Ich weiß, viele verstehen das nicht.
To get a Google translation use this link.
Heute muß ich mir etwas von der Seele schreiben. Etwas, das sicherlich viele sehr irritierend finden, nicht verstehen können oder wollen, etwas, das ganz, ganz weit außerhalb der Vorstellung und des Verständnisses von Beziehung liegt.
Zärtlichkeit muß nicht immer sanft sein, kann auch derb (und sogar grob und scheinbar sehr grob) zupacken; doch immer ist sie gutherzig und ein gegenseitiges Geschenk.
Was? Grob? ― Nun, was zwischen Menschen als Zärtlichkeit – ein anderes Wort dafür ist ja Liebkosung, nicht wahr – gilt, das ist etwas, was nur die Beteiligten etwas angeht, miteinander vereinbaren, empfinden, erleben usw. usf. können. Und ob Unbeteiligte das verstehen, akzeptieren oder ablehnen, das hat im besten Fall keine Auswirkung darauf. Ja, es stimmt: Solche andersartigen Zärtlichkeiten müssen und sollten nicht unbedingt dann ausgetauscht werden, wenn Unbeteiligte sie beobachten können, wenn mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Fehlinterpretation zu erwarten ist. Aber es bleiben Liebkosungen und Zärtlichkeiten (immer gutherzig und immer gegenseitiges Geschenk), wie irritierend sie auch auf mich, auf dich, auf uns, auf euch, auf die Allgemeinheit wirken können.
Und ja, ich war und bin jemand, der auch BDSM lebte, lebt und leben möchte. Wieso auch? Weil das nur ein Teil des Lebens ist, ein kleiner Teil des Lebens.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 6. Qktober 2023 war ich zufrieden mit dem frühen Aufstehen, mit der fertigen Sendung, mit den Erinnerungen, denen dieser Text entsprang.
© 2023 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

