Die Frage ist es, die bisher unbekannten Antworten sind es nicht.
Da ist eine Frage, die ich mir unter keinen Umständen stellen möchte. Ich weiß aber, daß kein Weg an ihr vorbeiführt. Und jedes Mal macht sie mir Angst, hat sie mir Angst gemacht. Die Frage, genau, nicht die möglichen Antworten darauf. Da finden sich immer positive, ermunternde, ein Geheimnis enthaltende (dessen Aufdeckung mir regelmäßig Freude bereitet). Da sind Antworten gewesen, die zu wunderbaren Begegnungen führten. Aber die Frage, die macht mir Angst.
Und es ist Zeit für genau diese Frage; morgen oder übermorgen steht sie vor mir, muß ich sie mir stellen. Und die Angst dauert die ganze Zeit, bis ich einen oder zwei Tage später eine Antwort gefunden habe. Auf die Frage:
Was mache ich denn, wenn ich das hier geschafft, überstanden, beendet habe, womit beschäftige ich mich dann als nächstes?
Nein, da ist diesmal nicht das kleinste bißchen eigenes Erleben drin, denn die genannte Frage stellte und stelle ich mir nicht.
Heute weggegeben bzw. entsorgt:
Fünf dicke Schulhefte und fünf karierte Blöck DIN A4 legte ich ins Haus – die waren ganz schnell weg.
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Am 21. Juli 2025 war ich zufrieden mit einer reparierten und gereinigten Kaffeemühle, mit handgemahlenem Kaffee, mit dem vielen Regen über den Tag (der gern hätte noch länger dauern dürfen).
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Nicht wirklich längerer Regen – bei uns hat er Wasser in den Keller gedrückt. Bin grad fertig mit trockenlegen.
Oh! Sowas braucht es wirklich nicht … Ich hoffe, durch die Tür und nicht durch Wände.
Durch die Tür …
Das ist eine Frage, die sich viele Schriftsteller stellen, wenn sie ein Buch endgültig fertig gestellt haben (zu viele „stells“). Das ist eine Frage, die sich viele Autoren stellen, wenn der letzte Punkt ihr Projekt abgeschlossen hat. Ein Autor verglich das mal mit einer Schwangerschaft, aber ich dachte mir damals, dass das so nicht ganz richtig ist. Nach neun Monaten ist ein Kind da, das mich noch viele Jahre beschäftigen wird. Erst wenn es auszieht, kommt möglicherweise diese Frage auf: „Was jetzt?“.
Aber ich denke, daß diese Frage nicht nur Kreative betrifft. Denn auch Freizeitprojekte (gestrickte Socken, Beete im Garten) enden irgendwann – und dann?
Da ich mich nicht daran erinnern kann, mir diese Frage jemals gestellt zu haben, ist das alles ein Mysterium für mich.