Mörderische Wohltat (Nº 313/2018)

Nicht das heute Offensichtliche thematisieren.

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Jetzt, um diese Uhrzeit etwa, vor 29 Jahren … Heuer sitze ich um diese Zeit da und sehe meine Bücher an, schlage das eine oder andere auch auf. Und finde Sätze wieder, die ich nie wirklich vergessen kann, weil ich die durch sie beschriebene Situation immer wieder erlebe.

 

 

Mörderische Wohltat: Meinen, was man sagt, und von der eigenen Meinung zerrissen werden. Und die Freunde immer, die einem am wenigsten glauben, wenn man der Wahrheit am nächsten kommt.

Christa Wolf: Kein Ort. Nirgends. S. 17
1. Aufl. © 1979 Aufbau-Verlag Berlin und Weimar

 

 

Worte, die Christa Wolf ihrem Protagonisten Heinrich von Kleist in den Geist legt. Eines meiner wirklichen Lieblingsbücher, drei von ihnen habe ich auf Anhieb hier zuhause gefunden. Nein, vier! Denn das vierte ist (m)ein Kochbuch …

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 09.11.2018 waren leckere Linsen, Bratwurst mit Sauerkraut und Brot, ein schon längst überfälliges Dingens ist fertig.
 
Die Tageskarte für morgen ist XX – Das Gericht.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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