English translation done by myself is in the tooltips. Der größte Teil dieses Textes wurde von mir am 19. Mai 2009 als Blog im ehemaligen "sozialen Netzwerk" MySpace veröffentlicht.
Ich beginne, an einer speziellen Klaustrophobie zu leiden.
Immer und überall fühle ich mich eingeschlossen in Glas.
Wie ein Ausstellungsstück in der Museumsvitrine.
Alles andere hinter Glas. Alle Grenzen gläsern. Fest und doch undurchdringlich; unerreichbar alles dahinter.
Die Beschränkungen, denen ich unterworfen werde, lassen mich über sie hinaussehen.
Nicht nur wie in den Träumen, die auch oder nur hinter undurchschaubare Mauern dringen. Sondern sie lassen all das Ersehnte, aber Unerreichbare mich tatsächlich betrachten.
Was auch immer ich zu berühren versuche: Nur Glaswände, gebaut aus und auf meiner Angst.
Depressionen sind die Perversion der Unfreiheit.
Ich schreibe dagegen an … Schreibe mich zurück in meine Freiheit, zurück in mein Leben.
Was ist euer Antrieb zu Schreiben?
Der Verfasser des Blogs schleicht neugierig davon und dankt fürs Lesen.
007 / 365 – One post a day



Glas ist eine unglaubliche und wunderbare Erfindung. Es ist so etwas dünnes und feines, das Kälte, Regen, Stürme fernhält…
Also wenn das eine Symptombeschreibung ist… Willkommen im Klub der Käseglöckner!
„Käseglöckner“ – das Wort gefällt mir ausnehmend gut! Darf ich das behalten?
Und ja, es war eine Symptombeschreibung, allerdings wußte ich damals™ noch nicht, daß und wofür es Symptom war …
Ich schreibe, weil ich schreiben MUSS. Weil ich sonst platze…manchmal schreibe ich wochenlang nichts und dann >bääääm< aus heiterem Himmel ein akuter Schreibanfall. Ich wandele nicht durch Glas, bin auch kein Glas, sondern ein Menschlein, was fest auf seinen zwei gesunden Beinen durchs Leben stampft und froh über den festen Untergrund ist, denn der sah auch schon mal anders aus.
Also nicht (?) wie bei mir als Therapeutikum?
Schreiben ist … für mich Notwendigkeit.
Für mich ist Schreiben auch eine Notwendigkeit, weil ich, wie geschrieben, sonst platzen würde. Oder implodieren.
Es ist jedoch in dem Sinne kein klassisches Therapiemittel, es sei denn, man nimmt Gedankenordnen mittels der Schreiberei als Therapie. Ich ordne mich, meine Gedanken, ich erörtere mittels der Schreiberei gewisse Thematiken.
Es gibt mir eine Struktur vor.
Und außerdem machts auch Spaß, wenn ich merke, dass ich Wörter, Sätze so aneinanderreihe, dass es m.E. gut klingt und einen Rhythmus hat, der einen mitzieht.
Hallo Emil ! Na gut, dann muss es jetzt wohl mal sein 😉 … ! Ich verfolge Deinen Blog schon seit dem Adventkalender … wieso ich schreibe … hmmm … „Mitteilungsbedürfnis“, „geistige Langeweile“, „einfach der Wunsch, Texte zu drechseln“, usw. ?! Ich weiss es also selber nicht so genau … 😉 … sollte ich mal drüber schreiben ^^ !!! LG ! 🙂
Ja!
Ja!!!
Tu es!
;-)))))) Ich werde mich bemühen !!! Lachende liebe Grüsse !