Obwohl: Warnix stimmt ja doch nicht.
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Ich hätte heute aufräumen können, aber ich hatte keine Lust dazu. Gebügelt hab' ich und die Sachen in den Schrank geräumt. Am Schreibplatz saß ich mehrmals, mit mäßigem Erfolg, aber gut, besser als nichts geschrieben zu haben.
Gelacht, bitterböse gelacht habe ich heute auch. Mir wurde nämlich schon um Zehn herum mitgeteilt, daß DHL vor Zwölf bei mir klingeln würde. Völlig unerwartet. Jedenfalls waren im Haus zwei Sendungen zuzustellen. Das erfuhren der andere Empfänger und ich von der Mieterin, die die beiden Pakete entgegengenommen hatte. Wir hatten ja beide aufs Klingeln gewartet. Beim Blick aus dem Fenster sah der andere den Wagen wegfahren. Ja, der Fahrer hatte bei einem beliebigen Mieter geklingelt und die beiden Pakete eben schnell dort abgegeben. (Ein wenig, das gestehe ich, ein wenig kann ich das ja sogar verstehen.)
Nachdem ich schon seit Dienstag um einen Kauf herumschlich, habe ich ihn heute getätigt. Und mir damit Arbeit für morgen und übermorgen beschert. Den PIXMA TS3450 muß ich nämlich zumindest unter Fedora zum Drucken (und Scannen) bringen, oder im Notfall eben nur im Android auf dem Tablet. Und einen Platz für den Drucker muß ich auch noch finden. Dazu hatte ich heute aber auch keine Lust. (Nun hoffe ich, daß ich diese Aufgabe in zwei Tagen zu einem erfolgreichen Abschluß bringen kann.)
Die Knallerei, die schon seit Tagen oder Wochen zu hören ist, erinnerte heute nicht mehr ganz so oft an T55 oder T72 (Panzer der NVA). Aber es nervt gewaltig, nicht nur mich. Am liebsten würde ich den $§$!##!%§! einen ihrer größten Böller rektal applizieren und dann zünden … Nein, genau das würde ich nicht in die Tat umsetzen, aber davon phantasieren ist … Nein, auch das ist nicht gut. Ich denke lieber an all die Menschen, die nicht so rücksichtslos sind, an die, die ganz auf die Böllerei verzichten.
Noch vor Seite 50 schon habe ich festgestellt, daß ich dieses Buch, über dessen Fund in einem öffentlichen Bücherregal ich mich freute, mindestens schon einmal gelesen haben muß. Ich erinnerte mich wegen dieser einen Beschreibung eines Mannschaftsmitgliedes daran. Und als im weiteren Text dann bestimmte Schlüsselszenen und Phantasiebezeichnungen auftauchten, da war mir auch der grobe Handlungsrahmen wieder klar. Aber ich lese weiter, denn es ist gut geschrieben und enthält ein paar Dinge, über die ich heute zusätzlich zur Faszination auch noch lächeln kann. (Paul Erhardt: Nachbarn im All.)
Für dieses Jahr fühle ich mich – irgendwie – schon leergeschrieben. So ganz mag ich das nicht akzeptieren. Der Kopf ist ja voller Ideen! Aber ob ich in diesem Jahr auch nur noch eine davon zu Papier bringen kann, das weiß ich nicht.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Gut fand ich am 30.12.2022 das erhaltene (Freß-)Paket (Herzlichen Dank dem Schenker!) vom Wanderschäfer, den gekauften Drucker, die wenigen geschriebenen Zeilen.
Für Morgen zog ich die Tageskarte Ass der Stäbe.
© 2022 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Personenbeschreibungen sind halt oft stark tragende Dinger…
Gruß von Sonja
Leergeschrieben, ja so fühle ich mich im Moment auch.
Nichts, aber auch gar nichts will geschrieben oder veröffentlicht werden.
(Zumindest im Zweitblog).
In denen ist bei mir schon länger Pause …
Neues Jahr – neue Ideen, so hoffe ich.
Also beim Böllern geb ich dir voll recht. Wegen dem Drucker, Glückwunsch. Erfahrungsgemäß kommt Fedora mit allen Druckern klar, ohne dass man etwas installieren muss. Ich drück die Daumen.
Ich machte schon mehrere gegenteilige Erfahrungen mit Druckern.
Aber danke!
Gerne viel Glück
Und so ist der vorletzte Tag des Jahres vergangen.
Ich habe heute den Unterschlupf der Gastkatze (gehört ins Haus, kann aber nicht immer rein) auf meinem Balkon ausgebaut und sicherer gemacht und schließlich den Abend mit „Wardruna“ und „Heilung“ verbracht. Das war dann ganz gut.
Sagst du mir mal, wie Schafsalami schmeckt?
Grüße aus der Stadt nebenan, leider auch mit Knallern.
Wardruna und Heilung — wow. Hatte ich schon länger nicht mehr auf meinen Ohren.
Hätte ich im Erdgeschoß einen Balkon, sorgte ich auch für eine solche Katze. Ich hoffe, sie nimmt das an.
Sobald ich probiert habe, sag ich Dir Bescheid.
Die Katze hat es angenommen.
„Helvegen“ von Wardruna hat mir gerade geholfen, den Knaller im Nachbarhaus zu ertragen. Drei Stunden, ohne Atempause, ist nur mit Kopfhörern zu ertragen.