Nichts suchende Suche.
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Ich kann Wege gehen, auf denen ich nichts suche, gar nichts. Und ich werde trotzdem etwas finden, vielleicht sogar etwas, das gerade nötig ist. Ich suche noch nach Menschen, mit denen ich diese Wege gehen kann.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 05.01.2021 waren positiv eine völlig “überflüssige” Arbeit (Zerlegung eines alten Terminkalenders, um das Papier nutzen zu können), aussortiertes und entsorgtes anderes Papierzeug, mehrere gesicherte (abgeschriebene) Seiten Text.
Die Tageskarte für morgen ist das Ass der Münzen.
© 2021 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Dein P.S. ist so typische Anfang des Jahres Arbeit, nicht wahr?😉
Nein. Ich weiß, daß ich viel zu viel Papiernes hier herumliegen habe und kann mich nur sehr, sehr schwer davon trennen. Der Kalender war aus gutem Papier mit für mich gefälliger Zeilenhöhe, nur im den ersten zwei Monaten war ab und an etwas eingetragen – ich kann sowas nicht wegwerfen. Und das andere Papier … Das geht nur, wenn es geht, und das hat nichts mit dem Jahresanfang zu tun.
Da fiel mir als 1. der alte Goethe mit seinem: „Ich ging im Walde so für mich hin und nichts zu suchen das war mein Sinn…“. Was ja durch das Ausgraben und mit in den Garten nehmen auch zu einer gewissen Begleitung führt.
Aber um neue Wege zu gehen, benötigt jeder einen adäquaten Begleiter oder eine Begleiterin. Das ist schwieriger, weil „Ausgraben“ eine neue „Heimat“ zu finden nötig machen würde. (Nur mal so angedacht.)
Die Karawane zieht weiter, ob mit oder ohne mich – heiter. Heiter
grüßt Gerel
(Ach, da war ja noch eine Mail zu schreiben …)
An den alten Goethe hab ich überhaupt nicht gedacht. Aber ja, das paßt. Alles.
Ich „finde“ auch gerne. Möchte so vieles dann bewahren, aufstellen. Nicht nur Papiere, auch rostige Schlüssel, abgeschabte Uhren gibt es zu viele. Kein Platz. Die dicke rostige Schraube. Manchmal wird ein Text daraus. Meist seufze ich: ich wäre gern eine Künstlerin (mit viel Raum) und begänne in Vitrinen mit objet trouvé.