Verschrieben, Rezept, Dreiundvierzig

Eine Schreibspielerei

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An manchen Tagen fließen rissige Texte aus mir heraus. Sogar an den meisten Tagen. Manchmal bliebe ich stumm.

Gefühle sind mein Urgrund zum Schreiben, Wünsche hilfreiche Unterstützung. Träume sind der Stoff, den ich verschreiben kann und möchte.

Verschreibungspflichtig sind meine Worte nicht. Jeder kann sie nehmen, mitnehmen, einnehmen. “Dreimal täglich 17 Silben nach dem Essen in etwas Lyrik einnehmen.”

Rezept für Tage, die nicht heute sind. Verschrieben hab ich mich … auch.

Dreiundvierzig Silben sind zwei zuviel für einen Tag. Aber einen Versuch wert.

 

 

Heute
werde ich
weiterschreibend
vielleicht begreifen
weswegen ich schreibe
und werde meine wünsche
in ein gedicht verpackt
auf reisen schicken
weit weit hinaus
mit dem wind
zu Dir


 
© 2014 – Der Emil. Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

 

 

Der Emil

Der Verfasser des Blogs schleicht davon und dankt für’s Lesen.

P.S.: Positiv am 10. Januar 2014 waren Besuch bei mir und die Livesendung.
 
Tageskarte 2014-01-11: 2 der Münzen (Huch, seltsam, was ist da los?)

© 2014 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 3.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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0 Kommentare zu Verschrieben, Rezept, Dreiundvierzig

  1. Sofasophia sagt:

    das gedicht ist nicht nur sehr fein geschrieben (du hast dich dem schreiben verschrieben sozusagen) – es sieht auch schön aus! 🙂
    gut nacht!!!

  2. Elvira sagt:

    Eine Überdosis Silben dürfte keine nennenswerten Nebenwirkungen haben. Im Gegenteil! Den Genussleser freut es!
    Hab ein schönes Wochenende!

  3. Ich hatte zuerst gelesen –>> Gefühle sind mein Untergrund

    aber ist ja auch das gleiche. wünsch dir was ^^

    • Der Emil sagt:

      Ich glaube, es ist doch ein großer Unterschied zwischen Urgrund und Untergrund …

      • hm ja oke. kommt schon darauf an, wie man die Gründe jeweils definiert. Aber der ursprünliche Grund liegt sicher weit unten im Untergrund. ja, ich glaub so ungefähr hab ich mir das am 11. gedacht. wobei das ja auch schon ein paar Tage her ist. ^^

  4. Gudrun sagt:

    Von der Typografie bin ich begeistert, und das Gedicht gefällt mir einfach. Gut gemacht, lieber Emil. Wirklich.
    Gruß von Nebenan

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