(Geliehene Idee.)
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Heute stelle ich auch einmal eine Frage.
Was wäre ich bereit zu geben für eine vollständige Genesung von allen mich einschränkenden Krankeheiten, und: Was wäret ihr bereit zu geben?
Ich weiß keine Antwort auf diese Frage. Wirklich nicht.
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 15.05.2018 waren zwei erledigte “Behördendinge”, Gebührenerstattung, eine halbe Verabredung.
Die Tageskarte für morgen ist die Vier derStäbe.
© 2018 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Finde auch keine Antwort auf diese Frage.
Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt.
Buddha
Puh… Wirklich schwer zu sagen! Als erstes würde ich die genauen Spielregeln wissen wollen, also ob z.b. Beruf aufgeben bedeutet, dass die ganze Ausbildung ausradiert wird, oder ob ich einfach nicht mehr in meinem Beruf arbeiten dürfte. Und wäre man auch zukünftig vor Krankheiten geschützt? Zählt “Weltschmerz“ und “Hochsensibiliät“ als Krankheit, oder nur ICD-Diagnosen?
Je länger ich darüber nachdenke: wer weiß was man dann statt dessen für Probleme hat! An meine Macken hab ich mich mittlerweile passabel gut gewöhnt oder bin zumindest auf einem guten Weg 😉
So eine tief gehende Frage am frühen Morgen … kann nicht aufhören zu überlegen … ja, vielleicht wäre es das: Diese nicht endende Überlegerei.
Aber dann wäre ich nicht mehr ich.
Aber schmerz- und krankheitsfrei …
Da haste jetzt was angerichtet, Emil!
Ich glaube, Austausch von Irgendetwas gegen etwas Anderes wird uns nicht glücklicher machen. Sich glücklich fühlen ist doch auch, sich eins fühlen mit der Welt, ist Fülle. Alles so zu nehmen, wie es kommt, es nicht als Angriff zu bewerten. Also eher, auch mich weich und durchlässig zu machen für Krankheit und Schmerz. Aber das soll nicht heißen, dass ich das könnte 😉 schön wär es aber.
Danke für deine Gedankenanregung!
Ich will gar nicht genesen insoweit stelle ich mir die Frage nicht und die meisten Leute, die ich kenne, die von irgendetwas genesen wollen, wollen es entweder umsonst oder zahlen schon den hohen Preis damit ihre sozialen Kontexte zu verlieren.
Geld jedenfalls nicht. Ist es nicht mit der Wahl zwischen Pest und Cholera? Letztlich weißt du vorher nie, was nachher sein wird.
Vielleicht doch besser, sich damit abfinden?
Irgendwas ist immer.. egal was… und man weiß nicht wofür das alles gut ist.
Anlaß, Auslöser für die Frage war die Bemerkung eines Bekannten, der für … ein Bein hergeben würde.
Da begann vor Tagen die Hirnmaschine zu rattern. Ich weiß jetzt, daß ich die Depression und ein anderes Problemchen gern loswäre. Doch wenn es keine Spielregeln gibt und ich wirklich selbst entscheiden müßte, was ich dafür zu geben bereit wäre … Ich … Nein. Nein, ich finde keine Antwort auf diese Frage. Denn trotz allem lebe ich, bin manchmal für einige Momente wirklich unzufrieden und undankbar, aber im Großen und Ganzen …
(Und auf die Idee, dafür, daß die mich einschränkenden Krankheiten verschwinden, auch noch die nicht einschränkenden herzugeben, kam ich auch. Aber das erschien mir schofelig.)
Es macht Sinn, die Einschränkungen, die einem durch Krankheiten auferlegt werden, akzeptieren zu lernen, da die Wahrscheinlichkeit für Krankheiten und eben diese Einschränkungen mit zunehmendem Lebensalter exponentiell(mindestens!) ansteigt. Im selben Maße würden die ‚Preise‘ für die komplette Genesung in die Höhe schießen und mich irgendwann als Häufchen Elend am Boden zurück lassen. Wenn das Leben dir eine Zitrone gibt, mach Limonade daraus. Der Spruch ist nicht von mir, aber trotzdem gut. 🙂
Nichts würde ich bewusst hergeben – alles hat seinen Sinn. Wenn nicht jetzt, dann irgendwann!
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Das ist eine Frage die man lieber nicht beantworten möchte. Erinnert mich irgendwie an einen Teufel der dir ewiges Leben schenkt wenn du ihn deine Seele gibst.
Ich glaube ich bleibe dann lieber so als das ich etwas anderes hergeben würde.
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Ich will lieber bleiben, wer ich bin. Also: Was wäre ich bereit zu geben? Trotz Herzinfarkt und Schlaganfall – Gar nichts.
Selbst spekulativ machen solche „Seufzer“-Gedanken unglücklicher als das Problem selbst.
Ja, schwierige Frage: Aber wie immer hängt das von den Umständen ab. Also, was wäre denn nötig, um eine Gesundung zu erreichen? Das kann dir vermutlich nur ein Arzt beantworten. Vllt. hilft eine Reha? Aber wie ich dabei helfen könnte? Ich sachmal –>> Stay Heavy and Stay Rock!
Leider funktioniert aber bei dem entsprechenden Blogbeitrag auch die lange ‚Version von Led Zeppelin – Dazed and Confused nicht mehr. Tut mir auch leid. hm