Ein neuer Strich im Kalender.
To get a Google translation use this link.
Das hatte ich mir zu Beginn des Jahres wirklich so einfach und gut vorgestellt! Aber geschafft habe ich es leider nicht so, wie ich es vorhatte. Nun, zumindest habe ich eine Strichliste gemacht: Heute habe ich das 63. Buch darauf vermerkt, das ich in diesem Jahr ausgelesen habe. Aber ich habe nicht Autor und Titel des Gelesenen notiert.
Oh ja, ich lese schnell und immer drei, vier Bücher parallel. Das hilft mir sogar beim Lesen! Ohne Probleme kann ich von einer Welt in eine andere schlüpfen, finde mich sofort wieder darin zurecht und genieße den Fortgang dessen, was da geschieht. Es wird nicht langweilig, ich habe viel Abwechslung. Und so wechselte ich in den letzten Tagen von Richard Schwarz zu Robert Seethaler zu Immanuel Kant zu … und … und und und. Das funktioniert wirklich. Heute also habe ich, nachdem ich wiedereinmal einen der öffentlichen Bücherschränke der Stadt besuchte, auf dem Rückweg in der Funkenkutsche (ortsüblicher Begriff für die Straßenbahn) einen Strich im Papierkalender gemacht ᚎ ᚎ ᚎ ᚎ ᚎ ᚎ ᚎ ᚎ ᚎ ᚎ ᚎ ᚎ ///, den 63. Strich für ein weiteres ausgelesenes Buch.
Da war viel leichte Kost dabei, wissenschaftlich-phantastische Geschichten, Fantasyromane, die drei Bände von Fifty shades of Grey. Hochgelobte Literatur, von der auch ich begeistert war, mit Preisen bedachte Werke, die ich nicht wirklich gut lesen konnte. Seethalers “Die weiteren Aussichten” und auch “Der Trafikant” wurden mir, je höher die Seitenzahlen wurden, immer sperriger: Seine Sprache ist … nun ja, nicht die von mir bevorzugte. Am Stoff jedenfalls liegt es nicht, denn Bruno Apitz' “Nackt unter Wölfen” und Anna Seghers' “Das siebte Kreuz” habe ich auch verschlungen. Andererseits auch Immanuel Kant: mit dem habe ich keinerlei Problem, echt nicht!. Das, also mein Sprachempfinden scheint eben ein sehr seltsames zu sein. Vielleicht liegt es bei Seethaler ja auch an Art, wie die Geschichten erzählt werden, ist sie es, die mir nicht behagt, die mir manchmal trotz Geschehenswahrscheinlichkeit zu hölzern konstruiert erschien? Keine Ahnung. Vielleicht, nein, sicher ist das für euch auch alles nicht wichtig.
Zur Zeit habe ich Bernd Ulbrich liegen und Harald Poelchau und Heinz Kruschel und Wolf Weitbrecht und Leigh Redhead – okay, das sind sogar fünf Bücher. Aber alle “leichte Kost”, keine Klassiker, nichts von der Kritik so Beachtetes wie eben Seethaler. Und wenn ich morgen oder übermorgen ind die Stadtbibliothek gehe, dann möchte ich die weiteren Bände von Richard Schwarz' “Das Geheimnis von Askir” ausleihen – 1 bis 3 habe ich gelesen, fehlen nur noch vier weitere Bände davon, dann drei von “Askir: Die komplette Saga”, sechs Bände “Die Götterkriege” und dann noch zwei Bücher, die in dieses Universum gehören. An Schwarz habe ich einen ähnlichen Narren gefressen wie an Sergei Lukjanenko mit seinen Wächter-Romanen.
Ich bin dann mal wieder in einem Buch versunken.
Ich schmökere leise weiter und sage Danke fürs Lesen.
P.S.: Am 02.06.2019 waren positiv ein kleiner Bericht, reiche Beute im öffentlichen Bücherschrank (Und ich habe ein Buch mehr hineingestellt als herausgenommen!), Kopfkino galore.
Die Tageskarte für morgen ist die Zwei der Stäbe.
© 2019 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Die Wächter Romane von Lukianenko mochte ich auch sehr und das Schlangenschwert von ihm
Schwarz‘ Askir ist ähnlich gut.
Danke für den Tip