Ein Roman von Sergej Lukianenko
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Der Autor wird seit einiger Zeit (zumindest in der einschlägigen Sci-Fi-Szene) hoch gelobt. Seine Wächter-Bücher und auch den Weltengänger habe ich regelrecht verschlungen.
Diesmal war es sein Roman Spektrum, den ich für zwei Tage überall bei mir hatte. Spannend von Anfang an bot mir das Buch auch die eine oder andere überraschende Wendung.
So kam ich zu Blau Drei. Blau Drei? Ja, das Buch ist in sieben Abschnitte eingeteilt, die mit den Farben des Regenbogens benannt wurden. Und zu jeder Farbe gehört ein Prolog, der sich mit dem alltäglichen Leben Martin Dugins befaßt. In jedem dieser Teile muß Martin Geschichten erzählen – wenn diese dem Schließer nicht gefällt, kann er nicht weiterreisen.
Viel habe ich in diesem Buch gelesen, daß sehr, sehr philosophisch, vielleicht auch sehr religiös daherkommt. Oh doch, es geht um den Sinn des Lebens, um das, was den Menschen oder jede Vernunft antreibt. Es kann auch eine existenzialistische Betrachtung der Seele aus diesem Buch herausgelesen werden …
Wiedereinmal hat es ein Buch geschafft, mich 586 Seiten lang zu fesseln, von Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau bis Indigo. Ach, Blau Drei. Daß plötzlich sieben vorhanden waren, lag an der Steuerung … Mehr möchte ich dazu nicht hier schreiben. Wer das Buch liest, weiß, wieso mich gerade dieses Gespräch dort so faszinierte.
Und nach Indigo, nein, am Ende von Indigo schon setzte mein Verständnis aus. Die letzte Farbe, Violett, ging beim ersten Lesen über die Grenzen meiner Phantasie, über die Grenzen meines Verstandes hinaus.
Nun, ich habe noch eine Woche Zeit, das Buch ein zweites Mal zu lesen. Vielleicht kann ich schon mit auf das Ziel des letzten Teiles gerichteter Aufmerksamkeit lesen? Ich werde es sehen.
Sergej Lukianenko allerdings werde ich weiterlesen. Ich habe jetzt schon Gelegenheit, den Prolog und den ersten Teil eines fünften Wächter-Buches (allerings in russisch) zu lesen (mehr dazu steht auf Im Zwielicht).
Schade, daß mir das mittlerweile so schwerfällt.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
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