2021,141: Eigenfremdes

Ich bin mehrere, lange schon.

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Ich hole wiedereinmal etwas aus einem meiner anderen Blogs hierher. Zum vierten Male aus ebenjenem Blog. (Ja, ich habe mehrererere Blogs unter verschiedenen Pseudony­men.) Geschrieben habe ich das hergeholte Textlein im #LyriMo 2019 (Lyrikmonat, ein gemeinsames jährliches Projekt mehrerer Blogger∗innen) zum damaligen Tagesthema »Das Große beginnt im Kleinen«.

 

 
Mit Geduld
 

Es war einmal ein Samenkorn,
begann sein Leben ganz von vorn.
Lag in der Erde, wuchs sodann
zu einem Pflänzchen gar heran.
Sah Jahre kommen, Jahre gehen,
blieb stets an seinem Platze stehen.
Und wurde älter. — Wurde alt.
Nach tausend Jahren, also bald:
Ein Urwaldriese unter Gleichen.
Nur mit Geduld wars zu erreichen.

Erstveröffentlichung am 04.11.2019 in meinem Nebenprojekt Der S(chreibvers)ucher

 

 

Geduld brauchen wir noch immer. Viel Geduld bis zum Ende des pandemischen Zustandes. Hoffentlich nicht tausend Jahre.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Am 21.05.2021 waren positiv Käsekuchen zum Frühstück, sortierte Bücher, der Buchfink.
 
Die Tageskarte für morgen ist der Bube der Stäbe.

© 2019 – Der S(chreibvers)ucher – ein Nebenprojekt von Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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12 Kommentare zu 2021,141: Eigenfremdes

  1. Nati sagt:

    Bei vielen sehe ich die Geduld schwinden, es gibt mir zu denken.
    Du bist ja ein Schleckermäulchen….😉

  2. Gudrun sagt:

    Dein Gedicht gefällt mir und berührt mich auch. Gut, dass du es wieder hergeholt hast.

  3. Sofasophia sagt:

    Das könnte zum Olivenbaum am Pont du Gard passen. Der war 1111 Jahre alt, als wir das letzte Mal dort waren. Was der alles gesehen hat!

    Dein Gedicht gefällt mir sehr.

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