Die mußte ergänzt werden.
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Heute mußte ich all dem, was im Fliewatüt sowieso schon drinliegt, noch eine Zelthaut und das dazugehörige Gestänge, einen Korbstuhl und einigen Kleinkram hinzufügen; vorher wurde anderer Kleinkram ausgeladen. Es ergab sich nur eine Schwierigkeit: Das Gestänge paßt nicht ins Auto, sondern muß auf die Dachgepäckträger des Transporters geschnallt werden. Nein, so hoch ist das nicht, wirklich nicht. Aber mit meiner Höhenangst wurde das wirklich zu einem Problem.
Ich hatte zuhause noch überlegt, ob ich die Leiter mitnehme.
Ich hatte mich dagegen entschieden.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe es tatsächlich geschafft, auf das Transporterdach zu klettern. Auch das Zeltgestänge habe ich hinaufgeschafft aufs Fliewatüt. Und ich konnte es auch mit zwei Zurrgurten befestigen.
Für das Hinuntersteigen brauchte ich dann aber fast doppelt so lang, wie die Arbeit auf dem Dach dauerte. Mir war schwindelig, ich hatte Angst, keinen Halt zu finden mit dem Fuß, der ins Fenster der Beifahrertür gestellt werden mußte usw. usf. Angst eben. Sehr, sehr unschön. Sehr, sehr unangenehm.
Aber auch das hab ich geschafft. Sonst säße ich wahrscheinlich noch jetzt auf dem Dach (eines optisch nicht mehr besonders ansprechend aussehenden orangeroten, aber technisch einwandfreien) Transporters und hätte keinen Blogeintrag verfassen können.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 10. August 2023 war ich zufrieden mit dem Umladen, mit der ergänzten Küchenkiste, mit dem komplett eingeladenen Zeug.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Oh! Gratuliere zur geschafften unfreiwilligen Mutprobe.
Danke. Aber ich hab’s mir ja selbst eingebrockt.