Es gibt sehr sonderbare Veränderungen.
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Es stimmt ja, eigentlich ist oft schon der nächste Tag, das Datum über dem Notat stimmt nicht. Früher achtete ich ganz streng darauf, daß der neue Tag ab Mitternacht gezählt und benannt wurde; ich habe eisern darauf bestanden. Das hat sich nun in den letzten zwei Kladden geändert. Alles vorm Schlafen zählt beim Aufschreiben noch zum alten Tag. Früher hätte ich »Aber das hat doch alles das falsche Datum!« gerufen und mir die Haare gerauft! Nun hat sich mein Schlaf-Wach-Rhythmus Anfang des vorigen Jahres allerdings massiv verschoben, seit Pandemiebeginn schlafe ich nur noch selten vor drei oder gar fünf Uhr ein. Und siehe da: Wie einfach und anfänglich unbemerkt und wie lange Zeit unbemerkt sich so manche in Stein gemeißelt erscheinende Gewohnheiten doch verändern können! Erstaunlich, oder?
Wenn das so auch mit vorgefaßten und / oder gefestigten Meinungen funktionieren würe – wie einfach könnten die Menschen sich einander annähern, sich miteinander verständigen, sich verstehen, sich gegenseitig unterstützen und respektieren. Ein einfältiger Traum?
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 25.02.2021 waren positiv ein ausgelesenes und ein angefangenes Buch, aufgewärmte Nudelsuppe, lange Zeit in der Badewanne.
Die Tageskarte für morgen ist XXI – Die Welt.
© 2021 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Ist das diese ‚Evolution‘?
Ich habe KEINE Ahnung. (Aber wie immer, wenn mir solche Dinge auffallen, komm ich ins nachdenken.)
Du bist eben auch ein Metapheur … 😜
Sowas hat auch noch nie jemand zu mir gesagt … 😉