Ein Gedicht über die Liebe in Zeiten des Winters.
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Januarabend
Es ist, als ist ein Klingen
In der Luft wie von silbernen Hämmern
Oder sehr fernen Schlittenschellen.
Der Schnee beginnt einzudämmern.
Er wird blau. Der Horizont
Wird gelb und transparent.
Himmel und Erde sind
Von keinem Glauben getrennt.
Rundum alles eins und Schöne.
Schneekristalliner Staub
Reibt reine Silbertöne
Von der Eiche gefrorenem Laub.
Eva Strittmatter: Die eine Rose überwältigt alles. Gedichte. S. 16
3. Aufl. 1979; © Aufbau-Verlag Berlin und Weimar 1977. Lizenznr. 301.120/50/79
Wie so häufig widmete Eva Strittmatter ihr Buch ihrem Mann Erwin Strittmatter (daher der Titel dieses Eintrages). Erwähnte ich schon, daß ich die Gedichte dieser Frau liebe?
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 15.01.2021 war positiv gebratenes Hühnchen mit Linsen.
Die Tageskarte für morgen ist VI – Die Liebenden.


Mir sind Eva Strittmatters Gedichte immer schon lieb gewesen. Danke, dass du mich erinnert hast!!!
Ich liebe ihre
Gedichte auch sehr.