Auch andere feiern in dieser Zeit: Chanukka sameach.
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Das ist mein 13. Adventskalender. Ich widme ihn allen, die kämpfen, allen, die krank sind, allen, die Unterstützung benötigen. Möge allen Menschen eine im wahrsten Sinne des Wortes wundervolle Weihnachtszeit beschieden sein. Meine Kerzen brennen insbesondere für Menschen und Tiere, die Hoffnung und Trost brauchen.
Es wird ja nicht nur Weihnachten gefeiert auf dieser Erde.
In diesem zuendegehenden Jahr (2022) – im Jahr 5783 des jüdischen Kalenders – begann Chanukka wie in jedem Jahr am Vorabend des 25. Kislev, das war in diesem Jahr am Abend des 18. Dezembers. Das achttägige Fest endet am Abend des 26. Dezember. Jeden Abend wird eine mehr angezündet von den acht Kerzen auf der Chanukkia, dem Chanukka-Leuchter. Acht? Ja, acht, denn die neunte Kerze Schamasch (der Diener) wird ausschließlich zum Anzünden der anderen verwendet. Aber das alles könnt ihr ja selbst im verlinkten Wikipediaartikel lesen.
Ich sprach im Herbst mit einem gläubigen Juden über dieses Fest, lange bevor ich im Netz herumsuchte. Von ihm erfuhr ich, daß ein bestimmtes Lied wohl bei kaum einem Chanukka-Abend fehlen darf. Nur: Welche der gefühlt tausend Versionen zeige ich hier? Am Ende mußte ich es allein entscheiden:
Das »Maoz Tsur« – in diesem Video hier auf Hebräisch und Englisch gesungen von Hadassah Berne – ist aschkenasisch intoniert. Eine wirklich hörenswerte sephardische Version fand ich auch. Ich habe außerdem gelernt, daß dieses Lied aus Deutschland stammt und wahrscheinlich schon im 13. Jahrhundert gesungen wurde. Die ältere, traditionellere Version sollte demnach also die hier gehörte aschkenasische sein.
Mir tut der Blick auf Dinge abseits des großen Trubels gerade sehr gut. Ganz nebenbei erwarb ich auch Wissen bei der Vorbereitung auf diesen Betrag. Und nun: Chanukka sameach.
Ich schleiche mich davon und wünsche eine schöne Adventszeit.
Wer eine Gelegenheit sucht, zur Weihnachtszeit anderen zu helfen, der kann das im Dezember täglich ab 21 Uhr des Vorabends bei der Versteigerung von #hand2hand22 tun. Die Aktion ist eine gute Idee von Meg, ihr und allen Mitwirkenden danke ich dafür von ganzem Herzen.
P.S.: Gut fand ich am 18.12.2022 ein völlig unerwartetes wundervolles Weihnachtspäckchen (mit Rilke-Gedicht, danke!), ein Schwätzchen im Haus, ein Schnitzel mit Brot und Sauerkraut.
Die Tageskarte für heute ist der Ritter der Kelche.
© 2022 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Danke für den Abstecher, gefällt mir gut, besonders die Klarinetten.
Ähm … Klarinetten?
Ja, die zwei Kletzmer Klarinettisten in dem You tube Video.
Ich höre bei Hadassah Berne wirklich keine … Uff.
Vielleicht hatte ich das falsche Video angeklickt, die almost kosher heißen die glaube ich.
Ja, dann … Almost Kosher taucht in der Vorschlagsliste auf, ja.
gut, danke