Die Wartezeit ist noch lang, aber schon sehr kurz.
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Das ist mein 12. Adventskalender, den ich all denen widme, die kämpfen, allen, die krank sind, allen, die Unterstützung benötigen. Möge uns allen eine im wahrsten Sinne des Wortes wundervolle Weihnachtszeit beschieden sein. Meine Kerzen brennen insbesondere für Menschen (und Tiere), die Hoffnung und Trost brauchen.
Übermorgen. Puh. Übermorgen also. Noch zweimal schlafen. Dann ist der Tag da, der Abend. Das Festessen um 18 Uhr. Es gibt mittlerweile bei mir etwas, das ich als Kind nicht mochte: Rotkraut. Ob Kartoffeln oder Klöße: Das kommt auf die Lust an, die ich zum Kochen habe. Sauerbraten (auch schon vom Pferd, teurer Spaß), Gulasch, Rouladen, Huhn, Wildkaninchen (bekam ich von einem Jäger geschenkt): All das gab es schon. Nur an Ente oder Gans wagte ich mich nicht heran. Und zum Essen gibt es festliche Musik, bevorzugt Ergebirgische Weihnachtsmusik. Nach dem Essen wird erst der Abwasch erledigt, vielleicht ein kurzer Spaziergang gemacht und danach, danach erst ist Bescherung (das ist der Ablauf, den ich aus Kindertagen her noch kenne).
Übermorgen. Wie anders dieses Fest bei anderen Menschen so abläuft. Und es gibt ja auch Menschen, die kein Weihnachtsfest feiern. Gut, ich habe das nur zwei- oder dreimal erlebt, dieses Fest bei anderen. Aber meines ist eben mein Weihnachten. Und da gehören ganz viele Dinge dazu, die aus dem Bergbau stammen (man denke nur an den Schwibbbogen, der dem beleuchteten Mundloch eines Stollens gleicht, oder die Pyramiden, die – so sagen einige – einem Göpelhause nachgebildet wurden). Und natürlich Lichterengel und Bergmann, die Figuren, die in jeder Hand eine Kerze haben. Von den Düften der Neidorfer Weihrichkaarzle habe ich schon oft genug erzählt.
Übermorgen. Übermorgen geht für Viele wieder die spannendste Zeit des Jahres zuende: Gibt es das gewünschte Geschenk? Gibt es überhaupt eines? (Ja, es steht noch ein unausgepacktes Paket hier.) Und die Weihnachtspost werde ich auch nocheinmal komplett lesen. Übermorgen ist Heilig Abend. In diesem Jahr bei mir ohne Kirchenbesuch. Und wenn – wie ich hoffe – nichts Unvorhergesehenes, nichts Außergewöhnliches mehr geschieht, so wird auch der Weihnachtsabend diesen Jahres – wie meist – der schönste Abend des Jahres werden, und so wird er vielleicht noch schöner als in vielen Jahren bisher. Das Potential dazu wird er jedenfalls haben. Ich bin eben doch jemand, der nicht alle Hoffnung fahren läßt.
Übermorgen. Übermorgen ist manchmal noch unendlich lang hin. Man kann die Stunden zählen bis zum Festessen. Und das sind durchaus noch große Zahlen. Ich mach es mir einfach: Ich zähle (offiziell) nur noch die Tage.
Wie heißt das Denglish so „schön”: X-Mas -2d.
Ich schleiche mich davon und wünsche eine schöne Adventszeit.
Wer eine Gelegenheit sucht, zur Weihnachtszeit anderen zu helfen, der kann das im Dezember täglich ab 21 Uhr des Vorabends bei der Versteigerung von #hand2hand21 tun. Die Aktion ist eine gute Idee von Meg, ihr und allen Mitwirkenden danke ich dafür.
P.S.: Positiv waren am 21.12.2021 eine abgebrochene Sendungsproduktion (tatsächlich!), nochmal ziemlich viel Marzipan zu kaufen, heftige Vorfreude.
Die Tageskarte für heute ist XVIII – Der Mond.
© 2021 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Ich wünsche dir eine wirklich schöne Weihnachtszeit, lieber Emil! Alles so, wie es zu dir passt! Wir feiern Weihnachten mit unseren Lieben. I c h jedenfalls auch ohne Kirchenbesuch.
Liebe Grüße
und viele schöne Wünsche
Helmut
lieber emil, von herzen ein frohes weihnachtsfest für dich. möge deine hoffnung erfüllt werden. sehr lange lese ich schon hier und bekomme denkanstösse, dafür danke.
herzlichen gruß, roswitha
Bei uns gibt es immer Ente. Zu den Weihnachtsritualen gehörte bis zum letzten Jahr auch die Arbeit in der Obdachlosentagesstätte, aber das fällt leider auch dieses Jahr aus. Zu Weihnachten gehört bei uns auch ein gutes Essen, ein schön geschmückter Baum und der Gottesdienst (dieses Jahr wieder online), wobei ich die meisten Weihnachtsgottesdienste nicht wirklich mag, weil sie mir meistens zu inhaltlos sind.
Viele Kerzen gehören dazu, vielleicht eine Schmonzette im Fernsehen oder eben schöne Musik.
Ein wenig Innehalten, das würdigen, was ist. Und eben auch an die denken, die nicht mal ein Dach über dem Kopf haben.
Bis vor zwei Jahren war Weihnachten ja meistens auch mit Dienst des Gatten verbunden. Das er nun Heiligabend nicht mehr arbeiten muss, ist noch relativ neu und wir genießen ist, auch wenn er an diesen Tagen immer gerne gearbeitet hat und bei denen war, die sonst niemanden mehr haben.
Wir wünschen Dir schöne, besondere, erfüllte Weihnachten.