Und dann doch …
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Keine Tränen sind bei mir geflossen, als in den letzten Tagen so viele Prominente starben. Nein, sie waren alle weit weg: Lemmy, Achim, Alan usw. usf. Doch gestern Abend, als ich vom Tod Dan Haggertys las, erinnerte ich mich an viele Stunden mit dem “James ‚Grizzly‘ Adams”, mit Ben, dem Grizzly, mit Nummer 7, dem Esel, mit Mad Jack und Nakoma.
Und an das Lied erinnerte ich mich:
Dabei tropfte es dann aus meinen Augen. Denn dieses Lied war nach Blowin‘ in the wind das zweite, das ich auf der Gitarre klimperte. Und bei dieser Serie, die ich kurz vor 1980 im Westfernsehen sah, hatte ich zum ersten Mal die Idee, irgendwo ganz woanders ganz, ganz anders zu leben …
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
P.S.: Positiv am 15. Januar 2016 waren klare Worte und Schnee.
Tageskarte 2016-01-16: Die Sechs der Münzen.
© 2016 – Der Emil. Eigener Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Ich glaube, ich habe noch nie um eine Prominenz geweint. Trauer schon, aber eher in einem abstrakten Sinn.
Ich kenne ja die meisten eh nicht – nicht mal die Namen.
Schön deine Erinnerungen und deine Betroffenheit.
Wenn ich mich nicht an dieses „ganz woanders ganz, ganz anders leben“ erinnert hätte …
Die Personen transportieren
Uuups, das sind zu schnell: … transportieren unsere Gefühle. Sie stellverteten etwas. Daraus gründet – behaupte ich – unsere Trauer beim Tod von „Helden“ und “ Heldinnen“.
Wie ganz anders wolltest du denn damals leben?
Ungefähr so wie Grizzly Adams. 😁
Kenn ich nicht. Muss ich wohl dann mal suchmaschinen.
im Wiki hinter Der Mann aus (in? ) den Bergen
Warum willst du trauern, wenn kein Gefühl das ist?
Siehst du die Welt um dich oder immer nur dich selbst?
Dank‘ Dir für die Links. Das weckt Kindheitserinnerungen.
Kanntew ich noch gar nicht. Der Text ist wunderbar!
Oh, bei mir war das Jugend. Die Zeit des Indianerspielens („Die Söhne der großen Bärin) war noch nicht lange vorbei …
Ich habe viele Jahre in einer Band gespielt und das Lied „May be“ war eines der Highlights, das immer wieder von unseren Fans gewünscht wurde. Ich liebe es noch heute sehr. Die Sendungen habe ich mir auch angeschaut und immer ein wenig geträumt von der Weite, vom Woanderssein in unberührter Natur … hach ja, das war schön!
Herzliche Grüße
REgina
Wieviele Dinge man doch im Hinterkopf hat… ich erinnere mich an die Serie, dabei ist es schon einige Zeit her.
Blowin in the wind war auch mein erstes Lied auf der Gitarre 🙂