Wie für den Oktober geplant.
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GRM ist ausgelesen. Seit Tagen schon, vielen Tagen. Und nein, das Buch gefiel mir nicht wirklich. Es blieb bei den Problemen, die ich schon am 10. September beschrieb, es wurde bis zum Ende hin nicht besser. Und dann: Dieses Ende; zu kurz, zu abrupt, zu unbefriedigend. Nein, sorry, kein Buch für mich, das Sibylle Berg da schrieb. Aber ich hielt durch bis zum letzten Satz …
In diesem Monat nun geht es – getreu meiner monatlichen Vorhaben für 2019 – an einen Roman in drei Bänden. Es wundert mich, daß ich als Kind der DDR weder dieses noch eines der anderen großen Werke dieses Mannes bisher las. Deshalb gehört der Oktober ganz und gar Erwin Strittmatter und seinem Roman “Der Wundertäter”. Ich hab es sie mir heute schon aus der Bibliothek geholt, alle drei Bände, in einer modernen Auflage.

Buchrücken aller drei Bände von Erwin Strittmatters “Der Wundertäter”
(mit Bibliothekskennzeichnung R11 Stri)
Und wenn ich den durchhabe, dann bleiben mir noch Ole Bienkopp, Ochsenkutscher, Der Laden und eine Menge anderer Werke von ihm zu lesen. Es gibt aber auch ein paar Büucher, die ich nebenbei lesen werde – wie immer also.
Ich schleiche mich davon und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 01.10.2019 waren positiv der Bibliotheksbesuch, ein Telefonat mit der allerallerallerbesten Freundin, Bratwürste.
Die Tageskarte für morgen ist der Ritter der Kelche.
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(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Die anderen kenne ich, diese drei Bände nicht. Komisch. Ich bin gespannt auf das, was du darüber schreibst.
Oktober. Meine Güte, Emil, wir haben schon Oktober. Machst du wieder einen Adventskalender? Und ist dir schon nach Ideen?
Na klar gibt es den Adventskalender! (Ideen hab ich aber noch keine.)
Vielleicht bist du irgendwann mal in Lepizsch. Ein Schwätzchen bei Tee ist immer gut.
Na: Spätestens zur Kräuterstunde!
Da hat sich das „Knuspergeräusch“ doch nicht gelohnt. 😉
Naja, ich hab wenigstens durchgehalten.
Pssst. Ich konnte GRM nicht lesen. Das heißt, ich las den Anfang (ca. 10 Seiten), sprang dann auf ca. S. 90, wo die eigentliche Handlung dann anfing, konnte ca. 20 Seiten lesen und dann ging nichts mehr. Und das, obwohl ich Sibylle Berg sonst gern lese.
Was genau es war? Es tat weh, ja, oke, aber andere Bücher tun auch weh. Der Stil? Vielleicht.
Es war vielleicht dieser latent destruktive, ganz und gar resignative Unterton vermutlich, der es mir unmöglich machte, zu einer der Figuren durchzudringen. Da geschah in mir keine Identifikation. Nirgends.
Ja, das war es wohl. Zu abstrakt für mich.
Das, was ich lakonisch nannte …
Sehr empfehlenswert.
Erwin Strittmatter:“ Damals auf der Farm“
Das kenn ich, aber den Wundertäter eben noch nicht.