Auch Mut zum Lesen kann entstehen.
To get a Google translation use this link.
Dieser Autor also. Kafka. Seine Erzählungen, die, die bei Reclam Leipzig (Nº 700) erschienen. Einige seiner Erzählungen. Kafka, an den ich mich bisher kaum herantraute, an dessen Texte ich mich – aus welchem Grunde weiß ich nicht wirklich – auch jetzt mit einem zauderlichen Zögern, mit Ehrfurcht etwa? nur annähern kann. Woher kommt das nur? Und gibt es noch andere Schriftstellerinnen, bei denen es mir so geht? Noch weiß ich keinen, kann ich keine nennen, die auf mich ähnlich respekteinflößend, abschreckend gar wirken. Es fehlt mir, wenn ich ein Buch von Kafka hernehme, jegliche Unbekümmertheit, die mir sonst bei einem Lesebeginn eigen ist.
Die ersten, vor allem die ersten wirklich kleinen Erzählungen, machen mir Lesemut.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 28.02.2021 waren positiv die konspirative Geräteübergabe, eine gemütliche Fahrt “über die Dörfer”, der eingeweihte neue Bierkrug.
Die Tageskarte für morgen ist die Zehn der Kelche.
© 2021 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Ein junger Mann war ich, als ich Kafkas gesamtes Werk las. Vielleicht hat es dazu beigetragen, wo ich hingeraten bin. Nun bin ich deutlich älter als Kafka wurde, und irgendwie auch nicht weiter.
Ich weiß wirklich keine(n) sonst unter den Schriftsteller:inn:en, vor der/dem ich so … zurückschrecke, und ich weiß nicht wieso.
Aber ich hoffe, daß ich über die Erzählungen einen besseren Zugang finde.
Ähnlichkeit, vielleicht, könnte es sein bei mir. Gleich und gleich.
Vielleicht Poe? Anders aber auch wieder ähnlich in der Düsternis … Beide schreiben gruselig menschlich
Poe? Nö. Ist normaler Lesestoff 😉
Dann allerdings verstehe ich deine „Angst“ vor Kafka nicht wirklich. Beide zeichnet eine gewisse Morbidität aus, aber auch wieder Menschlichkeit …