Ich nenn' die wenigen Worte Aphorismus.
To get a Google translation use this link.
Die ursprüngliche Version dieses Textes schrieb ich bei Twitter – allerdings verliere ich dort solche Sätze schnell aus dem Blickfeld; sie gehen dort auch für mich im allgemeinen Rauschen unter.
Wenn Du irgendwann feststellst, daß Dein Gedankenkarussell nur von dem Hamsterrad angetrieben wird, in dem Du unablässig hinter etwas herrennst, das Du nie erreichen kannst:
Was für ein Glück Du damit hast, bemerkst Du nach dem Ausstieg.
Natürlich stehen diese wenigen Worte auch in meiner Immerdabeikladde, natürlich. Denn mir gelingt das Schreiben mit Tinte auf Papier weitaus besser als beim Tippen auf einer Tastatur. Manchmal finde ich es sonderbar; dann aber erinnere ich mich daran, daß unterschiedliche Werkzeuge durchaus zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Eine mit der Kettensäge geformte Holzeule sieht anders aus als eine, die mit Stechbeiteln und Schnitzmessern erschaffen wird.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Gut fand ich am 02.08.2022 ein Frühstück mit Milchbrötchen, die endlich besorgten Kopien, die kleine Reise.
Für morgen zog ich die Tageskarte Sechs der Münzen.
© 2022 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

