2025 – 147: Danach

Eine Veränderung, die bis jetzt nichts für mich geändert hat.

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Und am Tag danach sitze ich hier; und es hat sich gefühlt nichts geändert; dabei sollte sich doch alles geändert haben, zumindest in meinem Leben, in meinen Empfin­dungen. Aber da ist zur Zeit nur ein „Endlich hat er seine wohlverdiente Ruhe.”

Und ich steh' herum wie ein Kalb, das seine ersten Schritte draußen auf der Wiese macht, mit großen Augen in die Welt schaut und (noch) nichts davon, noch nichts von alledem versteht. Etwas ist anders als im Stall, ja, aber was das ist: Keine Ahnung.

Es hat begonnen, was nach einem Sterben notwendig ist – Bürokratie: Anträge, Abmeldungen, Kündigungen und zum Beispiel auch die Klärung komplizierter Nach­folge­re­ge­lungen. Boah. Wer damit alleingelassen bleibt …

Und der Rest des Lebens geht weiter, einfach so. Es muß eingekauft werden, dies und das im Haushalt ist zu tun, ich lese; und ich schreibe dies und das auf, was ich nicht vergessen möchte. Das Geschriebene sehe ich mir an und ich denke dabei daran, daß es wahrscheinlich nie jemand lesen wird, daß, wenn ich nicht wirklich etwas festlege und unternehme, alles einfach nur weggeworfen werden wird. Da ist sie wieder, die Frage, was von meinem Leben bleibt außer den Nachkommen …

 

Erinnerung des Tages:
Im Dorf gab es zwölf Bäckereien, von denen ich noch neun selbst kennenlernte. Heute gibt es nur noch eine einzige.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Am 27. Mai 2025 war ich zufrieden mit der Besprechung am Vormittag, mit einem Gang durchs Dorf, mit leckerem Mett.


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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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4 Kommentare zu 2025 – 147: Danach

  1. Wolfgang sagt:

    Ich glaube, ich weiß wie du dich fühlst.

    • Der Emil sagt:

      Das ist möglich. Wird wohl jede und jeder irgendwann einmal so erleben oder erlebt haben. Wenn etwas oder jemand nicht mehr da ist, bleibt nur diese Leere, die für nichts anderes Platz läßt. Und zwar unabhängig davon, ob das verstandesmäßig begriffen wurde/ist oder nicht …

    • Ich ebenfalls, mein Mann ist am 03.03.25 gestorben. Kosten über Kosten und Bürokratie!!!
      Grüße von Gerel

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