Der Bock, der noch ein wenig mehr wollte.
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Bei etwa 0 °C stand ich heute ein paar Minuten an einem Streichelgehege. Ein Ziegenbock war das einzige sicht- und streichelbare Tier. Keine Zwergziegen, nein, richtige Ziegen. Als der vor mir Kraulende aufhören wollte, schmuste der Bock mit den Wangen an ihn heran. Und als ich aufhören wollte, schien er auch noch nachzufordern. Auf dem Kopf knapp hinter den Hörnern und hinten am Unterkiefer – das waren die Stellen, an denen er besonderen Genuß am Kraulen zu haben schien. Oben am Kopf war das Fell ziemlich fettig. Und meine Hand roch danach nicht nach Ziegenstall, sondern angenehm nach Tier. Hellblonde Wimpern hatte der Bock, die vom Gesichtsfell farblich nicht zu unterscheiden waren.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Positiv waren am 24.01.2020 der Ausflug mit der allerallerallerbesten Freundin zum Goldberg, die Badewanne, einigermaßen gute Nachrichten vom heute 80 Werdenden aus dem Krankenhaus.
Die Tageskarte für morgen ist die Sieben der Stäbe.
© 2020 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Das erinnert mich an den „amtierenden“ Schafbock anno dunnemals, einen mit ordentlich Kampfgewicht, der sich mit allen großen Ziegenböcken prügelte. Aber menschenbezogen war er von klein an. Und ganz schrecklich verschmust. Ein unglaublich liebes Tier, das so viel Vertrauen hatte. Ihn hätte ich gerne mitgenommen.
Heute hab ich mal an den Buchfink gedacht und mich hinters Radio geklemmt. Und was war? Emil war nicht dran, heute.
Grüße von nebenan.
Hast Du den Nachhör-Link nichtmehr?
Irgendwann nächste Woche bin ich mal in LE … Wir reden morgen mal miteinander, ja?
Nein.
Ja, manche Böcke zeigen viel Horn und sind dabei sanft wie ein Lamm
Die Wimpern eines Bocks, wer macht sich darum Gedanken…
🙂
Beim nächsten Besuch fotografier ich sie, versprochen 😉