Nº 194 (2022) – Arbeit

Unsichtbar, notwendig, und im Ergebnis nicht zu erkennen.

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Heute beim (Vor-)Lesen eins Buches kam mir wieder so ein Gedanke. Einer zum Leben als Mensch. Vor allem zu den beiden Lebensgrenzen Geburt und Tod und zu dem dazwischen. Ich kaue sehr heftig darauf herum und weiß ihn noch nicht deutlich zu formulieren. Da arbeitet etwas in mir, das ich nicht so einfach mal abstel­len kann, von dem ich mich auch nicht ablenken kann. Ich weiß, daß das auch heute Nacht in meinen Träumen vorkommen wird, auf die eine oder andere (durchaus bizarre) Weise.

Und obwohl ich bisher nicht viel dazu notierte, ist auch das, was gerade geschieht, für mich Schreibarbeit, die mir keineswegs immer leichtfällt. Was kann denn am Aufschreiben einiger Sätze so schwer sein, werden sich manche fragen. Das machen so viele doch tagtäglich und mehrfach bei fakebock, bei twittr, bei mostodon oder instakram, das ist doch alles easy? Hm. Vielleicht liegt es daran, daß ich solche Gedanken nicht in banalen Worten formulieren möchte. Ihr, die ihr so denkt: Wie verleiht ihr euren Worten und Sätzen Gewicht? Durch mehrere Ausrufezeichen am Ende?

Warum kann es nicht ein einfacher Vorgang sein, das, was im Denkicht rumort, zu Papier zu bringen? Verständlich, knackig, wohlformuliert, rund und gefällig. So wie nebenhergesagt, beiläufig trotz Bedeutungsschwere.

 

Kann ich die Quadratur des Kreises nochmal sehen?

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Gut fand ich am 14.07.2022 die vorproduzierte Sendung, Leckeres zum Abendessen, fertig gepackte Sachen.
 
Für morgen zog ich die Tageskarte Sieben der Schwerter.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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Ein Kommentar zu Nº 194 (2022) – Arbeit

  1. Frau Momo sagt:

    Eine gräßliche Unsitte, diese vielen Ausrufezeichen am Ende eines Satzes.

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