Haushaltstag
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Im Moment bin ich völlig fertig, total kaputt, matt, müde …
Gestern, am Pfingstsonnabend, war Großkampftag “Haushalt”
Die (Haus-)Frauen unter euch werden die Augenbrauen hochziehen, den Kopf schütteln und sich fragen, wieso das so ist. Hat doch der Kerl (also ich) nur ein Zimmer, eine winzige Küche, ein Bad und einen Flur. Hausordnung oder so gehört auch nicht dazu. Nicht besonders viel zu tun. Abwasch, Bügelwäsche, Altpapier-, Altglas- und Müllentsorgung, Vogelkäfig saubermachen, und dann noch Staubsaugen und Wischen. Ist nicht viel, wirklich. Aber …
Irgendwie bekomme ich zur Zeit nichts auf die Reihe. Das mag daran liegen, daß ich mit meiner Suche nach einenm neuen Facharzt noch keinen Erfolg hatte. Oder daran, daß ich mich zur Zeit wieder verstärkt mit der Bürokratie herumschlagen muß. ’s ist noch nicht wieder soweit, daß ich zwei Wochen Urlaub vom Atmen haben möchte, aber lange dauert es nicht mehr bis dahin.
“Gekocht” habe ich ja auch noch: Vorhin gab es Gurkensalat und Butterbrot. Die – sehr gründlich gewaschenen – Gurkenschalen habe ich meinen beiden Nymphensittichen auf einen am Nachmittag frisch geschnittenen Apfelast gehängt. Die Zwei hatten damit und mit Blättern und Rinde richtig viel Spaß. Wozu hab ich nur staubgesaugt!?
Als Mann habe ich außerdem ein besonderes Ordnungssystem: Die Haufen. Zwei papierne davon hatte ich vor der Bodenreinigung auf meine Schlafcouch gepackt. Daraus wurden im Laufe des Abends drei kleine vorsortierte Stapel und eine ganze Menge Altpapier. Wozu hab ich das vorher entsorgt!? Und wenn ich mich hier im Raum so umsehe, dann weiß ich, daß ich noch viel mehr hätte tun müssen. Unter dem Couchtisch nämlich sind noch zwei Haufen Papier!
Antriebslos. Und maulfaul bin ich immernoch. Sogar um die schnelle Beendigung eines Telefongespäches bat ich gestern, obwohl ich doch üblicherweise die orientalische Verabschiedung bevorzuge. Was, die kennt ihr nicht? Die wort- und blumenreiche, immer wieder schnell noch neue Themen anreißende, aber auch nicht eines davon beendende, nur etwa drei Stunden dauernde Verabschiedung?
Hm. Was solls. Der Abend wurde vorhin mit einem riesigen Schaumberg und gut einem Dutzend darumherumstehenden Teelichtern in der Wanne beendet. Mittlerweile sind sogar die Haare trocken. Und ja: Es kam wie erwartet warmes Wasser aus der Leitung.
Ich wünsche euch allen einen angenehmen Pfingstsonntag!
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P. S. Wenn man bei den Bundestagsabgeordneten, Ministern und der sämtlichen Canaille , die für eine der C-Parteien dort sitzen, eine Umfrage machen würde, wieviel Prozent von denen könnten dann richtig beantworten, was zu Pfingsten eigentlich gefeiert wird?
P. P. S. Es ist die Ausgießung des Heiligen Geistes über Maria und die zwölf Apostel im Abendmahlssaal …
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Lieber Emil, Habe bis zur Heirat mit dem Oger viel Wohnungen gehabt. Eines dabei festgestellt: je kleiner die Wohnung, um so mehr Arbeit. Omma sagte immer: Was Du vor Dir aufräumst,schmeisst Du mit dem Hintern wieder um … Recht hatte sie. Da ich mich auch schlecht von was trennen kann (ausser dem
1. Mann), so nach dem Motto vielleicht kannste das noch gebrauchen!!!
Ja, Gebrauchen konnte ich es, wenn ich es ENDLICH weggeworfen hatte. Hier im Haus, grosser Keller—–1-2mal im Jahr steht ein Container auf
dem Hof. Manchmal denke ich üble Gedanken über mich….Wünsche Dir schöne Pfingsten und sende Dir
Grüsse von Deiner Illo.** und dem Oger…….
Na dann erholsame Pfingsten 😉
Uff! Da ist’s dir wie mir ergangen! Ich versteh‘ auch nicht, dass die Hausarbeit mich immer gar so fertig macht… 😉
Ich gestehe: Ich hasse Putzen. Wirklich. Aber gestern ging es. Ich hatte die zwei Wochen davor so viel kopfgearbeitet, dass auf meinem Hals nur wahnsinniger Brei herumturnte. Und weil ich so viel gearbeitet hatte, sah die Wohnung dementsprechend aus…
Nun, Spaß machte es keinen und ich habe auch Herrn P. zum Helfen eingespannt – ja Eltern können sooo gemein sein ;.) – aber ich hatte soo große Sehnsucht nach einem freien Sonntag und in der dreckigen Bude lebt es sich ja auch nicht so schön. Und so haben wir es dann auch einigermaßen geschafft. Musste heute noch was Schreibtisch aufräumen, damit ich unter den Papierbergen wieder das Holz sehe … und nun… dann hatten wir einen erholsamen-entspannten Nachmittag.
Kopf hoch. Hausarbeit ist sch… aber sie muss halt auch gemacht werden.