322–2024: Irgendetwas

Auch das fiel mir beim Herumsitzen und Denken auf.

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Irgendetwas muß es geben, von dem lange, dauerhafte Beziehun­gen leben. Warum nur ist das verlorengegangen, warum nur finden die Menschen das heute nicht mehr oder nicht mehr so leicht? Oder fehlt heute irgendetwas, das die lange Dauer früher für mehr, für viele Menschen erleichterte?

 

 

Nun, heute gibt es viel mehr und viel leichter verfügbare Möglichkeiten, nach etwas Anderem, nach noch Besserem zu suchen und das scheinbar auch zu finden. Immer und immer wieder. Aber wieso, wozu immer Besseres? Wieso nicht mit dem Guten zufriedensein? Und daran arbeiten, daß die Zufriedenheit auch bleiben kann? (Ja, auch ich hab es nicht so ideal hinbekommen …) Aber jetzt, jetzt suche ich nach genau diesem Irgendetwas, versprochen.

Einmal (noch) eine (erträumte, traumhafte) Beziehung eingehen oder / und fort­füh­ren, eine, die nicht schon nach wenigen Jahren wieder zerbricht, dabei jeden Morgen erwachen und bemerken, die Sehnsucht ist erfüllt: Ein Wunsch, den viele haben, nicht wahr?

 

Erinnerung des Tages:
Mein Böttcher-Großvater baute für seine Enkel, also uns, damals Ende der Sechziger ein hölzernes Schaukelpferd. Auch meine Kinder nutzten das noch.

 

Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.

Der Emil

 

P.S.: Zufrieden war ich am 17. November 2024 mit einer angefangenen Näherei, mit erledigtem Haushaltskram, mit sprudelnder Phantasie.


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Über Der Emil

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2 Kommentare zu 322–2024: Irgendetwas

  1. Nati sagt:

    Ich denke viele geben heute zu schnell auf, sobald es mal hakt. Es gibt einfach zu viele Möglichkeiten und viele können oder wollen sich nicht entscheiden. Für junge Menschen allerdings ist es schwieriger geworden jemanden zu finden. Einfach jemanden ansprechen scheint heute fast unmöglich zu sein, warum auch immer.

    • Der Emil sagt:

      Ich glaube, die finden einfach zu schnell etwas „Besseres” …

      Oh ja, als männlicher Mensch einen weiblichen Menschen anzusprechen ist heutzutage kaum noch möglich (nicht nur für die jungen Menschen) …

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