Gestatten? Der Emil.

Ich bin:

Nicht normal, aber neugierig. Meist, im Prinzip immer schwarz. Zu alt (meinen manche). Ein Augen- und Ohrentier, jemand, der gern mit allen Sinnen genießt. Vielleicht bin ich manchem zu direkt, zu versaut, zu laut; aber hinter all dem Krawall verbirgt sich jemand, nämlich ich. Wer geduldig und neugierig genug ist, wird einen Blick darauf erhaschen können. Alle andere sehen eben nur das, was gesehen werden soll. Es soll sich niemand bei mir beschweren über das, was er da erkannte: Ich bin immer auch ein Spiegel meines Gegenüber. Und ich lasse mich nicht mehr verbiegen …

Ich bin nicht einsam, aber oft allein. Ja, auch selbstgewählt allein. Und ich wünsche mir manchmal einfach Ruhe und Sicherheit und Zufriedenheit … Und manchmal einen Menschen in meiner Nähe …

Ich verlasse das Haus nur selten ohne Kamera. Und ich habe immer was zum Schreiben dabei.

Ich betreibe noch immer Sozialarbeit (Streetwork und viele andere Dinge), ohne daß ich dafür bezahlt werde oder in einem Verein bin. Ich höre zu und kann endlos quasseln. Wenn es aber wichtig wurde (für mich!), dann wurde ich still. Ich war eine zeitlang sehr still, hatte aufgehört mich zu wehren. Ich lernte sehr schmerzhaft daraus, mußte mich neu erfinden – und habe dabei wohl das Eine oder Andere vergessen. Aber wie oben schon steht: Jetzt wehre ich mich und lasse mich nicht mehr verbiegen.

Radiomensch bin ich. Lebenskünstler bin ich. Und an vielem interessiert. Vor allem an Dingen, die unkonventionell erscheinen. Ich lese viel, führe mein Leben online ziemlich öffentlich. Ich bin Freund und Förderer meiner Muttersprache in Wort und Schrift (ja, gutes Schreiben ist für mich auch ein Ausdruck dafür, daß man den Empfänger für einen intelligenten Menschen hält, dem man durchaus etwas Aufmerksamkeit schenken sollte) und hasse genuschelte Mitteilungen, in denen ich selbst die Worte und Sätze erraten muß, ebenso wie offensichtliche Schreibfehler (die vor dem Veröffentlichen oder Absenden nie vorhanden waren).

Hier will ich nun all das konzentrieren, was bisher im Netz verstreut ist.
Ich nenne diese Präsenz meinen Hauptblog. Alle Einträge hier sind meine persönliche Meinung, nichts anderes. Doch ich habe bemerkt, daß manch andere Texte einfach nicht hierher gehören. Das mit der Konzentration … das gelingt nicht. Und so bleibt das Leben spannend.

© 2010/2017/2023 – Der Emil (unter CC by-nc-nd)

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
Dieser Beitrag wurde unter Erlebtes, Geschriebenes abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

0 Kommentare zu Gestatten? Der Emil.

  1. michelle sagt:

    Hi Emil,

    endlich habe ich es geschafft, dich auf WordPress zu finden. Mir scheint dies echt eine gute Alternative zu sein. Ich glaube, das hast du gut gemacht. Habe gerade meinen Vagabundenblog als e-book unter dem Titel „Vom Leben ohne Geld“ unter dem Namen Silvia Fischer bei Scribd veroeffentlicht. Was fuer eine Arbeit. Ich sag’s dir.

    Alles Liebe mein Streetworker und viel Spass mit WordPress

    Michelle

  2. Gestatten Emil???

    Ich gestatte mir mal zu sagen, dass Du Dir hier
    ein ganz tolles Plätzchen ausgesucht hast.
    Mich hatte gestern Abend WindowsLiveMessenger
    hier hergeführt!!! Hatte dort durch den MSN auch einen
    Space….wie gesagt, ich musste ihn jetzt hier her umleiten,
    weil Live Messenger sich mit WordPress verbandelt hat.
    Wollte ja meine Blogs retten…
    Ja, ich freue mich nun auch hier bei EUCH Lieben zu sein.

    Wünsche Dir lieber EMIL – bleib weiterhin so neugierig
    und genieße immerzu mit allen Sinnen!!

    Falls wir uns nicht mehr lesen….

    Einen feuchtfröhlichen Rutsch ins Jahr 2011 !!

    Addest/verlinkst Du mich?
    Weiß leider nocht nicht alles,
    obwohl ich hier einen Intensiv/Crashkurs
    von ein paar Stunden gemacht habe…
    und nicht nur hier…
    auch bei Blogger!!!
    Verwirr… aber es steht und will alsbald
    mit Leben gefüllt werden.

    Gruß rüberschick
    Marina

  3. Follygirl sagt:

    Nun habe ich das erst mal in Ruhe durchgelesen… Hhhhmmm?
    Ja, das interessiert mich. Ich werde jetzt also öfter reinschauen und damit ichs nicht vergesse, würde ich Dich gerne verlinken, wenns für Dich OK ist…
    Liebe Grüße, Petra

  4. Emil, ich glaube, du gefällst mir. Ich werde dich bzw. deine Seite mal „verfolgen“.

    Einen sonnigen Samstag wünscht herbst.zeitlosen

  5. Hallo Emil,

    nein – ich habe kein Pingback/Trackback erhalten. Zumindest nicht, dass ich wüsste. ???? Ich bin einfach so in deinen letzten Blogeintrag hinein gestolpert. Ich wusste nicht, dass du verlinkt hast.
    Ich bin blutiger Laie in solchen Angelegenheiten, mein Sohn ist auch gerade nicht greifbar – er ist immer mein Retter in solcherlei Nöten. :o) Grüße

  6. Gudrun sagt:

    Lieber Emil,
    ich bin zufällig hier gelandet und was ich lese, gefällt mir sehr. Ich glaube, ich werde öfter bei dir hereinschauen. Du lässt dich nicht mehr verbiegen, schreibst du. Das finde ich gut und auch mutig.

    Herzliche Grüße aus dem Spinnstübchen

  7. Pingback: Gestatten? Der Emil. | Germanys next Kabinettsmitglieder

  8. kreativberg sagt:

    schöner platz hier. ich komme wieder 🙂

  9. fleischfee sagt:

    Hallo Emil, gefällt mir gut wie Du Dich beschreibst. Mir geht es ähnlich, deshalb mag ich Jeden der sich traut er selbst zu sein! Das ist Applaus wert!

    Liebe Grüße
    Fleischfee (Sue)

  10. Sherry sagt:

    Hallo Emil, ich hab‘ oft bei dir reingeschaut. Ich dachte, jetzt schreibe ich dir auch einmal etwas. Nämlich: Gute Nacht, und schlaf‘ gut. 🙂

  11. Pingback: Fünfhundert (#092) | Gedacht | Geschrieben | Erlebt | Gesehen

  12. Pingback: Notwendige Arbeit (#311) | Gedacht | Geschrieben | Erlebt | Gesehen

  13. „Der Spiegel Eures Innern, Ihr wisst es nur noch nicht. Ich zeig Euch eure Seele in meinem hässlichen Gesicht…“ (ASP)
    Unangepasst sein bedeutet doch meist wirklich man selbst sein. Und das finde ich gut. Also halt dem Rest ruhig weiter den Spiegel vor.
    Ein Blog, dem ich gerne folgen werde.

    Es grüßt,
    das Fräulein Frost

  14. Hallo Emil!
    Habe mich jetzt ein bisschen durch deinen Blog gegraben und werde dich abonnieren, damit ich in Zukunft automatisch weitergraben kann. Toller Blog, super Gedanken, sympathischer Blogger! Auf bald!
    Liebe Grüße Petra

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert