Eine Frage infragestellen.
To get a Google translation use this link.
Es ist Zeit, der Frage »Bist Du dafür oder dagegen?« überdrüssig zu sein, weil jeder Kampf gegen etwas sich für mich viel unangenehmer anfühlt als der Kampf für etwas. Weil die Bemühungen um eine Sache mich mehr an diese binden als das aktiv gegen eine Sache mich zur Wehr zu setzen. Nein, das heißt leider nicht, daß ich keinen Kampf mehr auszufechten habe gegen etwas, aber ich möchte meine Haltung im Grundsatz verändern.
Vielleicht muß ich nicht bekämpfen, gegen was ich ruhig standhalten kann. Und überhaupt: Kämpfen – pah!
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 08.03.2021 war positiv drei gestrichene Punkte einer Liste, Putenschnitzel mit Spaghetti, der bewußt beobachtete Sonnenuntergang.
Die Tageskarte für morgen ist die Sechs der Münzen.
© 2021 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Früher hieß es gerne „Mann oder Maus“, wenn man jemanden anfeuern wollte. Meine Antwort war immer „oder“.
In der DDR (also in den kämpferischen Verlautbarungen der Ideologen) hieß es auch noch: „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns.“
Miteinandersein gefiel mir immer besser als für oder gegen jemanden (oder etwas) …
Manchmal suche ich nach einem Sowohlalsauch, falls es möglich und erträglich/verträglich ist.
Weil ich auch des (Gegen-etwas-)Kämpfens müde bin. Andererseits hat das Sich-einsetzen-für-Etwas ja auch was, ich täte gern wieder mehr brennen für eine Sache. Nicht nur kokeln.