Obszön (Nº 147/2018)

Wie sie daliegt.

To get a Google translation use this link.

 

 

Da liegt sie. Einfach so. Die Schenkel weit gespreizt. Regungslos. Kann sein, sie genießt einfach nur die Ruhe, die sie jetzt hat, und den leichten Wind, der über die schattige Terasse haucht. Neben ihr auf dem Tisch steht mein Glas Bier, beschlagen wegen seines kühlschranktemperierten Inhaltes. Ich wische ein paar Tropfen außen vom Glas, mit dem Daumen, ehe ich noch einen Schluck trinke. Selbst dabei kann ich meinen Blick nicht von ihr abwenden, muß sie anstarren, als sähe ich sie viel zu selten und viel zu selten genau so daliegen.

Schließlich greife ich nach ihr, stecke den Daumen und zwei Finger in sie hinein. Und dann schneide ich mit meiner Schere noch ein paar Herzen aus. Aber ich verrate noch niemandem, wozu ich die brauche.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.

Der Emil

P.S.: Positiv am 27.05.2018 waren gute Neuigkeiten, Mittagsschlaf, ein Plan.
 
Die Tageskarte für morgen ist 0 – Der Narr.

© 2018 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
Dieser Beitrag wurde unter 2018, Geschriebenes, Miniatur, One Post a Day abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen für den Permalink.

0 Kommentare zu Obszön (Nº 147/2018)

  1. Myriade sagt:

    Hehe ……..

  2. Myriade sagt:

    Ich finde es witzig, auch wenn es wahrscheinlich nicht so gemeint ist …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert