Miughalaigh – Mingulay
To get a Google translation use this link. But I promise: I’ll translate the text by myself and post it on The One A Day Project in the next few days.
Den ganzen Tag schon habe ich einen Ohrwurm. Einen? Naja, 84 verschiedene Varianten davon.
Aber: Ich bin ja selbst dran Schuld!
Beim Textebüffeln bin ich auf ein – wie ich dachte – kurzes und einfaches Liedchen gestoßen: Mingulay Boat Song. Im Liederbüchlein standen ein paar Erklärungen, die mich neugierig machten.
Deshalb kam ich auf die englische Wikipedia-Seite zum Lied und von da aus zur Seite der Insel Miughalaigh, wie sie im schottischen Gälisch genannt wird.
Nun weiß ich also, daß die Insel, die am südlichen Ende der Äußeren Hebriden liegt, über 2000 Jahre bewohnt war. Und 1920 verließen die Bewohner die Insel. Wie und warum dies geschah, wird im englischen Artikel bei Wikipedia recht umfangreich dargestellt (siehe Evacuation).
Aber es gab zu dem Lied viele Links. Und auch denen bin ich gefolgt, um mir einmal anzuhören, wie “richtige” Künstler es singen. Und genau das war mein Fehler.
Das sind nur zwei der mittlerweile von mir gehörten 54 Folk- und 30 Shanty-Versionen.
Aber: Ich hab – außer denen des Liederbüchleins – Dank Rosegarden und einiger Midi-Files einige schöne Noten.
Und: Ich habe mal wieder viel gelernt. Nein, den Text noch nicht, denn von dem kenne ich jetzt auch etwa 80 Versionen. Aber etwas über die Äußeren Hebriden, über Schottland, Vögel, Musik, Menschen — und mich.
Ich glaube, das kann ich doch Erfolg nennen.
Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.
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Interessant, ich kann es mir vorstellen, das es immer wieder neue Sachen zu diesen Themen gibt. Geht mir manchmal auch so…und plötzlich ist der Tag weg, aber es ist eben auch immer spannend, wenn man ein Thema verfolgt-
Das Lied gefällt mir , besonders die erste Version.
LG, Petra
PS: Hab mal einen Fim über diese Evakuierung gesehen und wie sie da gelebt haben.. ein sehr hartes Dasein. Die alten Fotos die gezeigt wurden bewiesen das…
Den Film hab ich mir gestern auch angesehen … Und seltsame Parallelen festgestellt: Die wichtigen sozialen Einrichtungen (Kirch / Schule) verschwanden, der Verkehr wurde (fast) eingestellt – gibt’s heute auf dem Land auch wieder …
ich hab auch was interessantes dabei gelernt, nämlich dass man zwei versionen gleichzeitig anhören kann, übereinander, ineinander, umeinander – eine rechte kakophonie *lach*.
grüße aus dem sonntagmorgen
Huch? Starten die Videos bei Dir automatisch?
Ist das schön, solche Lieder liebe ich schon immer. Und dann zu den Bildern der Küste, da fange ich das Träumen an.
LG
Angie
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