Aus der Ideenlosigkeit in 10 min stegreifgereimt
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Stillschweigend Leere
Wiedereinmal dröhnt die Stille
in mir drin, in meinem Kopf.
Weiß noch nicht, womit ich fülle
ihren großen, großen Topf.
Ob Kartoffelsuppe Schweigen
irgendwie beenden kann?
Oder hilft es, mir zu zeigen,
was vorzeiten ich begann?
Kann ich Stille übertönen?
Mit Gesang, mit Dichterei?
Oder kann ich mich gewöhnen
an ihr lautloses Geschrei?
Muß die Stille ich ertragen,
die so leer schweigt in mir drin?
Oder hilft dagegen fragen
nach dem Nichts und nach dem Sinn?
Wiedereinmal war da Stille
vor mir auf dem leeren Blatt.
Und in mir, da war ein Wille,
der dann doch geschaffen hat.
Wenn die Sätze Blödsinn scheinen,
die jetzt hier zu lesen stehn,
sind sie doch, was mir in meinem
Elend half, voranzugehn.
Beinahe Dada. Vielleicht nichteinmal beinahe. Aber trotzdem irgendwie bescheuert genug, um freigelassen zu werden.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 10. Juni 2016 waren unerwartete Nachrichten und ein schöner Buchfink (trotz Verleser und Versprecher).
Tageskarte 2016-06-11: Die Zwei der Schwerter.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Zu gerne hätte ich jetzt ein/mein Gedicht dazu geschrieben. Aber in mir drin ist es nicht nur still, sondern auch noch gähnend leer!
War es bei mir auch. Dann ist dieses Rumgereime manchmal hilfreich …
Stop dem das schöne, eigene Licht unter den Scheffel zu stellen, bitte!
Naja, ich kokettiere damit, daß ich aus der wirklichen Ideenlosigkeit heraus doch noch etwas (nicht besonders sprachvirtuoses) geschaffen zu haben …