich bin eine Frau – zumindest denke ich meist und rede ich meist wie eine. Ich liebe shoppen und Schaufenstergaffen (vor allem an Schuhläden!). Operieren lassen mag ich mich aber nicht.

Schlimm für mich: Jetzt muß ich noch fünf weitere BloggerInnen finden, die das hier fortführen sollten.

Gudrun aus dem SpinnradstübchenDie SucherinClara mit ihren AllerleiweltgedankenMichelle mit ihrem Vagabundenblog – und last but not least Mayarosa

Hoffentlich macht ihr alle mit. Ups? Das sind ja nur Frauen wie ich? Tja, Männer, Pech gehabt!

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 26. August 2011 waren der Nachmittag mit meiner allerallerallerbesten Freundin, das Treffen zum Latrinenfest – äh, Laternenfest und wundervolle Nachrichten …

© 2011 – Der Emil CC by-nc-nd der_emil(at)arcor(dot)de

239 / 365 – One post a day (WP-count: 404 words)

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Durchgeknallt. (Nº 239 #oneaday)

  1. Die Hellwache sagt:

    Liebe 😉 Emil, schade, schade, dass ich hier nur Gast bin … Ich habe nunmal den >sozialen Netzwerken< "abgeschworen"! Mir sind die Foren ja schon zuviel :-)! Ansonsten, naja, fünf "Dinge"
    (grins, und noch zehn dazu!) würde ich auch bei/in mir finden! LG, Die Hellwache 🙂
    P.S.Wollen wir mal zusammen Schuhekaufen^^, ich tu' das ungern, da könnte ich Begeisterung gut brauchen! LG

    • der_emil sagt:

      Oh – Schuhchen? So richtig mit keine Vorstellung, welche, und dann drauflosprobieren???

      Und bei den fünf Marotten: Welche von den vielen sollte ich denn zugeben? DIe Auswahl war schwer.

      • Die Hellwache sagt:

        :-)! So in etwa … ! Die Auswahl der „Eigenschaften“ würde mit auch schwerfallen, genug Vorrat am Marotten habe ich mit Sicherheit, :-)! Apropos „Marotten“, woher kommt eigentlich dieses Wort, vielleicht aus dem Jiddischen (?) klingt irgendwie so, oder ist es „anderweitig mundartlich“?! Ups, dass nennt man :“Festkommentieren“^^, grins! LG, DH 🙂

  2. Gisi sagt:

    und Nummer 7…du hast mich zum Lachen gebracht
    und es ist ein tolles Geschenk,
    ob Weihnachten, Ostern, oder, weil bald die Rauhnächte beginnen!

    Ich schleiche mich auch davon,
    aber mit einem schönen Gefühl!

  3. sucherin sagt:

    8. Habe mich gefreut, bin heute morgen jedoch vollkommen unkreativ – vielleicht ist es noch zu früh !?!

  4. Himmelhoch sagt:

    Bei Punkt 2 kann ich dir nur zustimmen – meine Reaktion: „was nun, ja oder ja?
    Das Tinawort „Geschwurbel“ greift ganz schön um sich, aber schön.
    Ich ringe mit mir, ob ich deiner liebgemeinten Einladung folgen soll oder nicht. Wenn aber ja, dann nur ohne „Schneeballgedanken“ – Nachdem ich ein einziges Mal ziemlich tiel in so eine Sache finanziell verstrickt war, kommt bei mir so etwas nicht mehr in die Tüte – höchstens für einen guten Zweck wie damals mit der Schokolade für Japan. Und da hat nicht eine einzige von den von mir gebetenen Bloggerinnen mitgemacht – sondern ich wurde irgendwie noch verlacht und verspottet, dass ich mich für so etwas an Werbung hergebe.
    Also ich ringe noch, als „Endglied“ mitzumachen – aber ich muss noch nach veröffentlichungs“würdigen“ Marotten suchen.

    • der_emil sagt:

      Die Stöckchen sind ja kein “Muß”. Und auch mir fiel es schwer, fünf zu finden, denen ich das Weiterreichen zutraute und zumutete (beides Konjunktive!). Außerdem bin ich wirklich neugierig – und das Zurückverfolgen dieses Stöckchens, das durch seine Verzweigungen Stöbern, erst das brachte mich dazu, daran teilzunehmen.

  5. freidenkerin sagt:

    Bei Punkt zwei stimme ich dir voll und ganz zu!

  6. Ha! Siehste?! Ich bin nämlich ein Mann: Ich hasse einkaufen, telefonieren und zum Friseur gehen. Außerdem komme ich völlig unfallfrei an jedem Schuhgeschäft vorbei und ich liebe Schnarchen.

    Wenn das alles nicht unweiblich ist, was dann? ;o)

    • Gudrun sagt:

      Ja, nach der Emilschen Definition bin ich auch ein Mann. 😀
      So, und nun mach ich mir mal Gedanken, welche meiner tausend Marotten ich öffentlich machen kann.

      Liebe Grüße von der Gudrun

      • Oh, ich sehe gerade: Jetzt ist doch ein Doppler passiert. Emil hat Dich benannt und ich auch. Dein Vorteil: Du kannst/darfst zweimal fünf Marotten nennen. Oh, hast Du es gut! ;o)

        Stell Dir mal vor, wir beide ziehen mit Emil los. Er bleibt an jedem Schaufenster stehen und wir gucken blöd aus der Wäsche, weil wir unbedingt weiter wollen. Verkehrte Welt. Aber solange dabei keiner schnarcht, geht’s ja! 😉

  7. sweetkoffie sagt:

    das mit dem Ring macht mich aber sehr neugierig …

  8. mayarosa sagt:

    Lieber Emil,
    vielen Dank für das Stöckchen. Jetzt weiß ich, was ein Stöckchen in der Bloggerwelt ist, eine Spielart des Kettenbriefes. Sei mir nicht böse, dass ich das Stöckchen nicht weitertrage. Aber wenigstens hier will ich dir antworten, was mir zu meinen Marotten einfällt, für deine Neugierde 🙂
    Der Funk in meinem Radiowecker ist ausgestellt, damit ich die Uhr auch weiterhin ein bisschen vorstellen kann. Damit trixe ich meinen inneren Schweinehund aus.
    Zu deinem Punkt 6: Nach dieser Definition wäre ich ein Kerl, bin ich aber nicht. Bin eine Frau. Kann Stadtpläne/Karten lesen, Autofahren, Einparken und mag überhaupt nicht Klamotten kaufen/shoppen gehen. Mein Verhältnis zu Schuhen und Schuhgeschäften ist entspannt.

    • der_emil sagt:

      Ja, eine Spielart des Kettenbriefes. Aber das Weitermachen ist freiwillig – und jedenfalls von meiner Seite aus auch nur ein Vorschlag. Keinesfalls Muß.

      Was mich allerdings wundert: dieser Punkt 6. scheint viele zu reizen …

  9. chinomso sagt:

    Sehr interessante Sache, dieses Stöckchen. Es gibt ne Menge Infos über die Person.
    Dennoch mag ich das Zuwerfen von Stöckchen nicht. Man fühlt sich so in der Pflicht.

    Und jetzt gehe ich erstmal hier bei dir bisschen stöbern. Ich habe dich gerade (nicht zum ersten Mal) bei der Freidenkerin gesehen und dachte, ich sollte mal rausfinden, was der Emil für einer ist.

  10. Pingback: Das „Marottenstöckchen“, …fünf Marotten, aber … « Claras Allerleiweltsgedanken

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