#Adventskalender 2020 – 349: Das 14. Türchen

Jaja, ich frag euch danach!

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Meinen 11. Adventskalender hier widme ich allen, die kämpfen, allen, die krank sind, allen, die Unterstützung benötigen. Ich wünsche allen Menschen (und mir) eine im wahrsten Sinne des Wortes wunder­volle Weihnachtszeit. Meine Kerzen brennen für Menschen, die Hoffnung brauchen.

 

Um diese Zeit wäre ich im Erzgebirge unterwegs gewesen. Bergparaden. Bergmusikkon­zerte. Bergmännisches Brauchtum zur Weihnachtszeit, das fast immer mit Licht zu hat: Denkt nur an die Nachbildung der beleuchteten Mundlöcher, die Schwibbögen. Und an Lichterengel und Bergmann: Für jedes Mädchen in der Familie steht ein Engel im Fenster, für jeden Knaben ein Bergmann – und beide halten Lichter, Inseltlichter, also Kerzen, in den Händen. Selbst lichtertragende Berggeister sind ab und an zu sehen. Und so manches Lied aus meiner Vergangenheit begleitet mich noch heute. Unter anderem gibt es den Neustädtler Bergchoral »Nun danket alle Gott«, den ich zum Neustädtler Halden­singen ab und an mitgesungen habe. Aber eine Aufnahme davon, die ich mir hier anhören könnte, finde ich nicht.

Dafür fällt mir andere Wintermusik vor die Füße, in die Ohren, ins Herz. Solche und solche. Düstere und lichtvolle. Und auch erzgebirgische! Solche, die ich noch nie hörte, solche, an die ich mich nur schemenhaft erinnere, mitsingtaugliche. Und es sind nicht nur Chris Rea oder Wham, die ich da im Kopf habe, sondern sogenannte Kleinkünstler.

Und nun habe ich eine Bitte an euch. Erzählt, kommentiert bitte: Welche Weihnachtslieder berühren auch am meisten? Ich wünsche mir eben neue Anregungen, neue (oder auch alte – das spielt doch wirklich kaum eine Rolle) Lieder könnt ihr mir empfelen? Ja wirklich, ich frage nach euren Weihnachtsliedern. (Und ja, eine neues habe ich auch.)

 

 

Ich schleiche mich davon und wünsche eine schöne Adventszeit.

Der Emil

 

 
Wer eine Gelegenheit sucht, zur Weihnachtszeit anderen zu helfen, der kann das im Dezember täglich ab 21 Uhr des Vorabends bei der Versteigerung von #hand2hand20 tun. Die Aktion ist eine gute Idee von Meg, ihr und allen Mitwirkenden danke ich dafür.

 

P.S.: P.S.: Positiv waren am 13.12.2020 überbrachte Glückwünsche, Mittagsschlaf, Spekulatius zum Kaffee.
 
Die Tageskarte für heute ist der Ritter der Kelche.

© 2020 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
CC by-nc-nd Website (Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).

Über Der Emil

Not normal. Interested in near everything. Listening. Looking. Reading. Writing. Clochard / life artist / Lebenskünstler.
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31 Antworten zu #Adventskalender 2020 – 349: Das 14. Türchen

  1. piri ulbrich sagt:

    https://youtu.be/ROwhuwqXDPE
    Guten Morgen, noch aus der Dunkelheit!

  2. mijonisreise sagt:

    Driving home for christmas
    Da bekomm ich Gänsehaut und Pipi in den Augen, weil ich da an die Weihnachten mit meinen Eltern denken muss.
    Und … bitte nicht hauen … Last christmas von Wham. Ich mag es einfach.

    • Der Emil sagt:

      Warum hauen? Anderen wird mein Deutsches Weihnachts-Country auch nicht zusagen 😉

      • mijonisreise sagt:

        😁 … Na ja, gerade letzteres ist ja so berühmt – berüchtigt.
        Aber ich mag es einfach 🤷‍♀️

        • Der Emil sagt:

          Es ist übrigens am 15.12.1984 – VOR 36 JAHREN! Und jetzt fühlen sich alle mal etwas GEREIFTER! – zu ersten Mal im Radio zu hören gewesen!

          • mijonisreise sagt:

            😂😂😂 … vielen Dank dafür. Jetzt fühl ich mich so richtig „oldie“.
            Aber jemand der mit „Dinner for one“ und Ekel Alfreds „Silvesterpunsch“ groß geworden ist als Teil der Silvestertradition, steckt das locker weg 😁👌

  3. irgendlink sagt:

    Ich kann Dir da nichts Neues empfehlen, fürchte ich. Was mir gefällt, sind fröhliche, einfache Lullifullielieder wie zum Beispiel Hollydays Are Coming. Gerade höre ich Animal Collectives Fireworks. Das ist aber keine Weihnachtsmusik.

    • Der Emil sagt:

      Die Broom Bezzums sind auch schon 10 Jahre unterwegs und mir erst jetzt aufgefallen. Ich habe auch viele Winter-/Weihnachtsalben von diversen Combos, denen man (ich) solche nie zugetraut hätte. 😉

  4. Anna Maria sagt:

    https://youtu.be/VfMpdRyjcGo

    „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ gibt es auch mit einem anderen Text, der im Internet steht auch dieser lt. Link hat mir gut gefallen.

    Liebe Grüße sende ich Dir

  5. beaneu sagt:

    Eine schöne Anregung ist das heute hier, ich denke über die Lieblingslieder aus Winter-und Weihnachtszeit nach und mache dabei einen Ausflug durch mein Leben bis in die Kindheit. Was die Winterlieder betrifft fällt mir sofort ein Lied aus der Kindheit ein und ich sehe mich dabei singend mit an der Fensterscheibe plattgedrückter Nase die Schneeflocken beobachten, die vom Himmel fallen: „Schneeflöckchen, Weißröckchen, da kommst du geschneit, du wohnst in den Wolken, dein Weg ist so weit…“
    Was die Advents- und Weihnachtslieder betrifft fallen mir: „ Wach Nachtigall wach auf“, „Still, still, still, weil‘s Kindlein schlafen will, „Es ist für uns eine Zeit angekommen“, Freu dich Erd und Sternenzelt“ , „Engel auf den Feldern singen“ und „Heiligste Nacht“ ein. Ganz besonders berührt hat mich immer das letzte Lied, was in der Christmette gesungen wurde: „Stille Nacht“.
    Nun schleiche ich mich davon, wie du es immer so schön schreibst ubd wünsche dir eine gute Zeit.
    Beate

    • Der Emil sagt:

      Schneeflöckchen Weißröckchen — da hab ich vor vielen Jahren, am 11.12.2010 (vor zehn Jahren) mal nach den anderen Strophen außer der ersten gefragt 😉 Und Deine weitere Aufzählung enthält zwei Lieder, die ich noch nicht zu kennen glaube: Engel auf den Feldern und Heiligste Nacht, die werde ich mir heute oder morgen mal suchen und anhören.

  6. Du hast einmal ein Lied von Pentatonix empfohlen.
    Seit dem höre ich hauptsächliche ihre Musik in der Weihnachtszeit.
    Allerdings mehr die ruhigeren, wie „Marry did you now“ z.B.

  7. Gudrun sagt:

    Ach Emil, vieles ist gerade anders. Ich war zu einer Bergoarade eingeladen und wäre auch gefahren. Auch wollte ich endlich mal zum Pyramide anschieben gehen wahrscheinlich nach Annaberg.
    Weihnachtslieder gehören bei mir in dieserr Zeit dazu, zumindest an den Sonntagen, an denen wieder eine Kerze angezündet wird und eben am 24. selbst. Es gibt Lieder, die mich sehr verühren, an meine Chorzeit erinnern und die ich immer noch mitsingen kann. Die „Weihnachtsnachtigall“ wäre so ein Lied oder „Tausend Sterne sind ein Dom“. Für meine Kinder musste ich immer das Lied vom „Rachermannl“ singen oder vom ‚Neinerla“. Aber auch Veronika Fischer mit ihrem “ Weihnachten wieder daheim“ berührt mich jedes Jahr wieder, weil es bei uns so geworden ist, wie im Lied besungen und weil mir „einmal im Jahr zu Haus“ eben nicht mehr reicht.

    • Der Emil sagt:

      Siehste, da hast auch Du ein Lied dabei, an das ich mich nicht erinnern kann, die Weihnachtsnachtigall … Eine meiner frühesten Erinnerungen ist ein Weihnachtsfest im Kindergarten, in dem ich mit drei anderen Kindern „Guten Abend Schön‘ Abend“ für die Eltern singen durfte.

  8. frauholle52 sagt:

    Ich mag die Lieder, die wir als Kinder gesungen haben. Am liebsten höre und singe ich „Leise rieselt der Schnee“:
    https://www.bing.com/videos/search?q=leise+rieselt+der+schneee+kinderchor&docid=608013072926442855&mid=A659F5C6C1EF9A5F3F8BA659F5C6C1EF9A5F3F8B&view=detail&FORM=VIRE
    Spätestens bei „Weihnachtlich glänzet der Wald“ kriege ich Gänsehaut. Als Kind wusste ich nicht, was Harm bedeutet. Eigentlich weiß ich das heute auch noch nicht. Liebe Grüße! Regine

    • Der Emil sagt:

      „Stade“ Zeit, „dumpa“, „Harm“ — vieles davon hat mir die Oma erklärt.

      Und wer weiß wohl noch, daß harmlos nichts anderes als ohne Harm bedeutet? Und was Harm ist?

      Ach und: Die Version mit dem bald kommenden Christkind oder die mit der bald kommenden Weihnacht?

  9. Sofasophia sagt:

    (Ehrlich? Das Berührtwerden durch W-Lieder ist bei mir sehr unangenehm. Bauchweh. Herzrasen. Es gibt höchstens noch Stufen von mehr oder weniger unangenehmen Reaktionen.)

    Aber ich freu mich, dass du dich freuen kannst. Wirklich sehr.

  10. wildgans sagt:

    willnet, lieber Emil, will einfach nicht, mir ist nicht weihnachtlich.

  11. Nati sagt:

    Mein ältester Sohn war in Grundschuljahren in einem Chor, dort haben sie auch für ein Weihnachtskonzert geübt. Wir haben zu Hause alle möglichen Lieder einstudiert. Es waren viele für uns untypische Stücke dabei. Unter anderem auch: Midnatt råder, damit hatten wir unheimlichen Spaß. Es ist ein schwedisches Lied. Leider habe ich gerade auf youtube nur eine unschöne Version gehört. Es war ein tolles Erlebnis die Kinder in der Kirche beim Konzert zusehen und hören.

    • Der Emil sagt:

      Ui. Auch dieses Lied … obwohl, irgendwie … Irgendeine Erinnerung hab ich daran doch, allerdings mit deutschem oder englischem oder tschechischem Text …

      • Nati sagt:

        Da hast du eine angenehme Version gefunden. Dankeschön Emil.
        Im Konzert wurden sie lediglich von einem Klavier begleitet.
        Die CD’s zum Üben habe ich noch hier liegen.

  12. stancerbn sagt:

    Guten Abend,
    früher, als ich noch etwas evangelischer war, spielte ich Trompete im Posaunenchor des CVJM. Am schönsten was das immer zu Weihnachten; noch heute summe ich die schönsten Lieder häufig vor mich hin, und das nicht nur zur Weihnachtszeit. Diese sind:
    Hoch tut euch auf
    Tochter Zion
    Nun singet und seid froh
    Es ist ein Ros entsprungen
    Ich steh an deiner Krippen hier
    Brich an du schönes Morgenlicht
    O du mein Trost und süßes Hoffen
    Wie soll ich dich empfangen
    … und natürlich:
    O du fröhliche.
    Viele Grüße
    Carsten

    • Der Emil sagt:

      Drei davon muß ich nachsehen … Und die anderen kenne ich mindestens aus der Christmette In St. Wolfgang zu Schneeberg. Hach! Die würd ich gen mal wieder erleben.

      • Karsten Seel sagt:

        Bei uns war Hit Nr. 1 „Soviel Heimlichkeit in der Weihnachtszeit“, der Text angepasst mit den Namen bzw. Kosenamen von uns 5 Kindern. Beim Schein der Kerzen unserer „vergoldeten“ Blechpyramide holte der Vater sein Akkordeon raus und es wurde gesungen, quer durch die Lieder der katholischen bzw. evangelischen Kindheit der Eltern. War schön …

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