2021,059: Kafka

Auch Mut zum Lesen kann entstehen.

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Dieser Autor also. Kafka. Seine Erzählungen, die, die bei Reclam Leipzig (Nº 700) erschienen. Einige seiner Erzählungen. Kafka, an den ich mich bisher kaum herantraute, an dessen Texte ich mich – aus welchem Grunde weiß ich nicht wirklich – auch jetzt mit einem zauderlichen Zögern, mit Ehrfurcht etwa? nur annähern kann. Woher kommt das nur? Und gibt es noch andere Schriftstellerinnen, bei denen es mir so geht? Noch weiß ich keinen, kann ich keine nennen, die auf mich ähnlich respekteinflößend, abschreckend gar wirken. Es fehlt mir, wenn ich ein Buch von Kafka hernehme, jegliche Unbekümmertheit, die mir sonst bei einem Lesebeginn eigen ist.
 
Die ersten, vor allem die ersten wirklich kleinen Erzählungen, machen mir Lesemut.

 

Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.

Der Emil

 

P.S.: Am 28.02.2021 waren positiv die konspirative Geräteübergabe, eine gemütliche Fahrt “über die Dörfer”, der eingeweihte neue Bierkrug.
 
Die Tageskarte für morgen ist die Zehn der Kelche.

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Über Der Emil

Not normal. Interested in nearly everything. Wearing black. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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6 Kommentare zu 2021,059: Kafka

  1. Stefan Kraus sagt:

    Ein junger Mann war ich, als ich Kafkas gesamtes Werk las. Vielleicht hat es dazu beigetragen, wo ich hingeraten bin. Nun bin ich deutlich älter als Kafka wurde, und irgendwie auch nicht weiter.

    • Der Emil sagt:

      Ich weiß wirklich keine(n) sonst unter den Schriftsteller:inn:en, vor der/dem ich so … zurückschrecke, und ich weiß nicht wieso.

      Aber ich hoffe, daß ich über die Erzählungen einen besseren Zugang finde.

  2. Stefan Kraus sagt:

    Ähnlichkeit, vielleicht, könnte es sein bei mir. Gleich und gleich.

  3. Karsten Seel sagt:

    Vielleicht Poe? Anders aber auch wieder ähnlich in der Düsternis … Beide schreiben gruselig menschlich

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