Ab und zu lese ich mir den Satz laut vor.
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Das Leben scheint auch mir manchmal nichts anderes zu sein als ein Zeitablauf, dem der Mensch ziemlich hilflos ausgesetzt und ausgeliefert ist; aus meiner Erfahrung weiß ich aber, daß trotzdem Gestaltungsspielraum vorhanden und meist größer ist, als in den schwierigen Momenten angenommen.
Heute weggegeben bzw. entsorgt:
Eine Schmierzettel- und Visitenkartensammlung in einem Schuhkarton ist jetzt Altpapier (bis auf zwei Visitenkarten).
Mit einem Danke fürs Lesen schleiche ich mich davon.
P.S.: Zufrieden war ich am 4. August 2024 mit dem frühen Morgen, mit einer Schüssel Salat, mit einem vereinbarten Termin.
© 2024 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


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Es hat auch bei mir gedauert, ehe ich das wahrnahm.
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Visitenkarten, muten altertümlich an, wie die Streichholzbriefchen, die mein heutiges Wort des Tages sind!
Gleich nach der Wende waren sie … wichtig. Und es mußte eine besondere Funktion, ein besonderer Beruf darauf erkennbar sein. Auf meiner Visitenkarte stand „Trainer/Instruktor”. Heute speichert man Namen, Berufe, Adressen, Telefonnummern einfach im Handy. Vielleicht waren/sind Visitenkarten auch verschwindende Bestandteile einer Kultur …