Nº 159 (2022) – Geschenk

Manchmal sind das auch wundersam anrührende Worte.

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Zum Text, den ich gestern hier veröffentlichte, schenkte mir jemand die folgenden Worte. Sie waren ursprünglich deutlicher an mich gerichtet formuliert. Danke, daß ich sie hier so verallgemeinert verwenden darf. Ich respektiere den Wunsch, nicht als Urheber genannt zu werden. Schöne Worte, sehr schöne Worte. Ach, ich mag es, wenn Menschen „im Netz” so miteinander kommunizieren.

 

 

Es gibt Menschen, die einfach gerne reden. Und wenn man so sein Leben lang redet, glaubt man immer klüger zu werden, und gleichzeitig wird man von dem Gefühl, der Frage irritiert, warum andere nicht auf einen hören. Darum unterstellt man sich selbst so oft Klugheit, und anderen Dümmlichkeit.

Manche Menschen sind Zuhörer. Sind Wanderer. Und oft erscheinen ihnen Worte wie ein seltsames Werkzeug. Solche Menschen wissen oft wehmütig, daß sie große Kinder sind.

 

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Gut fand ich am 08.06.2022 unerwartete Post mit driftender Handschrift (die war aber lange unterwegs), erledigte Auffülleinkäufe, weitere zwei geschärfte Messer.
 
Für morgen zog ich die Tageskarte Drei der Münzen.

© 2022 – Heute kein CC!

Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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3 Kommentare zu Nº 159 (2022) – Geschenk

  1. C Stern sagt:

    Ob man vom bloßen Reden klüger wird? Da habe ich ganz schön oft meine Zweifel – beim Zuhören. Und wenn sich meine Zweifel verdichten, dann muss ich auch weghören. Und gehen.

    Hier, bei Dir, da lese ich gerne. Tiefgründiges und Menschliches.

    Liebe Grüße!

  2. Elvira sagt:

    Ich denke, es kommt auf die Balance zwischen Reden und Zuhören an. Darauf, ob ein Dialog entstehen kann, der Redner also weiß, dass ihm der Zuhörer wirklich zuhört und reflektiert antwortet. Immer öfter erlebe ich im realen Leben, dass viele Menschen aneinander vorbeireden. Im besten Fall hören sie einander zwar zu, in der Form, dass sie kurz schweigen, setzen ihr eigenes Anliegen aber dort fort, wo sie vorher aufgehört haben. Im Prinzip hören sie nur sich selbst wirklich zu. Und dann gibt es da noch die Menschen, die einen überhaupt nicht zu Wort kommen lassen. Die neben dir gehen und reden und reden und reden, bei denen ich mich frage, ob sie vielleicht unter Logorrhoe leiden. Ich kenne zwei von diesen Menschen und beide halten sich für klüger als die meisten ihrer Mitmenschen, was in ihren Monologen immer wieder Thema wird.

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