Zu dritt, keine ménage à trois.
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Wenn sich drei Menschen zusammentun und gemeinsam etwas erledigen wollen, dann kann das schon schwierig sein. Drei unterschiedliche Meinungen, drei unterschiedliche Befindlichkeiten, drei unterschiedliche Bewertungen. Auch: drei unterschiedliche Hoffnungen und drei unterschiedliche Befürchtungen. Und wenn der eine das Thema nur so erklären kann, daß die beiden anderen es völlig unterschiedlich verstehen und damit auch drei verschiedene Absichten aufeinandertreffen, dann wird es in aller Regel eine gute Magazinsendung. Selbst wenn sich vorher mehrfach stundenlang darüber abgestimmt wird und darum gestritten wird und jeder sich mal angegriffen oder ungehört fühlt. Aber so ist es und es ist sogar gut so, wie es ist. Und außerdem machen wir das ja schon ein paar Jahre zusammen, nämlich seit 2011.
Ich bin ja sowieso dafür, daß man trotz aller Unterschiede viel mehr miteinander tut statt gegeneinander, viel mehr zusammenarbeitet statt nur gleichzeitig arbeitet oder gar ständig konkurriert. Und wer das schafft, die kann auch miteinander leben, ohne (zwanghafte) Ab- und Ausgrenzung. Streiten kann positiv sein und entspannend, wenn am Ende nicht einer alleine Recht behalten will, sondern miteinander für ein gemeinsames Ergebnis gestritten wird.
Ich schleiche mich davon und sage Danke für’s Lesen.
P.S.: Am 07.02.2019 waren positiv die Diskussion um die Sendung, eine interessante Zeitung, zwei “neue” Filme zum Ansehen.
Die Tageskarte für morgen ist die Acht der Münzen.
© 2019 – Der Emil. Text unter der Creative Commons 4.0 Unported Lizenz
(Namensnennung, keine kommerzielle Verwertung, keine Veränderung).


Recht haben ist für so viele Menschen das Knäckebrot in der dürren Lebenssuppe. Bei denen aus Mangel an…? entstanden, glaube ich.
Gruß an dich, lieber Emil
Und selbst wenn ich Recht habe, dann kann ich das auf ganz unterschiedliche Art und Weise zum Ausdruck bringen … Wie schaffen wir Menschen es, vom Gegeneinander wieder zum Miteinander zu kommen, im großen Maßstab?
Bewusst zuhören und in dem anderen hinein fühlen, das sind wichtige Voraussetzungen, finde ich.
Gerade im Streit, wenn er nicht destruktiv werden soll.
Eben