Wir haben es alle schon gesehen …
Dieses Schild (das manchmal nur ein Zettel ist). Viereckig. Meist DIN A5 im Querformat, seltener größer. Manchmal handgefertigt, mit ungelenken Großbuchstaben. Oft aber industriell gefertigt. Weißes Plaste, mit einer faserähnlichen Oberfläche, irgendwie an Bütten erinnernd. Bedruckt mit einem umlaufenden roten Rand.
Und auf der weißen Fläche darin steht:
Außer Betrieb!
Ich weiß, daß heute oft ein anderer Text zu finden ist: „Techniker ist informiert.” Aber ich fand und finde „Außer Betrieb” interessanter, ehrlicher. Es bedeutet ja auch etwas ganz anderes als „Funktionslos”, nicht wahr?
Ich war jetzt mehrere Tage „außer Betrieb”, weil einfaches Funktionieren, einfach Leben nicht möglich war für mich. In Betrieb zu sein, das hat auch ein Geschmäckle von Wirtschaftlichkeit, Ausbeutung, Abschöpfung – oder?
Wenn etwas – irreparabel oder reparierbar – seine Funktion nicht erfüllt, ist es für euch dann eher kaputt oder außer Betrieb? Oder kommt es drauf an?
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
© 2026 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Es kommt darauf an
@deremil
Außer Betrieb – finde ich schön.
Das merk ich mir.
Morgen Abend dann nicht "ich bin soo kaputt" sondern "Außer Betrieb"
Remote-Antwort
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Wegen technischer Probleme wurde dieses Gerät zu ihrer Sicherheit abgeschaltet.
Ausnahmsweise finde ich die englische Variante „Out of Order“ schöne. Etwas außerhalb der Ordnung, des Gewohnten, etwas den üblichen Lauf der Dinge Störendes.
Funktionsstörung ist auch eine Möglichkeit (und ja, ich mag in dem Fall auch die englische Variante recht gern).
Bei kleineren Gegenständen, die mir selbst gehören, sage ich „kaputt“. Handelt es sich aber um etwas Größeres, wie z. B. ein Pumpe oder ein Fahrstuhl, dann sage auch ich manchmal „außer Betrieb“.
Außer Betrieb – das war ich am letzten Wochenende. Kaputt/funktionsgestört nicht. Einfach abgeschaltet, weil überhitzt, Akku leer. Reparatur nicht notwendig, die sinkende Temperatur hats wieder angehen lassen.
(Konnte heute sogar endlich wieder im Garten etwas arbeiten, juhu!)
Wohltemperierte Grüße!
Bei mir heißt das: „Es geht net!“
Alles über 25 Grad vertrag ich nicht und zum Glück gab’s früher, wenn es um zehn Uhr am Vormittag soweit war, immer hitzefrei!